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| Bischof Reginbert von Brixen (seit 1125 Bischof, †1140) |
Geschichte |
| Bischof Reginbert von Brixen regulierte 1138 ein bestehendes Kollegiatstift. Er übertrug den Prämonstratensern die Pfarre Wilten zur seelsorglichen Betreuung. Im 13. Jahrhundert kamen die Pfarren Ampass und Patsch hinzu. Aus diesen drei Pfarren entwickelten sich die 22 Pfarreien, die das Stift heute betreut, wobei im 20. Jahrhundert einige Pfarren im Stadtgebiet von Innsbruck an die Diözese abgegeben wurden. Die Stiftsgebäude samt Kirche wurden in der Barockzeit in die heutige Form umgestaltet. Im Jahr 1665 konnte die heutige Stiftskirche eingeweiht werden. In unmittelbarer Nachbarschaft des Stiftes befindet sich die Wiltener Basilika, eine Pfarr- und Wallfahrtskirche, die von den Prämonstratensern von Wilten betreut wird. Während der bayerischen Herrschaft wurde das Stift kurzzeitig (1807–1816) aufgehoben, im Nationalsozialismus (1939–1945) enteignet. |
Werke und Pfarren |
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Inkorporierte Pfarren
Konkredidierte Pfarren
Werke
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Publikationen der Ordensgemeinschaft |
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Literatur |
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Stiftsarchiv |
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Klostergasse 7
Das seit dem 14. Jahrhundert nachweisbare Stiftsarchiv verfügt über eine Urkundenreihe mit ca. 7.000 Einzelstücken (Urkunden und Einzelakte); 372 Originalurkunden gehen auf die Zeit vor 1400 zurück.
Findmittel des Archivs
Literatur zum Archiv
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Bibliothek |
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Klostergasse 7
Die Bibliothek umfasst ca. 60.000 Bände, 30 Handschriften, ca. 290 Inkunabeln.
Kataloge der Bibliothek
Die Handschriften
Literatur zur Bibliothek
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Musikarchiv |
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Ansprechpartner: Miriam Trojer Klostergasse 7
Das Musikarchiv des Stiftes Wilten ist Teil des Stiftsarchivs.
Kataloge des Musikarchivs
Literatur zum Musikarchiv
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Stiftsmuseum |
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Ansprechperson: Miriam Trojer Klostergasse 7
E-Mail: miriam.trojer@stift-wilten.at
Die Kunstsammlung, die besonders seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts systematisch aufgebaut wurde, erfuhr durch Abt Alois Röggl (1820-1851) eine ansehnliche Größe. Die Kunstschätze werden heute im Stiftsmuseum gezeigt. Im sogenannten Verklärungszimmer ist eine Kopie des berühmten Wiltener Kelches aus der Zeit um 1160/1170 zu sehen, dessen Original im Kunsthistorischen Museum in Wien steht. Im sogenannten Ludovicazimmer ist vorwiegend gotische Kunst ausgestellt, wie Tafelbilder von gotischen Flügelaltären (Ursulaaltar oder Apostelaltar aus dem späten 15. Jahrhundert). Im Preziosenkabinett trifft man auf Votivbilder, Reliqiare, mittelalterliche Baufragmente sowie auf liturgische Geräte und Paramente. Herauszuheben ist der prachtvolle Pastoralstab, der 1596 von Abt Christoph Larcher gestiftet wurde. Dabei handelt es sich um ein manieristisches Meisterwerk der Augsburger Goldschmiedekunst. In den anschließenden Räumen ist eine Zinnsammlung, Elfenbeinschnitzereien und das beeindruckende Interieur zu bewundern. Seit 2003 wird im Stift Wilten auch eine bedeutende Ikonensammlung präsentiert. Die insgesamt 29 Bilder gehören weitgehend dem 15. bis 17. Jahrhundert an und sind überwiegend russischer Herkunft.
Inventar der Sammlung(en)
Literatur zu den Sammlungen/Schatzkammer
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Orden: Prämonstratenser Chorherren (Ordo Praemonstratensis OPraem)
Ordensfamilie: Prämonstratenser, Regularkleriker
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Diözese Innsbruck