Tag des geweihten Lebens: Ordensleben ist Licht für die Welt

Zum „Tag des geweihten Lebens“ wenden sich die beiden Vorsitzenden der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Franziska Madl und Propst Anton Höslinger, in einer Videobotschaft an die Ordensleute. (c) ÖOK/Fotograf: W. Hanzmann
Der „Tag des geweihten Lebens“ wurde 1997 von Papst Johannes Paul II. eingeführt. „An diesem ‚Tag des geweihten Lebens‘ wollen wir im Namen der Österreichischen Ordenskonferenz Ihnen und euch allen Danke sagen, die ihr jeden Tag neu versucht, diese Berufung, euer geistliches Leben, zu leben und mit Leben zu erfüllen, die ihr versucht, durch diese Gelübde in der Freiheit und in der Liebe zu Gott und den Menschen immer zu wachsen“, richtet die ÖOK-Vorsitzende Sr. Franziska Madl ihren Dank an alle Ordensleute.
„Gelübde wollen uns freimachen“
„Wir wissen, dass wir durch dieses Licht, das unser Leben repräsentieren soll, die Herrlichkeit, die Größe, die Liebe Gottes in der Welt zeigen sollen“, ist Propst Anton Höslinger überzeugt. Ordensleben werde aber auch immer ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Laut Sr. Franziska Madl seien die Gelübde auf den ersten Blick ein solches Zeichen, dem widersprochen werden kann. „Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam – das klingt auf den ersten Blick einschränkend und unfrei machend. Unsere Gelübde wollen aber genau das Gegenteil. Sie wollen uns frei machen von uns selbst, für ein Leben ganz für Gott und im Dienst an unseren Mitmenschen“, erklärt sie.
Zum „Tag des geweihten Lebens“ hat das Medienbüro der Österreichischen Ordenskonferenz außerdem bei einigen Ordensleuten nachgefragt, warum sie Ordensmann oder Ordensfrau sind. Die Antworten im Videoformat werden rund um den 2. Februar 2026 auf Facebook und Instagram veröffentlicht.

In ganz Österreich finden rund um den „Tag des geweihten Lebens“ Gottesdienste und Veranstaltungen statt. (c) Erzdiözese Wien/Schönlaub
Veranstaltungen in ganz Österreich
Rund um den „Tag des geweihten Lebens“ laden die regionalen Diözesankonferenzen der Männer- und Frauenorden außerdem zum Mitfeiern bei speziellen Gottesdiensten und Veranstaltungen ein. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine:
Erzdiözese Wien: Fr, 30. Jänner 2026, 16.00 Uhr, Pontifikalvesper im Stephansdom mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl. Die Vesper wird live auf dem YouTube-Kanal der Erzdiözese Wien übertragen.
Diözese Eisenstadt: Di, 3. Februar 2026, 15.00 Uhr, Pfarrkirche zum hl. Klemens M. Hofbauer, Hauptstraße 66, 7350 Oberpullendorf; Pontifikalvesper mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, anschließend Akademie und Ehrung der Jubilarinnen und Jubilare des Jahres, Agape
Diözese St. Pölten: So, 1. Februar 2026, 14.00 Uhr, Treffen der geistlichen Frauengemeinschaften im Kloster der Marienschwestern, Klein Erla 1, 4300 Erla; geistlicher Impuls von Sr. Huberta Rohrmoser, anschließend gemeinsame Vesper, Agape
Diözese Linz: Sa, 31. Jänner 2026, 14.30 Uhr, Konvent der Kreuzschwestern Linz, Stockhofstraße 2, 4020 Linz; Sr. Maria Schlackl SDS und P. Hans Eidenberger SM geben Einblick in das Geschäft mit der „Ware Mensch“ und ihr Engagement gegen den Menschenhandel; anschließend gemeinsame Vesper, Agape
Erzdiözese Salzburg: Sa, 31. Jänner 2026, 18.00 Uhr, Kongregation der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul, Salzachgässchen 1, 5020 Salzburg; Vesper zum Tag des geweihten Lebens mit Erzbischof Franz Lackner, anschließend laden die Schwestern alle Ordensleute zu einer Agape und zum gemütlichen Beisammensein ein.
Diözese Graz-Seckau: Sa, 31. Jänner 2026, 18.15 Uhr, Dom zu Graz, Bürgergasse 1, 8010 Graz, feierliche Vesper mit Weihbischof Johannes Freitag. Im Rahmen der Feier wird der Professjubilarinnen und -jubilare gedacht und für sie gedankt.
Diözese Gurk-Klagenfurt: So, 1. Februar 2026, 15.00 Uhr, Bildungshaus der Sodalitas, Propsteiweg 1, 9121 Tainach, gemeinsamer Nachmittag mit Diözesanbischof Josef Marketz, Impulsreferat, Abschluss mit gemeinsamer Vesper und geselligem Beisammensein
Diözese Innsbruck: Fr, 30. Jänner 2026, 15.00 Uhr, Stiftskirche Wilten in Innsbruck, feierliche Vesper mit Predigt von Toni Witwer SJ, anschließend Agape im Abt-Schuler-Saal (Leuthaus, Klostergasse 1).