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hoher Kontrast
Inhalt:

P. Johannes Haas im Gespräch bei der Festivalseelsorge beim Wiener Donauinselfest. 

GELEBTE SPIRITUALITÄT

 

Seelsorge

 

 

Durch ihre Berufung haben Ordenschristen einen besonderen „Draht nach oben“. Diese intensive Verbindung mit Gott ermöglicht es ihnen, einfühlsam und kraftvoll für die Menschen da zu sein – in der Gemeinde- und Krankenseelsorge genauso wie überall dort, wo Menschen Zuspruch und Hoffnung brauchen.

SEELSORGE KONKRET:

 

Willkommen in der Gesprächsinsel!

 

In der Gesprächsinsel im Herzen von Wien können Menschen ihre Anliegen und Fragen vertraulich, anonym und kostenlos mit ausgebildeten Seelsorger:innen sowie Lebens- und Sozialberater:innen besprechen.

Gesprächsinsel Wien

Hier erfahren Sie mehr über dieses Angebot der Österreichischen Ordenskonferenz.

Signale der Hoffnung und des Muts

 

Auch wenn viele Menschen Gott aus ihrem Leben verdrängt haben, bleibt die Sehnsucht nach Antworten auf die „letzten Fragen“ groß – speziell, wenn es um Leid, Schuld und Tod geht. Ordensfrauen und Ordensmänner haben in diesen Situationen ein offenes Ohr, sind aufmerksame Ansprechpartner:innen für Nah- und Fernstehende und versuchen, durch ihre Präsenz und ihre Begleitung Gottesbegegnungen zu ermöglichen. Doch Seelsorge bedeutet nicht nur „Krisenfeuerwehr“ zu spielen, sondern auch, die Menschen in ihrem Alltag zu begleiten und dort immer wieder Gottes Nähe spürbar zu machen.

Meister Eckhart, Dominikanermönch:
„Wo die Seele ist, da ist Gott, und wo Gott ist, da ist die Seele.“

 

Seelsorge ist mehr.

 

Alles beginnt mit dem Zuhören. Doch das allein wäre zu wenig.

 

Empathie und Ehrlichkeit

Als Seelsorgerin oder Seelsorger nehmen sich Ordensleute Zeit und versuchen, sich auf Augenhöhe in die Situation ihres Gegenübers zu versetzen. Im interessierten Gespräch bringen sie sich persönlich ein, setzen sich ernsthaft mit der konkreten Situation auseinander und verzichten auf den „schnellen Trost“ mit vorgefertigten Standardantworten. Der ehrliche, wohlwollende Blick von außen kann zwar mitunter unangenehm sein, ist aber oft notwendig, um den Blick zu weiten und einen neuen Zugang zu seinen Problemen zu bekommen.

Gegenwart Gottes

Seelsorger:innen stellen die jeweilige Situation in das Licht Gottes und ermöglichen ihrem Gegenüber dadurch einen neuen Blickwinkel. Durch Gesten, das Wort Gottes in der Bibel, Lieder oder die Spendung von Sakramenten bekommt die Seele wieder neue Luft zum Atmen.

Hilfe mit der Kraft des Gebetes
Gute Seelsorger:innen tragen die Sorgen und Nöte, die an sie herangetragen werden, im Gebet zu Gott. Durch das Gebet bekommt ihr Wirken eine ganz besondere Tiefendimension.

 

Seelsorge

 

Seelsorge ist vielseitig.

 

Seelsorge geschieht mitten im Leben. Ordensleute sind daher an den unterschiedlichsten Stellen tätig, um Menschen dort zu begleiten, wo sie Gottes Zuwendung brauchen.

 

Krankenhausseelsorge

In Krankenhäusern gibt es oft nicht nur körperliche, sondern auch seelische Schmerzen. Ordensleute zeigen hier Präsenz, um Anteil zu nehmen und Mut zu machen – ganz besonders in den 23 Ordensspitälern. Durch Krankenbesuche auf den Stationen, persönliche Gespräche oder das Spenden von Sakramenten wollen sie am Leben der Patient:innen und ihrer Angehörigen, an Leiden und Freuden, Ängsten und Hoffnungen teilnehmen.

