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| Graf Meinhard II. von Görz-Tirol (*1258–†1295) |
Geschichte |
| Das Zisterzienserkloster Stams wurde 1272 von Graf Meinhard II. von Görz-Tirol zum Gedächtnis an den letzten Staufer Konradin als Grablege der Tiroler Landesfürsten gegründet und ein Jahr später besiedelt. Die Barock- und Rokokoausstattung des Klosters stammt aus der Zeit zwischen 1650 und 1750. Eine Klosterschule ist seit dem 17. Jahrhunderts nachweisbar. 1807 wurde das Kloster aufgehoben und 1816 unter Kaiser Franz I. wieder errichtet. 1938 wurde das Stift von den nationalsozialistischen Machthabern erneut aufgehoben. 1945 gab es einen Neubeginn. Wesentlich zur Wiederbelebung der Abtei haben Mönche aus dem Zisterzienser-Kloster Stična (Sittich) in Slowenien beigetragen. |
Niederlassungen |
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Werke und Pfarren |
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Publikationen der Ordensgemeinschaft |
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Literatur |
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Stiftsarchiv |
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Stiftshof 1
Trotz der zweimaligen Aufhebung sind eine lückenlose Urkundenreihe und die historische Aktenüberlieferung im Stiftsarchiv vorhanden. Bedeutsam ist die historische Archiveinrichtung aus der Barockzeit.
Findmittel des Archivs
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Stiftsbibliothek |
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Stiftshof 1
Die Bibliothek umfasst rund 60.000 Bände, 379 Inkunabeln und 60 Handschriften, weiters eine Ex-Libris-Sammlung. Ein eigener Sonderbestand ist das Legat von Josef Hirn von 1917 mit rund 4000 Bänden. Dieser wird im Katalog der Ordensbibliotheken ("KOBi") Katalog der Ordensbibliotheken ("KOBi") katalogisiert.
Kataloge der Bibliothek
Literatur zur Bibliothek
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Musikarchiv |
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Stiftshof 1
Das Musikarchiv von Stift Stams verfügt über etwa 3.000 Musikhandschriften und Musikdrucke, vor allem aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Unikate an Musikhandschriften reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück. Abt- und Stiftstagebücher enthalten zahllose Notizen zu musikalischen Ereignissen im Kloster.
Kataloge des Musikarchivs
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Museum Stift Stams |
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Stiftshof 1
Das Museum Stift Stams ist der Ort der Dokumentation der kulturellen Genese des Stiftes, der wissenschaftlichen Erforschung und konservatorischen Bewahrung des Kulturgutes. Die Kunstsammlung umfasst sakrale Kunst, Messgewänder, Gemälde, Skulpturen, Handzeichnungen, Druckgrafiken, Kunstgewerbe, Möbel, Alltagsgegenstände, Keramiken, Objekte aus Eisen und Glas sowie Bodenziegel und Dekorschnitzereien. Als Schwerkpunkte der Sammlung gelten die Nachlässe von Josef Schöpf (*1745,†1822) mit über 2.770 Studienblättern, Skizzenbüchern und Studienmaterialien aus Gips und Holz und die Künstler Hugo Engl (*1852, †1926), Thomas Riss (*1871, †1959) und Otto Flechtenmacher (*1900, †1982). Das Museum Stift Stams wurde 2017 nach dem Konzept von Fr. Martin Anderl OCist und der Gestaltung durch die Architekten Max Schönherr und Mario Ramoni neu eröffnet. 2023 wurden zwei Bereiche hinzugefügt, die den "zweiten Stifter" Erzherzog Maximilian III. und den Maler des Spätbarocks, Josef Schöpf aus Telfs (*1745, †1822), thematisieren.
Literatur zu den Sammlungen
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Orden: Zisterzienser (Ordo Cisterciensis OCist)
Ordensfamilie: Benediktinische Gemeinschaften, Mönchsorden, Zisterzienser und Zisterzienserinnen
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Diözese Innsbruck