Kultur & Dokumentation

Salesianerinnen Kloster Wien

Rennweg 10
A-1030 Wien
T +43 (0)1 7987 126

 
GründerIn/StifterIn 
Hl. Franz von Sales (1567–1622), Johanna Franziska von Chantal (1572–1641)
 
Geschichte

Der Orden von der Heimsuchung Mariens, benannt nach dem Besuch Mariens bei Elisabeth, der Mutter des hl. Johannes (Lk 1, 39–56), wurde 1610 vom hl. Franz von Sales und von der hl. Johanna Franziska von Chantal in Frankreich gegründet. Ursprünglich als karitativ wirkender Frauenorden wurde er jedoch 1618 auf bischöflichen Entscheid zu einem kontemplativen Klausurorden umgewandelt. Kaiserin Wilhelmine Amalia, die Witwe Kaiser Josefs I., gründete 1717 in Wien ein Heimsuchungskloster als Witwensitz und als Bildungsstätte für junge Mädchen. Das Kloster wurde mit Heimsuchungsschwestern aus Brüssel besiedelt und das neuerrichtete Kloster 1719 bezogen. 1728 wurde der Bau der Kirche vollendet. Zwischen 1721 und 1927 führten die Heimsuchungsschwestern ein Mädchenpensionat. Nach Ende des Pensionates wurden die Räume an Studentinnen vermietet. Das Kloster blieb unter Joseph II. vor einer Aufhebung verschont. Seit 1988 wurde ein großer Teil der Räume des Klosters an die Musikuniversität Wien vermietet. Das Kloster gehört der Deutschsprachigen Föderation des Ordens an.

Niederlassungen

Ein weiteres Salesianerinnenkloster besteht in Thurnfeld in Hall. Es wurde von der Liegenschaftsstiftung der Diözese Innsbruck übernommen.

Literatur
  • Hildegard Waach, Die Salesianerinnen in Wien 1717–1967 (Forschungen zur Kirchengeschichte Österreichs 4, Wien u. a. 1967)
  • Helga Penz Hg., Das Kloster der Kaiserin. 300 Jahre Salesianerinnen in Wien (2017).
Archiv

Rennweg 10
A-1030 Wien
Kontakt: Ordensleitung

Bibliothek

Rennweg 10
A-1030 Wien

Die Bibliothek enthält den historischen Buchbestand des Klosters seit seiner Gründung.

Sammlungen

Rennweg 10
A-1030 Wien

Die Sammlungen umfassen Andachtsbilder, Heiligenstatuen und Klosterarbeiten vor allem des 18. und 19. Jahrhunderts.

Inventar der Sammlung(en): 
  • Kunstschätze aus dem Kloster der Heimsuchung Mariae. Ausstellung anlässlich des 250jährigen Gründungsjubiläums 12. Mai bis 4. Juni 1967. Hg. v. Kloster von der Heimsuchung Mariä (Wien 1967).
Literatur zu den Sammlungen: 
  • Kunstschätze aus dem Kloster der Heimsuchung Mariae. Ausstellung anlässlich des 250jährigen Gründungsjubiläums 12. Mai bis 4. Juni 1967. Hg. v. Kloster von der Heimsuchung Mariä (Wien 1967).
Schatzkammer

Rennweg 10
A-1030 Wien

Die Schatzkammer beinhaltet eine reiche Paramentensammlung. Die Ornate, Alben, Kelchtücher sind aus den Festkleidern des kaiserlichen Hauses verfertigt worden – der Festornat „Modena“ ist einer der prächtigsten und wurde von den Nichten der Kaiserin Wilhelmine Amalie als Geschenk gegeben.

Orden: Schwestern der Heimsuchung Mariens – Salesianerinnen (Ordo Visitationis Sanctae Mariae OVSM)
Ordensfamilie: Salesianische Familie
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Erzdiözese Wien

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