Pfarrseelsorge

Pfarren sind die Keimzellen des christlichen Lebens. Hier begegnen sich Menschen, die ihren Glauben an Gott miteinander leben und vertiefen wollen. Sie auf ihrem Weg zu begleiten und Gottes Nähe zu vermitteln, ist Ziel der Pfarrseelsorge, in der sich zahlreiche Ordensfrauen und Ordensmänner österreichweit engagieren.

Schulseelsorge

Mitten in der Hektik des Schulalltags für Schüler:innen und Lehrpersonal da zu sein, Trost zu spenden und Mut zu machen – das ist Aufgabe der Schulseelsorge. Ordensleute schöpfen in diesem Bereich aus einem reichen Erfahrungsschatz, denn Ordensschulen haben in Österreich eine große Tradition und sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Bildungssystems.

Seelsorge an den Brennpunkten des Lebens

Abseits der „klassischen“ Seelsorgetätigkeiten wollen Ordensleute aktiv auf Menschen zugehen, die in spezifischen Lebenssituationen auf der Suche nach Gottes Zuspruch sind. Sie engagieren sich daher in der Festival- und Gefängnisseelsorge, setzen Schwerpunkte in der City- und Passantenseelsorge und sind kompetente Ansprechpartner:innen in der Krisen- und Notfallsseelsorge.

Seelsorge als Lebens- und Glaubensbegleitung
Auch wer bei der Suche nach Gott und dem Einüben unterschiedlicher Gebetsformen eine professionelle Wegbegleitung braucht, ist bei Ordensleuten an der richtigen Adresse. Sowohl durch persönliche Begleitung als auch durch die Begleitung von Exerzitien unterstützen sie aufmerksam und einfühlsam das spirituelle Wachsen und Werden.

 

Zuhören und den Weg mitgehen

Aktuelle Meldungen aus dem Bereich Seelsorge

Weihbischof Franz Scharl (3.v.l.) weihte am 15. August 2026 P. Melchisedek Langhammer (2.v.l.), P. Clemens Maria Spranger (4.v.l.) und P. Wilhelm Mauser (5.v.l.) im Stift Heiligenkreuz zu Diakonen.
17. August 2026

Drei neue Diakone im Stift Heiligenkreuz

Freude herrschte am 15. August 2026, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, im Stift Heiligenkreuz: Weihbischof Franz Scharl weihte P. Wilhelm Mauser, P. Melchisedek Langhammer und P. Clemens Maria Spranger zu Diakonen. Menschen dürften sich durch kirchlichen Dienst nicht „zerquetscht“ fühlen, sondern sollten „ermuntert, aufgebaut und gesammelt werden“, gab er den drei Zisterziensern mit.

mehr: Drei neue Diakone im Stift Heiligenkreuz
Der Hochmeister des Deutschen Ordens, Frank Bayard, hat am 5. August die Geistliche Patronanz über das Jägerbataillon Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ feierlich erneuert.
12. August 2026

Bundesheer: Deutscher Orden erneuert Geistliche Patronanz

Im Rahmen eines militärischen Festakts hat der Hochmeister des Deutschen Ordens, Frank Bayard, am 5. August 2026 die Geistliche Patronanz über das Jägerbataillon Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ feierlich erneuert. Die Feier war der Auftakt der Milizübung „Deutschmeister 26“, die noch auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig im Gang ist. Die Patronanz war 1991 in Wien unter dem damaligen Hochmeister Arnold Wieland begründet worden. Die Angehörigen des Bataillons gehören fast ausschließlich dem Milizstand an.

mehr: Bundesheer: Deutscher Orden erneuert Geistliche Patronanz
P. Adam Bergmann feierte am 2. August 2026 seine Nachprimiz in der Franziskanerkirche Hall.
10. August 2026

Hall: Patrozinium und Nachprimiz im Zeichen des heiligen Franziskus

Die Franziskaner in Hall in Tirol feierten am 2. August 2026 in einem Festgottesdienst gleich zwei freudige Ereignisse: das Patrozinium ihrer Kirche „Maria von den Engeln zu Portiuncula“ und die Nachprimiz des im Juli zum Priester geweihten P. Adam Bergmann, der den Gottesdienst gemeinsam mit Mitbrüdern und Gästen feierte. Der Neupriester erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Franziskanerkirche in Hall „recht häufig Ursprungsort vieler Lebens- und Berufungsgeschichten war“.

