Zum ersten bundesweiten Vernetzungstreffen „Digitale Kirche in Österreich“ kamen am 28. Februar 2026 in Linz rund 30 katholische Influencer:innen aus allen Bundesländern zusammen, darunter auch einige Ordensleute. Ziel des Treffens war es, im Rahmen des Aufbaus einer „Digitalen Kirche Österreich“ zentrale Akteur:innen kirchlicher Social-Media-Arbeit zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und inhaltliche Unterstützung anzubieten. Eine Fortsetzung des Formats ist geplant.
Das Benediktinerstift Admont trauert um seinen früheren Abt Bruno Hubl, der am 27. Februar 2026 im 79. Lebensjahr verstorben ist. Er prägte über Jahrzehnte die klösterliche Gemeinschaft, die Diözese Graz-Seckau und auch die Kirche über die Landesgrenzen hinaus, wofür er zahlreiche Auszeichnungen wie das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark und das Große Silberne Ehrenzeichen der Republik Österreich bekam.
Einblicke in das Ordensleben heute zwischen geistlichem Anspruch, demokratischer Mitbestimmung und psychischer Belastung hat die Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Franziska Madl, in zwei ausführlichen Interviews gegeben. Gegenüber der Wochenzeitung „Die Furche“ (26. Februar 2026) sprach sie über Sinn und Missverständnisse der Gelübde, dem Portal „katholisch.de“ schilderte sie persönliche Erfahrungen mit Depression und Burnout sowie strukturelle Belastungen in Klöstern.
Das Stift Altenburg hat einen neuen Leiter: P. Albert Groiß wurde am 23. Februar 2026 vom Konvent für drei Jahre zum Administrator gewählt. Er folgt auf Abt Thomas Renner, dessen Amtszeit nach zwölf Jahren endete.
Papst Leo XIV. hat die Mitglieder des Deutschen Ordens dazu aufgerufen, „ein leuchtendes Zeugnis in einer zunehmend säkularen Welt“ zu geben. In einem Grußwort an das in Wien versammelte Generalkapitel habe der Papst gleichzeitig dazu ermutigt, bei allen Beratungen „die geistliche Dimension der eigenen Sendung im Blick zu behalten“, teilte die Ordensgemeinschaft am 25. Februar 2026 zum Abschluss der Zusammenkunft mit.
Seit 13. November 2021 war Sr. Karina Beneder, die den Franziskanerinnen von Amstetten angehört, in Peru als Umweltpädagogin und Missionarin im Einsatz. Anfang Februar 2026 kehrte sie nach Zwettl zurück. In einem Interview mit der St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“ berichtete sie über ihre Rückkehr und ihr Wirken in Südamerika.
Große Freude für die Piaristen: Am 21. Februar 2026 wurde Jude Lontum Mbiydzenyuy in der Wiener Piaristenbasilika Maria Treu zum Diakon geweiht. Die Weihe nahm der spanische Bischof Pedro Aguado Cuesta vor, der bis zu seiner Bischofsweihe im Jahr 2025 Generaloberer der Piaristen war.
Am Aschermittwoch bot die Gesprächsinsel in der Romanischen Kapelle erneut ein „Aschenkreuz für Eilige“ (#ashtogo) an. Neben der traditionellen Spendung des Aschenkreuzes luden verschiedene Stationen in der Kapelle dazu ein, Impulse für die Fastenzeit mitzunehmen.
26 junge Menschen vom Treffpunkt Benedikt, einer lebendigen Jugendgruppe aus dem Benediktinerstift Kremsmünster, kehrten am 22. Februar tief beeindruckt von einer Pilgerreise ins Heilige Land zurück. Begleitet von Abt Bernhard Eckerstorfer, erlebten sie eine unvergessliche Woche der Begegnung, des Gebets und der inneren Einkehr – dort, wo das Evangelium seinen Ursprung hat.