01. Juli 2026

Kalasantiner ziehen sich aus Eisenstadt zurück

Mit Ende August 2026 verlassen die Kalasantiner die Dom- und Stadtpfarre zum Hl. Martin in Eisenstadt, deren Seelsorge sie in den vergangenen zwölf Jahren verantworteten. Die Niederlassung der Ordensgemeinschaft wird aufgrund eines Beschlusses des Generalkapitels aufgelöst. Die derzeit in der Dompfarre tätigen Seelsorger kehren an andere Niederlassungen zurück. Der Fokus der Kalasantiner richtet sich nun auf ihre bereits seit längerer Zeit bestehenden Einsatzgebiete.

Die Kalasantiner lösen mit Ende August 2026 ihre Niederlassung an der Dom- und Stadtpfarre Eisenstadt auf.

Die Kalasantiner lösen mit Ende August 2026 ihre Niederlassung an der Dom- und Stadtpfarre Eisenstadt auf.  (c) C. Stadler/BwagEisenstadt - Dom (1)CC BY-SA 4.0

 

Der derzeitige Dom- und Stadtpfarrer P. Achim Bayer übergibt sein Amt an Norbert Filipitsch, bleibt aber wegen einer schulischen Verpflichtung bis zum 7. Februar 2027 an der Dom- und Stadtpfarre Eisenstadt und wird als Pfarrvikar seelsorglich mitarbeiten. Durch die Auflösung der Niederlassung an der Dom- und Stadtpfarre beenden auch Kaplan P. Matthias Gabriel und die beiden pastoralen Mitarbeiter P. Bernhard Schwarz und Br. Stefan Pöll mit Ende August 2026 ihren Dienst in Eisenstadt und kehren an andere Niederlassungen der Kalasantiner zurück.

 

Die Auflösung der jüngsten Ordens-Niederlassung der Gemeinschaft in Eisenstadt geschehe „wegen mangelnder Kräfte, da sich die Ordensgemeinschaft nunmehr auf ihre seit längerer Zeit bestehenden Einsatzgebiete konzentrieren muss“, hieß es. Ebenso löst die Partner-Gemeinschaft der Schwestern der Jüngersuche ihre Niederlassung in Eisenstadt mit Ende August auf, und Pfarrhelferin und Seelsorgerin Sr. Eveline Bettstein beendet ihren Dienst.

 

„Dankbarer“ Rückblick

Der Rückblick auf das zwölfjährige Wirken in der burgenländischen Hauptstadt sei „dankbar“, auch für die gute Aufnahme sowohl seitens der Diözese als auch durch die Menschen in Eisenstadt, teilte Generalsuperior P. Martin Glechner in einem Schreiben mit. Manche „seelsorgliche Pflanze“ habe gesät werden können, „und wir hoffen, dass sich die seelsorglichen Bemühungen sowohl in der Dompfarre als auch darüber hinaus als fruchtbar erweisen.“

 

Quelle: kathpress