Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck bekamen Anfang Juli 2026 Besuch von zehn Schüler:innen des zehnten Jahrgangs der Schule St. Lorenz in Korneewka (Nordkasachstan). Der Besuch resultiert aus einer langen Tradition: Seit der Gründung der Schule 1996 engagieren sich die Franziskanerinnen an der Bildungseinrichtung. Die Verbindung ist bis heute lebendig.
H. Ewald Nathanael Donhoffer war Orchesterdirigent, reiste von einer Vorstellung zur nächsten und bewahrte eine unterschriebene Kirchenaustrittserklärung in seinem Schreibtisch auf. In der aktuellen Folge von „Orden on air“ erzählt der Prämonstratenser-Chorherr, der sich selbst lieber als fr. Ewald bezeichnet, von seinem Weg ins Stift Schlägl und von seinen Aufgaben als Stiftskapellmeister sowie als Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz.
Der Abt des Stiftes Kremsmünster, Bernhard Eckerstorfer, hat sich erschüttert über die am 1. Juli 2026 vollzogenen Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. geäußert und vor einer Verharmlosung des Geschehenen gewarnt. In einem Videostatement auf Instagram, aufgenommen im Regen vor dem Salzburger Dom kurz nach der von Papst Leo XIV. untersagten Weihe im Schweizer Ort Econe, sagte er „der Himmel weint“. Auch er selbst sei traurig über die sehr ernst zu nehmende Entwicklung.
Wenn die Temperaturen steigen, werden Österreichs Kirchen zu gefragten Konzertorten: Von Juni bis Ende September laden Dom-, Pfarr- und Stiftskirchen zu Dutzenden Orgelkonzerten. Internationale Spitzenorganisten treffen dabei auf heimische Nachwuchstalente und bringen historische Instrumente von Weltrang zum Klingen – von der Brucknerorgel im Stift St. Florian bis zur Riesenorgel des Wiener Stephansdoms.
Der Souveräne Malteser-Ritter-Orden hat im Zuge der diesjährigen Feierlichkeiten rund um das Patrozinium seines Schutzpatrons, des hl. Johannes des Täufers, am 20. Juni 2026 28 neue Mitglieder aufgenommen. Rahmen dafür war ein Gottesdienst im Stift Heiligenkreuz mit 620 Gästen aus dem In- und Ausland, dem Erzabt em. Korbinian Birnbacher vorstand.
Der Jesuit P. Bernhard Bürgler hat am 1. Juli 2026 seine neue Aufgabe in der Generalleitung des Jesuitenordens in Rom angetreten. Der 66-jährige Osttiroler ist nun Generalsberater des Generaloberen P. Arturo Sosa sowie Regionalassistent für Zentral- und Osteuropa. Er folgt in beiden Funktionen auf den polnischen Jesuiten P. Tomasz Kot.
Der als rappender Mönch bekannte Franziskaner Manuel Sandesh hat sich in einem neuen Genre erprobt. Nach Rap-Songs und spirituellen Liedern hat der quirlige Ordensmann nun die Tanznummer „Jesus Zumba“ mit afrikanischen Rhythmen veröffentlicht, die auch mit einer Dance-Challenge verbunden ist.
Wenn am kommenden Wochenende hunderttausende Menschen am Donauinselfest feiern, ist auch die Festivalseelsorge mit einem großen Team vor Ort. Verstärkung erhält sie dabei von zwei Ordensleuten und einigen Mitarbeiter:innen der Gesprächsinsel, einer Einrichtung der Österreichischen Ordenskonferenz. Gemeinsam schenken sie Besucherinnen und Besuchern Zeit, Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr – für Sorgen ebenso wie für schöne Momente.
Mit Ende August 2026 verlassen die Kalasantiner die Dom- und Stadtpfarre zum Hl. Martin in Eisenstadt, deren Seelsorge sie in den vergangenen zwölf Jahren verantworteten. Die Niederlassung der Ordensgemeinschaft wird aufgrund eines Beschlusses des Generalkapitels aufgelöst. Die derzeit in der Dompfarre tätigen Seelsorger kehren an andere Niederlassungen zurück. Der Fokus der Kalasantiner richtet sich nun auf ihre bereits seit längerer Zeit bestehenden Einsatzgebiete.