Seit mehr als 900 Jahren wird im Stift Klosterneuburg Weinbau betrieben. Doch Tradition allein reiche nicht, um den Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen, betonte der Weingutsleiter des Stifts, Peter Frei, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Kathpress: Sinkender Weinkonsum, Klimawandel, internationaler Preisdruck und die Ausbreitung der Amerikanischen Rebzikade verändern die Rahmenbedingungen. Das Stiftsweingut setzt daher auf neue Produkte, nachhaltige Bewirtschaftung und die Hoffnung auf wissenschaftliche Lösungen.
Im Rahmen eines militärischen Festakts hat der Hochmeister des Deutschen Ordens, Frank Bayard, am 5. August 2026 die Geistliche Patronanz über das Jägerbataillon Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ feierlich erneuert. Die Feier war der Auftakt der Milizübung „Deutschmeister 26“, die noch auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig im Gang ist. Die Patronanz war 1991 in Wien unter dem damaligen Hochmeister Arnold Wieland begründet worden. Die Angehörigen des Bataillons gehören fast ausschließlich dem Milizstand an.
Am 10. August 2026 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens. Zahlreiche Menschen wurden getötet oder verletzt und Gebäude beschädigt oder zerstört. Auch mehrere Einrichtungen der Salesianer Don Boscos sind betroffen. Todesopfer gibt es unter den Salesianern Don Boscos sowie in den salesianischen Einrichtungen nach bisherigen Informationen nicht. Bereits in den ersten Stunden nach dem Erdbeben starteten sie die Nothilfe.
P. Peter Rinderer hat sich am 10. August 2026 mit dem Fahrrad auf den Weg in sein neues Amt gemacht. In vier Tagen fährt der 39-Jährige, der ab 15. August 2026 neuer Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich ist, von Fulpmes in Tirol nach Wien. Dort wird er am 15. August in sein neues Amt eingeführt. Mit seiner Radtour verbindet er eine Spendenaktion für die Jugendarbeit der Salesianer im Flüchtlingscamp Palabek in Uganda.
P. Martin Leitgöb, Provinzial der Redemptoristen Wien-München, war von 25. Juli bis 3. August 2026 bei seinen Mitbrüdern in Simbabwe zu Gast. Dort leitete er auf Einladung des Regionaloberen P. Kenneth Macharaga die jährlichen Gemeinschaftsexerzitien. Zugleich nutzte er die Reise, um Einblick in die vielfältigen pastoralen und sozialen Aktivitäten der Ordensgemeinschaft zu bekommen.
Die Franziskaner in Hall in Tirol feierten am 2. August 2026 in einem Festgottesdienst gleich zwei freudige Ereignisse: das Patrozinium ihrer Kirche „Maria von den Engeln zu Portiuncula“ und die Nachprimiz des im Juli zum Priester geweihten P. Adam Bergmann, der den Gottesdienst gemeinsam mit Mitbrüdern und Gästen feierte. Der Neupriester erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Franziskanerkirche in Hall „recht häufig Ursprungsort vieler Lebens- und Berufungsgeschichten war“.
Franziskaner-Provinzial P. Fritz Wenigwieser blickt optimistisch in die Zukunft: „Es wird gewaltige Veränderungen geben. Aber ich glaube, wir werden weiterhin gebraucht werden.“ Er sprach mit den „Salzburger Nachrichten“ (Ausgabe vom 1. August 2026) über seine Vision von den Klöstern der Zukunft.
Die aus Österreich stammende Ordensfrau und Theologin Sr. Martha Zechmeister ist mit dem „Theologischen Preis“ der Salzburger Hochschulwochen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Preis am 5. August 2026 in Salzburg.
Eine Messweintankstelle, ein Engel-Photopoint oder Liebesschlösser für Verliebte: Mit „kreativer Seelsorge“ und „spirituellen Experimenten“ will der Franziskanerpater Thomas Lackner das Wallfahrten in der Basilika Frauenkirchen zum Erlebnis werden lassen. Die barocke Wallfahrtskirche Mariä Geburt, die jährlich 100.000 Besucherinnen und Besucher zählt, sei „ein lebendiger Glaubensort und kein Museum“, sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress.