03. Juli 2026

Malteserorden in Österreich nahm 28 neue Mitglieder auf

Der Souveräne Malteser-Ritter-Orden hat im Zuge der diesjährigen Feierlichkeiten rund um das Patrozinium seines Schutzpatrons, des hl. Johannes des Täufers, am 20. Juni 2026 28 neue Mitglieder aufgenommen. Rahmen dafür war ein Gottesdienst im Stift Heiligenkreuz mit 620 Gästen aus dem In- und Ausland, dem Erzabt em. Korbinian Birnbacher vorstand.

Im Rahmen eines Gottesdienstes im Stift Heiligenkreuz wurden 28 neue Mitglieder in den Souveränen Malteser-Ritter-Orden aufgenommen.

Im Rahmen eines Gottesdienstes im Stift Heiligenkreuz wurden 28 neue Mitglieder in den Souveränen Malteser-Ritter-Orden aufgenommen. (c) Malteserorden/Christian Holzinger

 

Die an mehreren Tagen stattfindenden Feiern umfassten auch weitere Gottesdienste sowie Veranstaltungen in Wien und Heiligenkreuz. Die Malteser besitzen eine lange Tradition in der Kranken- und Armenfürsorge. Die neuen Mitglieder leisteten im Rahmen der Feier ihr Versprechen, im Orden in spiritueller und karitativer Weise mitzuwirken. Großprior Fra‘ Gottfried Kühnelt-Leddihn begrüßte die Neuaufgenommenen als „Teil einer weltweiten Gemeinschaft“: Über 13.500 Ordensdamen und -ritter, 60.000 hauptamtlich Mitarbeitende und rund 100.000 Ehrenamtliche würden derzeit in 120 Nationen „christliche Nächstenliebe aktiv leben und so das historische Vermächtnis unseres Ordens aktiv weitertragen“.

 

In einem feierlichen Hochamt in der Stiftskirche des Stiftes Heiligenkreuz legten die 28 neuen Ordensmitglieder vor 620 Gästen ihr Versprechen ab, den Kranken und Bedürftigen zu dienen und damit den christlichen Glauben aktiv zu bezeugen.

In einem feierlichen Hochamt in der Stiftskirche des Stiftes Heiligenkreuz legten die 28 neuen Ordensmitglieder vor 620 Gästen ihr Versprechen ab, den Kranken und Bedürftigen zu dienen und damit den christlichen Glauben aktiv zu bezeugen. (c) Stift Heiligenkreuz/Elisabeth Fürst

 

Auch das Malteser Hospitaldienst Austria verzeichnete im Zuge der Feierlichkeiten 68 neue Mitglieder. Kühnelt-Leddihn sah die „große Zahl neuer Helferinnen und Helfer“ als Beweis dafür, „wie wichtig vielen jungen Menschen gesellschaftliches und karitatives Engagement ist“; er sehe daher auch die zukünftige Entwicklung des Ordens mit Hoffnung.

 

Quelle: kathpress