mehr: Hall: Patrozinium und Nachprimiz im Zeichen des heiligen Franziskus
Franziskaner-Provinzial P. Fritz Wenigwieser blickt im Gespräch mit den Salzburger Nachrichten optimistisch in die Zukunft.
07. August 2026

P. Fritz Wenigwieser: „Werden weiterhin gebraucht werden“

Franziskaner-Provinzial P. Fritz Wenigwieser blickt optimistisch in die Zukunft: „Es wird gewaltige Veränderungen geben. Aber ich glaube, wir werden weiterhin gebraucht werden.“ Er sprach mit den „Salzburger Nachrichten“ (Ausgabe vom 1. August 2026) über seine Vision von den Klöstern der Zukunft.

mehr: P. Fritz Wenigwieser: „Werden weiterhin gebraucht werden“
Der Franziskanerpater Thomas Lackner fliegt mit einer Drohne regelmäßig über Kirche und Kloster, beispielsweise um etwaige Schäden am Dach so früh wie möglich zu erkennen.
05. August 2026

Kreativer Pilgerort: Modernes Wallfahrten in der Basilika Frauenkirchen

Eine Messweintankstelle, ein Engel-Photopoint oder Liebesschlösser für Verliebte: Mit „kreativer Seelsorge“ und „spirituellen Experimenten“ will der Franziskanerpater Thomas Lackner das Wallfahrten in der Basilika Frauenkirchen zum Erlebnis werden lassen. Die barocke Wallfahrtskirche Mariä Geburt, die jährlich 100.000 Besucherinnen und Besucher zählt, sei „ein lebendiger Glaubensort und kein Museum“, sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress.

mehr: Kreativer Pilgerort: Modernes Wallfahrten in der Basilika Frauenkirchen
Jugendtreffen in Kremsmünster
21. Juli 2026

„Mutmacher“-Jugendtreffen im Stift Kremsmünster mit 24 Ordensgemeinschaften

Vom 14. bis 19. Juli 2026 haben sich über 500 junge Menschen im Stift Kremsmünster getroffen, um sich mit den großen Fragen des Lebens zu beschäftigen, gemeinsam den Glauben zu vertiefen und Gemeinschaft zu erfahren. Insgesamt waren mehr als 24 Ordensgemeinschaften vertreten, die sich aktiv einbrachten und das Treffen mit ihren unterschiedlichen Akzenten bereicherten.

mehr: „Mutmacher“-Jugendtreffen im Stift Kremsmünster mit 24 Ordensgemeinschaften
Die Lazaristenkirche im 7. Wiener Gemeindebezirk wurde am 1. Juli 2026 an die Koptisch-orthodoxe Kirche übergeben.
08. Juli 2026

Wien: Lazaristenkirche an Koptische Kirche übergeben

Seit 1. Juli 2026 befindet sich die Lazaristenkirche im 7. Wiener Bezirk in der Kaiserstraße im Eigentum der Koptisch-orthodoxen Kirche. Die Kirche gehörte dem Lazaristenorden, die bisher vor Ort tätigen Patres übersiedeln nach Graz. Der Orden behält aber Räumlichkeiten in der Kaiserstraße, in denen auch künftig der Sitz des Provinzialats sein wird.

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35 Seelsorger:innen waren beim Donauinselfest im Einsatz, darunter auch Sr. Teresa Hieslmayr (hinten, 4.v.l.) und fr. Benedikt Moser (vorne rechts).
07. Juli 2026

Donauinselfest: Große Nachfrage nach Festivalseelsorge

Ein positives Resümee hat das Team der Festivalseelsorge beim Donauinselfest gezogen. Wie die Erzdiözese Wien mitteilte, hatten 35 Seelsorger:innen aus der katholischen und evangelischen Kirche, darunter auch Ordensleute und Mitarbeiter:innen der Gesprächsinsel, auf Europas größtem kostenfreien Open-Air-Festival ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen der Besucherinnen und Besucher.

mehr: Donauinselfest: Große Nachfrage nach Festivalseelsorge

Weitere WirkungsfelderAlle Wirkungsfelder

Ordensspital: Eine Ärztin legt ihre Hand auf die Schulter einer Patientin
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Bildung und Ordensschulen
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Armenausspeisung bei den Elisabethinen Linz Wien
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