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| Sr. Maria Theresia vom hl. Josef (Maria Böck, *1826–†1872) |
Geschichte |
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Aus den von P. Gregor Barth 1859 eingeführten Tertiaren des Karmelordens erwuchs 1860 eine Gemeinschaft ebendieser Tertiarinnen. Gründerin und erste Oberin der Niederlassung in Linz war Schwester Theresia vom hl. Josef (Maria Böck), die am 16. Februar 1860 ihre Profess feierte. Bischof Rudigier von Linz wies den Schwestern den Weg in soziale Aufgaben. In Riedau (1862), Eferding (1864), St. Martin i. Innkreis (1866) und Haag a. Hausruck (1868) schlossen sich ebenfalls Tertiarinnen zu kleinen lokalen Gemeinschaften zusammen, die sich durch Vermittlung der Karmeliten 1868 mit der Gemeinschaft Riedau zusammenschlossen. Die Schwestern betätigten sich in Kindergärten, Handarbeitsschulen und in der Hauskrankenpflege. 1871 übernahmen die Schwestern die Kinderbewahranstalt in St. Georgen im Attergau. 1877 erfolgte auf Anordnung von Bischof Rudigier der Zusammenschluss der bestehenden Gemeinschaften der Karmel-Tertiarinnen von Linz, Riedau und Eferding.
1885 erhielt das Institut die staatliche und kirchliche Anerkennung. 1906 wurden die Schwestern als Dritter Orden dem Karmel angegliedert. Die Mitglieder der Kongregation wurden bereits seit der Zeit der Gründung „Marienschwestern" bzw. volkstümlich „Tertiarschwestern" genannt. 1925–1960 war der offizielle Titel „Schwestern des III. Ordens Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel". Zu Pfingsten 1960 änderten die Schwestern ihre Ordenstracht und übernahmen wieder ihren ursprünglichen Namen „Marienschwestern vom Karmel". Der Orden will das kontemplative Ideal des Karmels mit der apostolischen Sendung in den verschiedenen Aufgaben verbinden. Das sind Werke der Nächstenliebe durch Erziehung von Kindern und Jugendlichen, Betreuung von Erholungs- und Kurbedürftigen, Kranken- und Altenpflege. Ab 1911 wurde durch Sr. Raphaela Freund in Aspach das Fundament für das spätere Kneipp-Kurhaus Aspach gelegt, das 2017 geschlossen wurde. 1936 wurde das Badehaus in Bad Mühllacken erworben, in dem nach dem zweiten Weltkrieg ebenfalls ein Kneipp-Kurhaus geführt wurde, 1972 wurde in Bad Kreuzen ein drittes Kneipp-Kurhaus eröffnet. Dieser Dienst an den Menschen wurde zu einem prägenden Apostolat der Kongregation.
Ende November 2022 verlegten die Marienschwestern vom Karmel ihr Mutterhaus von Linz nach Bad Mühllacken. |
Niederlassungen |
Niederlassungen im Ausland:
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Ehemalige Niederlassungen |
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Werke und Pfarren |
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Publikationen der Ordensgemeinschaft |
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Literatur |
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Archiv |
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Bad Mühllacken 55
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Bibliothek |
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Bad Mühllacken 55
Die Bibliothek umfasst ca. 2500 Bände. Ein Bestand von ca. 150 Büchern stammt aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das älteste Buch „Das Leben der hl. Theresia von Avila“ ist mit 1726 datiert.
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Orden: Kongregation der Marienschwestern vom Karmel
Ordensfamilie: Karmel, Frauenkongregation mit karmelitischer Spiritualität
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, diözesanen Rechts
Diözese: Diözese Linz