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| Kalhoch von Falkenstein, Bischof Wolfger von Passau (*1140–†1218) |
Geschichte |
| Der Passauer Ministeriale Kalhoch von Falkeinstein gründete 1204 in Schlägl ein Zisterzienserkloster, das aber keinen Bestand hatte. Wann genau an seiner Stelle das Prämonstratenserkloster errichtet wurde, ist heute nicht mehr nachweisbar. Traditionell gilt 1218 als das Gründungsjahr - aufgrund einer zu diesem Jahr gefälschten Urkunde, die eine Abhängigkeit des Klosters zum ehemaligen Stift Mühlhausen in Böhmen festschrieb. Nach den Hussiten- und Bauernkriegen erfolgten unter Propst Crispin Fuck (1609–1622) und Martin Greysing (1627–1665) bauliche Erneuerungen des Klosters. 1657 wurde das Kloster zur Abtei erhoben. 1850 wurde das Stift durch einen Brand weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte unter Abt Dominik Lebschy, der von 1861 bis 1868 das Amt des Landeshauptmanns von Oberösterreich bekleidete. Ab 1924 wurde im Stift eine Landwirtschaftsschule betrieben, die 1930 ein eigenes Schulgebäude erhielt. 1941 wurde das Stift enteignet, nach dem Krieg erfolgte eine umfassende Restaurierung des Klosters. |
Werke und Pfarren |
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Inkorporierte Pfarren
Vom Stift Schlägl betreute Pfarren (Stift St. Florian inkorporiert)
Der Diözese Linz zugehörige Pfarren
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Publikationen der Ordensgemeinschaft |
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Literatur |
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Stiftsarchiv |
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Schlägl 1
Das Archiv enthält die Überlieferung klösterlichen Schriftguts sowie des Herrschafts- und Wirtschaftsarchivs. Es wurde in den 1950er Jahren neu geordnet und erschlossen.
Findmittel des Archivs
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Bibliothek |
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Schlägl 1
Die Bibliothek umfasst ca. 100.000 Bände, rund 260 Handschriften, 177 Inkunabeln.
Kataloge der Bibliothek
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Musikarchiv |
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Schlägl 1
Kontakt: H. Jeremia Mayr Email: jeremia@stift-schlaegl.at
Kataloge des Musikarchivs
Literatur zum Musikarchiv
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Gemälde- und Porträtgalerie |
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Schlägl 1
Die Gemäldegalerie wurde 1898 eingerichtet und beherbergt eine Auswahl der über 600 Gemälde des Stiftes. Besonders beachtenswert sind die gotischen Altäre und Bildtafeln, u. a. das "Brixener Altärchen" von 1484, die "Madonna auf der Rasenbank" um 1500 und die "Madonna im Ährenkleid" von 1425. Daneben finden sich Bilder mit religiösen Motiven, Landschaftsbilder und Stillleben aus der Zeit vom 17. Jahrhundert bis um etwa 1900.
Inventar der Sammlung(en)
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Schatzkammer in der Prälatensakristei |
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Schlägl 1
Kontakt: Stephan Weber Opraem
Die Prälatensakristei dient der Aufbewahrung wertvoller Messgewänder, Abtstäbe, Kelche und anderer liturgischer Geräte. Sie wurde um 1640 eingerichtet. Besondere Beachtung verdienen ein gotischer Abtstab mit der Darstellung der Gottesmutter aus der Zeit um 1490, die Perlenkasel aus der Zeit um 1570 und ein Elfenbeinkreuz, das reich mit Perlen und Goldziselierungen besetzt ist und aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammt. Unter den liturgischen Geräten ist die Strahlenmonstranz aus der Zeit um 1690 besonders bemerkenswert.
Literatur zur Schatzkammer
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Orden: Prämonstratenser Chorherren (Ordo Praemonstratensis OPraem)
Ordensfamilie: Prämonstratenser, Regularkleriker
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Diözese Linz