Delegation der ÖOK im Heiligen Land
23. Februar 2026

Von toten und lebendigen Steinen – Solidaritäts- und Begegnungsreise ins Heilige Land

Vom 14. bis 21. Februar 2026 hielt sich eine Delegation der Österreichischen Ordenskonferenz und der Initiative Christlicher Orient (ICO) im Heiligen Land auf. Ziel waren Begegnungen mit Christinnen und Christen, Ordensleuten sowie mit Persönlichkeiten und Initiativen, die sich für Versöhnung und Gerechtigkeit einsetzen. Der Delegation gehörten unter anderem die Vorsitzende der Ordenskonferenz, Generalpriorin Sr. Franziska Madl, Generalsekretärin Sr. Christine Rod, Abt Reinhold Dessl (Stift Wilhering), Salesianer-Provinzial P. Siegfried Kettner sowie Prior P. Laurentius Resch (Stift Seitenstetten) an.

Vertreter:innen der Ordenskonferenz beim Kardinal Pierbattista Pizzaballa
23. Februar 2026

Zu Besuch bei Kardinal Pizzaballa: „Wir brauchen mehr Empathie und weniger Urteile“

Vertreter:innen der Österreichischen Ordenskonferenz haben dieser Tage den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, zu einem ausführlichen Gespräch getroffen. Die Ordensvertreter:innen befanden sich vergangene Woche gemeinsam mit einer Gruppe von Pilger:innen auf einer Solidaritäts- und Begegnungsreise im Heiligen Land.

„Sagt den Menschen, sie sind willkommen. Es ist möglich, ins Heilige Land zu reisen“, ermutigte Kardinal Pizzaballa. Zugleich appellierte er eindringlich: „Wir brauchen mehr Empathie und weniger Urteile.“ (Der Artikel entstand vor der Eskalation des Nahostkonflikts am 28. Februar 2026.)

Der polnische Steyler Missionar P. Jozef Gwozdz will in der Ukraine bei den Menschen sein, die Sakramente spenden, das geistliche Leben stärken und Gemeinschaft stiften.
23. Februar 2026

Steyler Missionar in der Ukraine: Wenn die Sirene den Trauerzug ankündigt

Wenn in Nowa Uschyzja die Sirene ertönt, wissen die Menschen, was sie bedeutet. Seit vier Jahren gehört das durchdringende Heulen zum Alltag in der ganzen Ukraine. Meist kündigt es Raketen- oder Drohnenangriffe an oder das Ende eines Luftalarms. Die Menschen haben gelernt, die Signale zu unterscheiden. Doch wenn der langsame, langgezogene Ton einer Fahrzeugsirene durch die Straßen hallt, ist klar: Ein gefallener Soldat kehrt heim.

Die Salesianer Don Boscos legen in der Ukraine einen Schwerpunkt auf Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche.
20. Februar 2026

Vier Jahre Ukraine-Krieg: Salesianer Don Boscos in ständigem Hilfseinsatz

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine rufen die beiden Hilfsorganisationen, die sich insbesondere der Unterstützung der Hilfsprojekte der Salesianer Don Boscos verschrieben haben, zu anhaltender Solidarität mit der notleidenden Bevölkerung auf. Sowohl das Hilfswerk der Ordensgemeinschaft – die Don Bosco Mission Austria – als auch die Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt verweisen auf unverändert dramatische Lebensbedingungen im Land und ersuchen um Spenden.