Die Ursulinen und der Schulverein St. Ursula stehen in intensiven und guten Verhandlungen mit der Diözese Gurk, um die Trägerschaft von Kindergarten, Volksschule, Mittelschule und Hort am Standort St. Ursula in Klagenfurt an die Diözese Gurk zu übergeben.
Brustkrebsmonat Oktober, eigentlich könnten wir ihn jeden Monat begehen. Denn statistisch gesehen erkrankt jede achte Frau bis zu ihrem 70. Lebensjahr an Brustkrebs. „Lebenswerk“, der Podcast der Ordensspitäler Österreichs, macht diesmal Station im Brustgesundheitszentrum des St. Josef Krankenhauses Wien. Dr. Ulrich Schmidbauer, ärztlicher Direktor und Leiter des Zentrums, spricht im Podcast über die Kraft interdisziplinärer Teamarbeit, die Meilensteine der Krebstherapien und die zentrale Haltung seines Teams: „Das Wir gewinnt“.
Die Benediktinerinnen der Anbetung haben am 22. September 2026 Sr. Bernadette Banakiewicz zur neuen Priorin der österreichischen Provinz gewählt. Sie folgt in diesem Amt auf Sr. Magdalena Niescioruk.
Große Freude herrschte am 19. September 2026 in der Congregatio Jesu: Sr. Salome Fränzle legte ihre Erstprofess ab. Die Feier fand in der Kirche Maria am Gestade in Wien statt – einem für die Congregatio Jesu historischen Ort. Dort betete bereits Ordensgründerin Mary Ward und einige ihrer ersten Gefährtinnen legten dort ihre Gelübde ab.
Ob Ordensgewand oder Alltagskleidung – Textilien waren in religiösen Gemeinschaften weit mehr als eine praktische Notwendigkeit: Sie machten Zugehörigkeit, Hierarchie und Geschlecht sichtbar. Ein aktuell laufendes, von der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich gefördertes Dissertationsprojekt am IMAREAL Krems und der Forschungsstelle FoKuS des Stiftes Klosterneuburg geht dieser Frage nun erstmals systematisch für drei sogenannte Doppelklöster des frühen 16. Jahrhunderts nach – eng miteinander verbundene Männer- und Frauenkonvente unter gemeinsamer Leitung. Anhand von Rechnungsbüchern und normativen Texten wird untersucht, wie sich soziale Ordnung und gelebte Praxis in Kleidung und Wearables der beiden Konvente widerspiegelten.
Der Steyler Missionar P. Franz Helm sieht die christlichen Kirchen in der Verantwortung, die Klimakrise stärker als Auftrag zu einem veränderten Lebensstil und Wirtschaften zu verstehen. In der Ö1-Sendung „Zwischenruf“ betonte er, die zunehmenden Waldbrände seien „apokalyptische Warnsignale“, zugleich könne die biblische Vorstellung der Apokalypse auch Hoffnung auf einen Neuanfang geben.
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat am 17. September 2026 beim traditionellen Gottesdienst der Wiener Ordensspitäler im Stephansdom deren Wirken gewürdigt. In seiner Predigt unterstrich der Erzbischof wörtlich: „Ich bin dankbar für die Wiener Ordensspitäler und unsere Gesellschaft kann es auch sein.“ Nachsatz: „Ordensgemeinschaften gehören zu den Pionieren unseres Sozialsystems.“
Am 19. September 2026 fand im Augustiner-Chorherrenstift St. Florian der oberösterreichische Ordenstag statt. Rund 110 Ordensfrauen und -männer kamen dabei zusammen und hatten Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen.
Orden stehen an der Wiege institutioneller Bildung in Europa und haben deren Entwicklung über Jahrhunderte entscheidend mitgeprägt. Dabei waren Ordensbildungseinrichtungen niemals Selbstzweck. Sie sind aus einer aufmerksamen Wahrnehmung der jeweiligen Zeit entstanden. Ordensleute haben Bildung etwa dort ermöglicht, wo Menschen ausgeschlossen waren, wo Armut Zukunftschancen verwehrte oder gesellschaftliche Umbrüche neue Antworten verlangten. Das Bildungsengagement der Orden war stets Ausdruck einer geistlichen Sensibilität für die Herausforderungen ihrer Zeit.