Ordensgemeinschaften, aber auch Gottesdienste können „Orte der heilsamen Dezentralisierung“ und der Distanzierung vom eigenen Ego sein. Das hat der Abt des Stiftes Kremsmünster, Bernhard Eckerstorfer, bei einem Gottesdienst am Sonntag im Salzburger Dom betont.
Die diesjährige Ordens-Fußwallfahrt führte am 8. August auf dem „Friedensweg“ von Donnerskirchen nach Purbach am Neusiedlersee. Knapp 40 Ordensfrauen und -männer sowie einige Diözesanpriester und Gäste waren der Einladung von Bischofsvikar P. Lorenz Voith CSsR gefolgt. Abgeschlossen wurde die Fußwallfahrt mit einem Gottesdienst in Purbach und einer gemeinsamen Mittagsrast.
Die Internationale Vereinigung der Generaloberinnen (UISG) katholischer Ordensgemeinschaften ruft für den 14. August 2025, den Vorabend des Hochfestes Mariä Himmelfahrt, zu einem weltweiten Tag des Gebets und Fastens für den Frieden auf. „Die Wunden der Welt sind für alle sichtbar – Gesichter gezeichnet vom Schmerz, zerstörte Häuser, zerrissene Gemeinschaften“, heißt es laut „Vatican News“ in einer Erklärung.
Mit einem festlichen Jubiläumswochenende feierten die Passionisten von 1. bis 3. August 2025 ihr 100-jähriges Wirken im Wallfahrtsort Maria Schutz. Seit 1925 betreut die Kongregation vom Leiden Jesu Christi diesen geistlichen Ort am Fuße des Semmerings – bis heute ihre einzige Niederlassung in Österreich.
Die Salesianer Don Boscos setzen trotz der schwierigen Sicherheitslage in Syrien auch im Sommer 2025 ihre engagierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fort. In Damaskus, Aleppo und Kafroun bieten sie rund 2.200 jungen Menschen Aktivitäten, Gemeinschaft und Perspektiven und schaffen damit einen Lichtblick inmitten anhaltender Unsicherheit und Gewalt.
Mit 15. August 2025 übernimmt die Ordensfrau Sr. Christine Nigg das Amt der Ordinariatskanzlerin der Erzdiözese Salzburg – sie ist damit oberste Urkundenverwalterin im Ordinariat, der Verwaltungszentrale einer Diözese. Vergleichbar ist das im Kirchenrecht geregelte Amt mit einem Notar. Sie folgt damit Elisabeth Kandler-Mayr nach, die das Amt seit 2006 ausgeübt hatte.
Die letzten zehn verbliebenen Kreuzschwestern werden im November 2025 nach jahrzehntelangem Einsatz in Pflege, Küche und Garten das Sanatorium Hochrum in Rum bei Innsbruck verlassen. Die von den Kreuzschwestern gegründete und heute privat geführte Klinik bleibt weiterhin in den Händen des Ordens, wie „meinbezirk.at“ am 5. August 2025 berichtete. Die Ordensfrauen im Alter zwischen 80 und 98 Jahren werden ihre „langjährige Heimat“ aber verlassen.
Beim gestrigen Titularfest der Priestergemeinschaft „Foedus Sacerdotale“ in Brixen gedachten zahlreiche Geistliche nach der gemeinsamen Eucharistiefeier mit Bischof Ivo Muser des Zisterziensers P. Alberich Rabensteiner, der 1945 unter tragischen Umständen ums Leben kam.
Im Rahmen der Generalversammlung des traditionsreichen St. Klemens Hofbauer-Komitees am 31. Juli 2025 in Eisenstadt-Oberberg wurde Bischofsvikar P. Lorenz Voith CSsR einstimmig für eine weitere Amtsperiode als Obmann bestätigt. Der Redemptorist steht dem Verein, der seit über einem Jahrhundert besteht, bereits seit mehreren Jahren vor.