Vom 14. bis 19. Juli 2026 haben sich über 500 junge Menschen im Stift Kremsmünster getroffen, um sich mit den großen Fragen des Lebens zu beschäftigen, gemeinsam den Glauben zu vertiefen und Gemeinschaft zu erfahren. Insgesamt waren mehr als 24 Ordensgemeinschaften vertreten, die sich aktiv einbrachten und das Treffen mit ihren unterschiedlichen Akzenten bereicherten.
Das steirische Benediktinerstift Admont nimmt mit zwei Kommunikationsprojekten beim „PR-Panther“ teil. Der von der WKO Steiermark vergebene Landespreis zeichnet in verschiedenen Kategorien herausragende steirische Kommunikationsprojekte und Kampagnen aus und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen der Branche.
Am Freitag, den 17. Juli 2026, machten sich knapp 30 Ordensfrauen und -männer aus acht Gemeinschaften des Burgenlandes auf den Weg nach Maria Loretto. Im Mittelpunkt der traditionellen Fußwallfahrt stand das Gebet für geistliche Berufe in der Region. Die Wallfahrt, die über malerische Feld- und Waldwege führte, war nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit, sondern auch ein Aufruf, den Glauben aktiv zu leben und junge Menschen für den Dienst an der Kirche zu begeistern.
Der Lebensstil in einer Ordensgemeinschaft erhöht die Lebenserwartung von Männern messbar und gleicht den biologischen und gesellschaftlichen „Gender Gap“ fast vollständig aus. Das zeigen die langfristigen Ergebnisse der „Deutsch-Österreichischen Klosterstudie“ unter der Leitung des Demografen Marc Luy. Im Kirchenzeitungs-Interview benannte er den strukturierten Tagesablauf, das Gebet und eine klare spirituelle Mission als lebensverlängernde Faktoren.
Sozialministerin Korinna Schumann hat das Engagement junger Menschen gewürdigt, die im Rahmen des Programms „VOLONTARIAT bewegt“ – einer Initiative der Salesianer Don Boscos und der Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt – zu Freiwilligeneinsätzen ins Ausland aufbrechen. Bei einer Sendungsfeier im Sozialministerium verabschiedete sie am vergangenen Montag mehrere junge Freiwillige, die sich in den kommenden Monaten in Bildungs- und Sozialprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa engagieren werden.
Unmittelbar vor seinem 100. Geburtstag fand am 10. und 11. Juli im Stift Kremsmünster ein zweitägiges Kolloquium mit Br. David Steindl-Rast statt. Höhepunkte waren ein Gespräch des Benediktinermönchs mit dem Wiener Moraltheologen, Mediziner und Pharmazeuten Prof. Matthias Beck, eine Diskussionsrunde, an der u.a. Dr. Wolfgang Schüssel und Abt Bernhard Eckerstorfer teilnahmen, und die abschließende Festmesse unter der Leitung des Wiener Erzbischofs Josef Grünwidl.
Die Diözese Innsbruck hat im aktuellen „Jahr des Ehrenamts 2026“ erstmals den „Jakob-Gapp-Preis für Zivilcourage“ ausgeschrieben. Anlass für die Vergabe des mit insgesamt 9.000 Euro dotierten Preises ist das 30-jährige Jubiläum der Seligsprechung von Pater Jakob Gapp SM (1897-1943). Mit der neuen Auszeichnung sollen ehrenamtlich engagierte Personen, Gruppen und Initiativen gewürdigt werden, die sich – so wie der zum Tode verurteilte Marianistenpater – mutig, solidarisch und verantwortungsvoll für ihre Mitmenschen einsetzen.
Ein Fest der Dankbarkeit und der gelebten Treue feierten am 11. Juli 2026 vier Ordensfrauen in der Klosterkirche des Mutterhauses der Marienschwestern vom Karmel in Bad Mühllacken. Sie blickten dabei auf 50, 60, 65 beziehungsweise 70 Jahre ihres Ordenslebens zurück. Den feierlichen Gottesdienst leitete Bischofsvikar Adolf Trawöger, mit ihm zelebrierten P. Paul Weingartner OCD, Msgr. Ewald Kiener und P. Josef Pichler OSFS.
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Instituts Österreichischer Orden gaben Vorstandsvorsitzender Rudolf Luftensteiner und Geschäftsführer Anton Süss im Kathpress-Interview Einblicke in die weltweit einzigartige Einrichtung, die die Zukunft von Ordenswerken nachhaltig absichert, wenn die Orden aus eigener Kraft dazu nicht mehr in der Lage sind.