Kultur & Dokumentation

Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen - Karmelitinnen in Gmunden

Klosterplatz 9
A-4810 Gmunden
T +43 (0)7612 67964

 
Gründerin/Stifterin
Teresa von Ávila (1515–1582), Aloisia Petrowitsch
 
Geschichte

Das Kloster wurde 1828 von der Gmundner Dienstmagd Aloisia Petrowitsch gegründet. Bestiftet wurde es von ihren Arbeitgebern, den Geschwistern Trawöger sowie vom Arzt Dr. Seutin, besiedelt mit Prager Karmelitinnen. Der Wiener Baumeister Josef Kornhäußl wurde 1829 mit dem Um- und Neubau des Klostergebäudes und der Kirche beauftragt. Das Kloster wurde von den Nationalsozialisten nicht aufgehoben, musste aber die Schwestern aus den aufgelassenen Klöstern in Graz und Mayerling aufnehmen.
Der Orden der Unbeschuhten Karmeliten ist ein Reformzweig des Karmelitenordens, der von Teresa von Ávila begründet und 1593 selbstständig wurde. Zum Teresianischen Karmel in Österreich gehören elf Schwesternklöster in Bärnbach, Gmunden, Graz, Himmelau (St. Michael i. L.), Innsbruck, Linz, Maria Jeutendorf, Mariazell, Mayerling (Alland), Rankweil, Wien, vier Brüderklöster in Graz, Innsbruck, Linz und Wien und zwei karmelitanische Schwesternkongregationen: Marienschwestern vom Karmel und Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu.

Das bestehende weltliche Gebäude wurde 1829 zum Kloster umgebaut und am 13. September 1832 der Grundstein für eine neue Kirche gelegt. Verantwortlich war der Wiener Baumeister Joseph Georg Kornhäusel, neben Trawöger wird als zweiter Stifter (für die Übernahme der Umbaukosten) der Wiener Militärarzt Dr. Seutin genannt. Das Klostergebäude wurde in den Jahren 1970–1974 generalsaniert, die Kirche schon 1964–1966.

Literatur
  • 150 Jahre Karmelitinnen in der Stadt Gmunden. Festschrift zum 150jährigen Bestand des Karmel-Klosters in Gmunden 1828–1978, hg. von Seraphine Huttner (Gmunden 1978).
  • Antonio Sagardoy, 175 Jahre Karmel Gmunden (Wels 2003).
  • Raimund Bruderhofer, Die Niederlassungen des Karmelitenordens in Oberösterreich zur Zeit des Nationalsozialismus (Linz 1980).
Archiv

Klosterplatz 9
A-4810 Gmunden
Kontakt: Ordensleitung

Einzelne Unterlagen befinden sich im Oberösterreichischen Landesarchiv und sind im Onlineverzeichnis einsehbar: https://www.landesarchiv-ooe.at, 54

Orden: Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen (Ordo Carmelitarum Discalceatorum OCD) - Teresianischer Karmel
Ordensfamilie: Karmeliten, Kontemplative Gemeinschaften
Kirchenrechtliche Einordnung: Institut des geweihten Lebens, päpstlichen Rechts
Diözese: Diözese Linz

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