In einem Interview mit dem „Katholischen Sonntagsblatt“ erklärte P. Frank Bayard, Hochmeister des Deutschen Orden, dass das Engagement der sogenannten Familiaren – also gläubiger Laien, die dem Orden angehören, – zunehmend an Bedeutung gewinnt. Derzeit zählt der Orden rund 950 Familiaren und Familiarinnen in Europa.
Zum 80. Todestag des seliggesprochenen Karl Leisner, dem einzigen katholischen Priester, der während der NS-Zeit im Konzentrationslager geweiht wurde, findet am 12. August eine Gedenkveranstaltung in der Wiener Augustinerkirche statt. Im Zuge dessen erinnert Sr. Beatrix Mayrhofer SSND an ihre verstorbene Mitschwester Imma Mack, ohne deren mutiges Handeln diese Priesterweihe kaum möglich gewesen wäre.
In der neuesten Folge des Podcasts „Himmelklar“, der als Kooperation der katholischen Portale DOMRADIO.DE und katholisch.de produziert wird, ist Br. Helmut Rakowski, Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz, zu Gast. Er zeigt sich darin unter anderem überzeugt davon, dass Kirche von Orden lernen kann und erklärt auch, warum es gut ist, dass mit Papst Leo XIV. wieder ein Ordensmann an der Spitze steht.
Eine Gruppe von 50 jungen Leuten vom „Treffpunkt Benedikt“ aus dem Stift Kremsmünster hat eine intensive Woche in Rom hinter sich. Begleitet von Abt Bernhard Eckerstorfer machten sie sich zum „Jubiläum der Jugend“ im Heiligen Jahr auf den Weg. Die Reise war geprägt von besonderen Begegnungen, spirituellen Erlebnissen und der Entdeckung der Ewigen Stadt.
Die Redemptoristen starteten am 1. August 2025 in ein neues Kapitel: die vier nordwesteuropäischen Ordensprovinzen vereinigten sich zu einer Föderation. Damit vertiefen sie die Zusammenarbeit in ihrer pastoralen und missionarischen Arbeit, in den Bereichen von Aus- und Weiterbildung wie auch in weiteren Aufgaben und Zielen. Die Selbstständigkeit der Provinzen bleibt allerdings gewahrt.
Allen Grund zur Freude hatten am 2. August 2025 die Grazer Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern): Sr. Sabine Maria Grangl legte vor Generaloberin Sr. Petra Rosenberger ihre Ewige Profess ab.
Am 31. Juli 2025 feierten die Innsbrucker Jesuiten das Ignatiusfest mit einem festlichen Gottesdienst, zelebriert von Bischof Manfred Scheuer, dem früheren Bischof von Innsbruck und heutigen Diözesanbischof von Linz. Im Zentrum des Festes stand die Verabschiedung von Pater Christian Marte SJ, der nach sieben Jahren als Rektor des Jesuitenkollegs Innsbruck als Superior nach Wien wechselt.
Eine positive Bilanz „trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen“ hat die Hilfsorganisation „Jugend Eine Welt“ in ihrem am 31. Juli 2025 vorgelegten Jahresbericht für 2024 gezogen: 134 Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche konnten im vergangenen Jahr in 49 Ländern auf vier Kontinenten umgesetzt werden.
Seit Mai 2025 lebt die 70-jährige Sr. Juliana Baldinger von den „Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion“ auf dem Gelände der Comboni-Missionare, rund 25 Gehminuten vom Slum Kibera in Kenia entfernt. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern setzt sie sich für Kinder und Jugendliche am Rand von Nairobi ein. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Bildungsarbeit.