

Gründer:in/Stifter:in |
| Barbara Sicharter (*1829‒†1905) |
Geschichte |
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Die Kongregation hat ihre einzige Niederlassung in Vorau. Gründerin ist die Wenigzellerin Barbara Sicharter (*1829–†1905), die mit einer Freundin 1865 in der Nähe von Vorau ein Haus anmietete, wo sie gemeinsam lebten, beteten und ihren Lebensunterhalt verdienten. Eine Woche später traten zwei weitere Wenigzellerinnen der kleinen Gemeinschaft bei. Sie erhielten geistliche Begleitung durch den Wenigzeller Kaplan und Vorauer Augustiner-Chorherren Karl Engelhofer. Ein Jahr später wurden sie bereits um Hilfe in der Hauskrankenpflege gebeten. Kurz darauf wurde die Gründerin gebeten, ihre Schwestern auch in die Häuser zu schicken, um dort notwendige Pflegedienste und auch sonstige Hilfeleistungen in Haus und Hof der Erkrankten zu übernehmen. Von da an engagierten sich die Schwestern in der Armen-, Siechen- und Spitalspflege. 1876 erhielten die Schwestern die Bewilligung, ein Krankenhaus zu betreiben. Zu diesem Zeitpunkt pflegten sie bereits 16 Patienten. Ein Jahr davor waren die mittlerweile 7 Schwestern mit ihren 16 Pfleglingen in das Stroblhaus, das heutige Mutterhaus, in der Nähe des Stiftes Vorau übersiedelt. Am 4. Mai 2022 wurden vom Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl die Seligsprechungsverfahren für die Dienerinnen Gottes Mutter Barbara Sicharter und Sr. Maria Krückl eröffnet. |
Werke |
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Marienkrankenhaus und Institut für Physiotherapie in Vorau Gesundheitszentrum Joglland in Vorau und Friedberg Vorauer Kapelle (Graz) - geistlicher Stützpunkt für Graz und Umgebung |
Literatur |
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Archiv |
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Spitalstraße 101c
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Orden: Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis Mariens in Vorau (Congregatio Sororum Conceptionis Immaculatae Mariae CCIM)
Ordensfamilie: Frauenkongregation
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, diözesanen Rechts
Diözese: Diözese Graz-Seckau