Don Bosco Mission Austria: „Bildung schenkt Hoffnung“

„Don Bosco Fambul“ unterstützt in Sierra Leone gezielt Mädchen und junge Frauen, die Opfer sexueller Ausbeutung wurden und zur Prostitution gezwungen waren. (c) Don Bosco Mission Austria
Besonders dramatisch ist die Situation in vielen Ländern Afrikas. In Sierra Leone beispielsweise unterstützt „Don Bosco Fambul“ gezielt Mädchen und junge Frauen, die Opfer sexueller Ausbeutung wurden und zur Prostitution gezwungen waren. Das Zentrum bietet Schutz, psychologische Betreuung, schulische Bildung und eine berufliche Qualifizierung. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Auch in der Demokratische Republik Kongo engagieren sich die Salesianer Don Boscos für benachteiligte Mädchen – etwa im Mädchenschutzzentrum Maison Marguerite in Goma, das minderjährigen Müttern und ihren Babys Zuflucht und Zukunftsperspektiven bietet.
„Grundlegendes Menschenrecht“
„Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und der wirksamste Schlüssel, um Armut und Ungleichheit nachhaltig zu bekämpfen“, betont Br. Günter Mayer, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Austria. „Wenn wir Mädchen und junge Frauen stärken, verändern wir Gesellschaften.“
Zum Weltfrauentag richtet Don Bosco Mission Austria daher einen Appell an Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sich entschlossen für gleiche Bildungschancen und den Schutz von Mädchen und jungen Frauen einzusetzen. „Bildung schenkt Hoffnung und Hoffnung schafft Zukunft“, heißt es in der Aussendung.
Don Bosco Mission Austria
Don Bosco Mission Austria ist ein Teil der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Österreich. Der Verein unterstützt Salesianer-Hilfsprojekte weltweit. Die Don Bosco Mission Austria hilft durch Projekte zur Bekämpfung von Armut und Not, insbesondere benachteiligter Jugendlicher und Straßenkinder mit Sozialprogrammen, Jugendzentren, Schulen und Berufsausbildungszentren.
Quelle: Don Bosco Mission Austria