

Adresse Ausland:
Provinzoberin: Sr. Barbara Geißinger
90491 Nürnberg, Ödenbergerstraße 83
Gründer:in/Stifter:in |
| Mutter Alfons Maria Elisabeth Eppinger (*1814–†1867) |
Geschichte |
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Die Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser wurde von Mutter Alphonsa Maria (Elisabeth Eppinger) in Bad Niederbronn im Elsass 1849 gegründet („Niederbronner Schwestern“). 1857 kamen die ersten Schwestern nach Wien, weitere Gründungen in der Habsburgermonarchie folgten. Die Bischöfe sahen in der weiten Entfernung zum Mutterhaus ein Hindernis für das Wachsen der Gemeinschaften und schufen selbstständige Kongregationen: 1866 in Wien („Töchter des göttlichen Heilands“), 1867 in Sopron („Töchter des göttlichen Erlösers“) und 1916 in Bratislava („Schwestern vom Heiligsten Heiland“). Insgesamt war die Kongregation an über 150 Niederlassungen vertreten, vor allem in Wien, Niederösterreich und anderen Kronländern und hatte über 4.300 Schwestern. Von 1935 bis 1970 gehörte auch das Krankenhaus vom Göttlichen Heiland (Wien - Dornbach) zur Kongregation. Bis 1970 wurde es - bis auf das ärztliche Personal - komplett von den Schwestern selbst betrieben. 2004 wurde es in den Verbund der österreichischen Ordensspitäler eingegliedert. Von 1938 bis 1945 waren die Einrichtungen des Ordens geschlossen. 1999 erfolgte die Zusammenführung der Wiener Kongregation mit der Ursprungskongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) mit Generalat in Oberbronn/Elsass (Frankreich). 2005 wurden alle deutschsprachigen Provinzen zu einer gemeinsamen Provinz fusioniert. Der Sitz der Provinzleitung liegt in Nürnberg (Deutschland).
Die Kirche in Wien wurde neu erbaut und 1864 durch den Erzbischof von Wien Joseph Kardinal Rauscher geweiht. 1925 wurde sie um einen Erweiterungsbau ergänzt, 2025 wurde das 100-Jahr Jubiläum der Kirchweihe dieses Erweiterungsbaus feierlich begangen. |
Niederlassungen und Generalat |
Der Sitz der Provinz Deutschland und Österreich befindet sich in Nürnberg. Das Generalat befindet sich in Oberbronn in Frankreich. |
Ehemalige Niederlassungen und Filialen |
Weitere zahlreiche Niederlassungen und Filialen bestanden in Ländern des heutigen Österreich sowie in den ehemaligen Kronländern der Habsburgermonarchie (Ungarn, Böhmen, Küstenland etc.). Der Orden hatte früher auch Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden und in Argentinien.
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Werke und Einrichtungen |
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Wien 7, Kirche und ehemaliges Mutterhaus Kaiserstraße Wien 7, Schulzentrum „Mater Salvatoris“ Kenyongasse Gablitz (NÖ), Kloster St. Barbara Gablitz (NÖ), Altenheim Gleiß (NÖ), Schulzentrum
Die Kongregation betrieb früher eine ganze Reihe an Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheimen, Kinderschutzstationen, Waisenhäuser und Tagesheimen. |
Literatur |
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Archiv |
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Kaiserstraße 25-27
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Sammlungen |
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Mutter Theophila führte 1869 das sogenannte »Stickzimmer« ein, um Paramente für den eigenen Gebrauch und zum Verkauf anzufertigen. Was zunächst mit nur vier Schwestern
Literatur:
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Orden: Kongregation der Schwestern vom göttlichen Erlöser (Congregatio Sororum a Divino Redemptore), auch Niederbronner Schwestern
Ordensfamilie: Frauenkongregation, Krankenpflegeorden, Schulorden
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Erzdiözese Wien