03. Juli 2026

Vöcklabruck: Franziskanerinnen bekamen Besuch aus Kasachstan

Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck bekamen Anfang Juli 2026 Besuch von zehn Schüler:innen des zehnten Jahrgangs der Schule St. Lorenz in Korneewka (Nordkasachstan). Der Besuch resultiert aus einer langen Tradition: Seit der Gründung der Schule 1996 engagieren sich die Franziskanerinnen an der Bildungseinrichtung. Die Verbindung ist bis heute lebendig.

Die Schüler:innen der Schule St. Lorenz in Nordkasachstan waren zu Besuch in Vöcklabruck.

Die Schüler:innen der Schule St. Lorenz in Nordkasachstan waren zu Besuch in Vöcklabruck. Auf dem Foto: Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer, Pater Jason Rushton (beide hinten links), die Lehrerin Schenja Fisenko (2. Reihe, 4. v.l.), Sr. Kunigunde Fürst (2. Reihe rechts), Bürgermeister Peter Schobesberger (1. Reihe links) und Lehrer Pavel Krawtschenko (1. Reihe rechts). (c) Franziskanerinnen von Vöcklabruck

 

Die mehrwöchige Reise nach Österreich und Deutschland ist für die Schüler:innen des zehnten Jahrgangs ein fixer Bestandteil des Schuljahres. Die Jugendlichen bereiten sich auf ihr Deutsch-Sprachdiplom vor: vormittags erhalten sie Deutschunterricht, nachmittags erkunden sie Land und Leute. Begleitet wurden sie von P. Jason Rushton SJM, sowie zwei Lehrpersonen.

 

Franziskanerinnen reisten zum Jubiläum nach Kasachstan

Im Mai 2026 feierte die Schule St. Lorenz ihr 30-jähriges Bestehen. Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer, Generalsekretärin Sr. Johanna Pobitzer und Sr. Ida Vorel reisten zur Jubiläumsfeier nach Korneewka. Für Sr. Johanna Pobitzer war es eine persönliche Rückkehr: Sie lebte selbst zehn Jahre in Kasachstan und unterrichtete an der Schule.

 

Die mehrwöchige Reise nach Österreich und Deutschland ist für die Schüler:innen der zehnten Klasse der Schule St. Lorenz ein fixer Bestandteil des Schuljahres.

Die mehrwöchige Reise nach Österreich und Deutschland ist für die Schüler:innen der zehnten Klasse der Schule St. Lorenz ein fixer Bestandteil des Schuljahres. (c) Franziskanerinnen von Vöcklabruck

 

Die Schule St. Lorenz wurde 1996 vom Berliner Priester Lorenz Gawol gegründet. Heute besuchen rund 240 Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen den Komplex aus Kindergarten, Gymnasium, Schule für Zusatzfächer und Internat. Die Schule ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privater Trägerschaft durch die Ordensgemeinschaft der Servi Jesu et Mariae (SJM). Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck sind seit der Gründung dabei: Unter dem Motto „Aufbruch in den Osten“ engagieren sich die Schwestern als Lehrerinnen in der Schule und begleiten die Menschen vor Ort.

 

„Zeigt, was möglich ist“

„Die Schule St. Lorenz zeigt, was möglich ist, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen gemeinsam an etwas Sinnvollem arbeiten. Drei Jahrzehnte Engagement – das erfüllt uns mit Dankbarkeit und es ist jedes Jahr eine Freude, mit den Jugendlichen aus Kasachstan ein paar Tage Zeit zu verbringen“, sagt Sr. Angelika Garstenauer, Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck.

 

Die Schüler:innen der Schule St. Lorenz in Nordkasachstan beuschten die Franziskanerinnen von Vöcklabruck.

Die Schüler:innen der Schule St. Lorenz in Nordkasachstan beuschten die Franziskanerinnen von Vöcklabruck. (c) Franziskanerinnen von Vöcklabruck

 

Der Verein „AUFBRUCH – FRANZiskanerinnen von Vöcklabruck“ sammelt Spenden für die Bildungsarbeit an der Schule St. Lorenz sowie für medizinische und soziale Unterstützung der Menschen vor Ort – etwa für Krankentransporte und Behandlungskosten.

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Quelle: Franziskanerinnen von Vöcklabruck