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Opening Tag zum Außerordentlichen Monat der Weltmission

Austria.On.Mission: Motivation für neues missionarisches Bewusstsein- darum ging es am 4.Oktober bei der großen Missions-Tagung in Wien. P. Karl Wallner, Nationaldirektor von Missio, erklärt, dass die Veranstaltung ein "Impuls für viele" sein sollte, und man mit einem bunten und dichten Programm auf heutige Formen missionarischen Wirkens aufmerksam machen wollte. Über 200 TeilnehmerInnen waren im Studio 44 anwesend und gaben positives Feedback. Der Veranstaltungsort war bewusst gewählt: „Wir wollen raus aus den Sakristeien und Pfarrsälen, hinein in ein modernes Ambiente und Flair."

Dank für neue Priesterberufungen

Am 9. Oktober 2019 um 18.00 Uhr findet im Stephansdom der Dankgottesdienst für die Priesterberufungen des heurigen Weihejahrgangs statt. Großer Dank gilt dabei auch den vielen Ordensgemeinschaften, die mit ihren finanziellen Beiträgen die Priesterseminaristen während ihres Studiums unterstützt haben. Auch die heuer geweihten Ordenspriester, deren Gemeinschaften im Bereich der Erzdiözese Wien liegen, oder die nach ihrer Weihe in eine Niederlassung in Wien gewechselt sind, werden erwartet. Alle Ordensfrauen und -männer sind herzlich zur Mitfeier und anschließenden Agape ins Begegnungszentrum der Orden, das Quo Vadis? am Stephansplatz, eingeladen.

Europas Kirche muss bescheidener werden

Die Kirche in Europa wie auch weltweit muss "missionarischer" werden - was ein Sich-Zurücknehmen und verstärktes Hinhören auf Probleme der Menschen miteinschließt: Das hat der Generalsuperior der Steyler Missionare, P. Paulus Budi Kleden (53), am Mittwoch in einem Wiener Pressegespräch anlässlich des am Dienstag begonnenen "Außerordentlichen Monats der Weltmission" hervorgehoben. Virulent werde dies auch bei der am Sonntag beginnenden Amazonien-Synode, die Antworten auf "drei brennende Fragen geben müsse: Die nach dem Umgang mit ethnischen Minderheiten, deren Lebensraum und der Umwelt, nach dem Erbe des Kolonialismus und nach den kirchlichen Diensten." 

100 Jahre Caritas Socialis #menschenlebenstärken

Am 3. Oktober 2019 feiert die Caritas Socialis ihr 100-jähriges Bestehen. Ihre Gründerin, Hildegard Burjan, ließ sich als Jüdin nach schwerer Erkrankung taufen und wirkte nach dem Motto „Die Liebe Christi drängt uns …“ (2 Kor 5,14). Am 29. 1. 2012 wurde sie seliggesprochen. Der Festgottesdienst am 3.10. findet in der Servitenkirche gemeinsam mit Kardinal Schönborn und Sr. Susanne Krendelsberger statt. Im Anschluss gibt es einen Demonstrationszug zur CS Pramergasse, um auf die aktuellen Anliegen und Schwerpunkte der Caritas Socialis aufmerksam zu machen. 

Mission ist etwas Wesentliches und Heikles zugleich

Der Steyler Missionar und ehemalige Generalsekretär der Superiorenkonferenz, P. Franz Helm, gab der Kathpress ein Interview rund um die Mission. Er sieht sie als prophetischen Dialog, der den Austausch und die ganzheitliche Sorge um den Menschen in die Mitte stellt. Das Verb „missionieren“ hingegen hat er aus seinem Wortschatz gestrichen. Man würde damit einen Vorgang verbinden, bei dem scheinbar nur eine Seite aktiv handle, Mission sei aber immer ein Dialog. Frauen sieht er als erste Glaubensboten, da Glaubensvermittlung oft in der Familie geschieht.

Neuer Abt muss nichts neu erfinden aber kreativ sein

Abt Lukas Dikany, seit 9. September neuer Abt von Stift Schlägl beschreibt die Lage des ihm angetrauten Stiftes: Es müssten neue Akzente gesetzt werden, „aber im Grunde genommen sind wir gut unterwegs. Ein neuer Abt braucht das Kloster nicht neu erfinden, sondern darf weiterbauen und so darf ich Sorge tragen, dass das Stift Schlägl weiterhin geistliches Zentrum bleibt und sich weiterentwickelt".

Ordensfrau Weiler bei Amazonassynode

Manche würden die stundenlangen Bootsfahrten auf den Flüssen des Amazonasgebietes für eintönig halten. Für Birgit Weiler ist es eine willkommene Zeit der Ruhe und Meditation. "Ich liebe es, wenn stundenlang die Landschaft an mir vorbeizieht, mit den Grünschattierungen des Waldes und den Anlegestellen der Dörfer", sagt die in Deutschland geborene Missionsärztliche Schwester und promovierte Theologin. Sie ist dann unterwegs zu einer Gemeinde tief im Regenwald. Ende Juli berichtete Weiler bei der heurigen Weltkirche-Tagung in Wels von ihrer Arbeit. Jetzt hat sie Papst Franziskus zur Teilnahme an der Sondersynode über die Zukunft des Amazonasgebiets ab 6. Oktober in den Vatikan eingeladen.

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