Peter Bohynik, Ulrika Königsberger-Ludwig, Christian Kuhn
20. November 2025

Vertreter der Ordensspitäler bei Staatssekretärin Königsberger-Ludwig

„Unverzichtbarer Teil der Gesundheitsversorgung und wichtige Stütze“ Im Gespräch mit Ulrike Königsberger-Ludwig, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, erläuterten Vertreter der Ordensspitäler ihre Anliegen und die Herausforderungen im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt standen die gesetzliche Absicherung der Trägervielfalt, die Sicherstellung einer kostendeckenden Finanzierung und mittel- bis langfristige Strategien gegen den Fachkräftemangel. Peter Bohynik, Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler (ARGE), und der Rechts- und Gesundheitsexperte Christian Kuhn wiesen dabei auf die bedeutende Rolle der Ordensspitäler im österreichischen Gesundheitswesen hin.

P. Franz Helm hat bei einem Vortrag im Missionshaus St. Gabriel auf die wachsende Bedeutung des Dialogs in einer zunehmend polarisierenden Welt hingewiesen.
20. November 2025

P. Franz Helm: Dialog als Schlüssel in Krisenzeiten

Auf die wachsende Bedeutung des Dialogs in einer zunehmend polarisierenden Welt hat der Steyler Missionar P. Franz Helm hingewiesen. Angesichts geopolitischer Spannungen, militärischer Konflikte, der Klimakrise sowie der Zunahme von Fremdenfeindlichkeit sei Dialog „bitter nötig“, sagte er bei einem Vortrag im Missionshaus St. Gabriel bei Mödling am 18. November 2025.

In der aktuellen Ausgabe der „OrdensNachrichten“ warnt Erzabt em. Korbinian Birnbacher vor Schönfärberei und Weichspülerei im Blick auf die kirchliche Realität.
20. November 2025

Erzabt em. Korbinian Birnbacher warnt vor kirchlicher „Shrinkflation“

Vor Schönfärberei und Weichspülerei im Blick auf die kirchliche Realität warnt der Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz, der emeritierte Salzburger Erzabt Korbinian Birnbacher. Es gebe so etwas wie eine kirchliche „Shrinkflation“, also eine Verringerung der Menge und Größe, während gleichzeitig so getan wird, als wäre alles noch so wie zuvor.

Vortragende der Symposiumsveranstaltung
19. November 2025

Einblicke in die Vergangenheit – Nachdenken über die Zukunft

Das Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte an der Theologischen Fakultät in Graz beschäftigt sich im Rahmen eines Forschungsschwerpunkts mit dem Thema „Ordensgeschichte“.  Die Institutsleiterin, Professorin Michaela Sohn-Kronthaler, lud am 17. November 2025 zu einem Symposium, das unter dem Titel „Einblicke in die Vergangenheit – Nachdenken über die Zukunft. Präsentation ordensgeschichtlicher Forschungen“ stand.

Bei der Buchpräsentation im Stift Klosterneuburg: Weihbischof Franz Scharl, Renata Schmidtkunz, H. Elias Carr, Propst Anton Höslinger und Dom-Verlag-Geschäftsführer Roman Gerner (v.l.).
18. November 2025

Stift Klosterneuburg thematisiert „Neid, Gewalt und Sündenböcke“

In einem Podiumsgespräch mit der Journalistin Renata Schmidtkunz präsentierte der Augustiner-Chorherr Elias Carr am 11. November 2025 die deutsche Erstauflage seines Buches „Neid, Gewalt und Sündenböcke“. Darin führt der Klosterneuburger Stiftskämmerer in das Denken des französischen Philosophen René Girard (1923-2015) ein, dessen Mimetische Theorie die Mechanismen von Nachahmung, Rivalität und dem sogenannten Sündenbockprinzip beschreibt.

Propst Anton Höslinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftsdirektor Andreas Gahleitner (2. bis 4. v.l.) betonten bei der „Leopoldi Pressekonferenz“ das Wertefundament des Stifts Klosterneuburg. Erzabt em. Korbinian Birnbacher (1.v.l.
17. November 2025

Stift Klosterneuburg steht auch für Wertefundament

Die hohe Bedeutung des Stiftes Klosterneuburg für die Geschichte, Kultur und Identität des Landes Niederösterreich ist am 15. November 2025 bei der „Leopoldi Pressekonferenz“ im Augustiner-Chorherrenstift zum Ausdruck gekommen. Propst Anton Höslinger und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonten Werte wie Zusammenhalt, soziales Engagement und Traditionsbewusstsein als Fundament für die Zukunft.

MIVA-Geschäftsführerin Christine Parzer (l.) und Missio-Nationaldirektor P. Karl Wallner (r.) überreichten Sr. Johanna Denifl (Mitte) den „EMIL“ in der Kategorie „Missionary from Austria“.
17. November 2025

Don Bosco Schwester Johanna Denifl mit „EMIL“ ausgezeichnet

Missio Österreich hat am 14. November 2025 den Bronzeesel „EMIL“ im Rahmen der alljährlichen „Austria.On.Mission.Award“-Show an missionarische Persönlichkeiten verliehen. Unter den Ausgezeichneten war diesmal auch die Don Bosco Schwester Johanna – „Hanni“ – Denifl. Mit der Auszeichnung sollen „Heldinnen und Helden der Nächstenliebe“ ins Rampenlicht gerückt und für ihren selbstlosen Einsatz für die Mission gewürdigt werden, teilte Missio mit.

Laut Generalsekretärin Sr. Christine Rod werden die bevorstehenden Ordenstagungen „zum Entdecken ermutigen“.
14. November 2025

Sr. Christine Rod: Ordenstagungen werden „zum Entdecken ermutigen“

Zum zweiten und abschließenden Mal stehen die Ordenstagungen im Zeichen des Heiligen Jahres 2025 und des Aufbruchs. Generalsekretärin Sr. Christine Rod betonte im Gespräch mit Medien der Erzdiözese Wien das Motto „Immer noch unterwegs – Denkanstöße zum Heiligen Jahr“. Es will das Dynamische hervorheben: das Unterwegssein, die Abenteuerlust und das noch nicht vollzogene Ziel. „Wenn ich pilgere, gehe ich in die Fremde – nicht die furchtbar beängstigende Fremde, aber doch das Neuland“, sagte Sr. Christine Rod. Die Tagungen finden vom 24. bis 27. November 2025 im Wiener Kardinal-König-Haus statt, mit dem Österreichischen Ordenstag am 25. November als Hauptereignis.