Don Bosco Fest in Amstetten mit Erzbischof Franz Lackner

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner feierte mit der Salesianer-Pfarre Amstetten Herz Jesu das Don Bosco Fest. (c) Wolfgang Zarl
„Die göttliche Güte hat in der salesianischen Familie ihre Strahlkraft erhalten“, erklärte Lackner, der derzeit auch der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz ist. Im Rahmen seiner vorpriesterlichen Ausbildung im Aufbaugymnasium in Horn habe er die Spiritualität der Salesianer Don Boscos kennengelernt. Dort sei er auch von Salesianer-Priestern geprägt worden, die jetzt in Amstetten wirken.

In seiner Predigt würdigte Erzbischof Franz Lackner die salesianische Spiritualität. (c) Wolfgang Zarl
„Salesianische Spiritualität hat Fantasie“
Die salesianische Pädagogik baue auf „existenzielle Eigendynamik“, das habe er in Rollen im Theaterspiel kennengelernt. Er habe gelernt: Nicht Experten, nicht Alleskönner tragen unsere Glaubenslast, sondern das Kleine und Kleingebliebene in uns. Der Salzburger Erzbischof erzählte außerdem in Bezug auf das Evangelium, dass er einmal ein Kind gefragt habe, warum Jesus Kindern so viel Bedeutung zugemessen hat? „Was habt ihr, was wir Großen nicht haben?“ Da habe das kleine Mädchen gesagt: „Wir haben Fantasie!“ Lackner, selbst Franziskaner, würdigte dahingehend auch die Salesianer Don Boscos: „Die salesianische Spiritualität hat auch Fantasie. Ich habe es auch erfahren und bezeuge es!“

Auch die Franziskanerinnen von Amstetten waren beim Festgottesdienst mit dabei. (c) Wolfgang Zarl
In der vollen Herz Jesu-Kirche feierten auch viele Kinder und Jugendliche den Gottesdienst mit – jene also, die dem Jugendpatron Don Bosco und dem von ihm gegründeten Orden der Salesianer Don Boscos am Herzen lagen und liegen. Die Pfarre freute sich auch über das Mitfeiern der Franziskanerinnen von Amstetten sowie der Amstettner Stadtspitze.
Quelle: Salesianer-Pfarre Amstetten Herz Jesu