In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Unsicherheit und individueller Orientierungslosigkeit versteht sich das Ordensleben nicht als Rückzug, sondern als alternative Lebensform mit Relevanz für die Gegenwart. Das betont Schwester Barbara Flad, neue Generaloberin der Barmherzigen Schwestern in Zams, in einem ausführlichen Interview mit dem Magazin „Tirolerin“.
Die Österreichische Benediktinerkongregation feiert in diesem Jahr ihr 400-jähriges Bestehen. Den Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten bildete am vergangenen Freitag eine Wallfahrt der Benediktinerinnen und Benediktiner nach Mariazell, bei der Abtpräses Johannes Perkmann, Leiter der Österreichischen Benediktinerkongregation, u.a. Abtprimas Jeremias Schröder, den obersten Repräsentanten der weltweiten Benediktinischen Konföderation, begrüßen konnte.
Die gebürtige Oberösterreicherin Sr. Juliana Baldinger leitete lange Zeit das internationale Noviziat ihrer Ordensgemeinschaft, den „Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion“, in Jerusalem. Seit 16. Mai 2025 lebt und wirkt sie nun in Nairobi, Kenia. Der Missionsstelle der Diözese Linz berichtete sie in einem Rundbrief von ihrem Wechsel.
Rund 400 Lehrlinge aus den Berufsschulen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sind im Stift Herzogenburg zum „Tag des Lehrlings 2025“ zusammengekommen. Die Veranstaltung am 27. Mai 2025 stand unter dem Motto „Dasein für andere“.
Für eine Erneuerung der Kirche in Europa ist laut Missio-Österreich-Nationaldirektor P. Karl Wallner ein grundlegender Perspektivwechsel nötig: weg von einer passiven „Versorgungskirche“, hin zu einer Kirche, in der alle Gläubigen Verantwortung für Glaubensverkündigung übernehmen. Das sagte der Zisterzienser im Kathpress-Interview am Ende der mehrtägigen Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke in Rom, bei der die Delegierten auch von Papst Leo XIV. empfangen wurden.
Nach fünfjähriger Planungs- und einjähriger Bauzeit entstand am VOSÖ-Campus Sacré Coeur in Graz eine neue Mehrzweck-Turnhalle sowie eine Aufstockung des Gymnasiums-Nordtrakts. Im Rahmen eines Festakts am 26. Mai 2025 wurden die neuen Räumlichkeiten eröffnet und gesegnet.
Am 16. Mai 2025 fand die Wallfahrt der Regionalkonferenz Wien-Eisenstadt statt, die die Ordensleute diesmal zum Stift Altenburg und nach Maria Dreieichen führte.
Am 24. Mai 2015 erließ Papst Franziskus die Enzyklika „Laudato Si“. Auf den Tag genau zehn Jahre später trafen sich auf Einladung der Katholischen Aktion Wien und der Steyler Missionare nun Umweltaktivist:innen zum Austausch, Vernetzen, Beten und Feiern.
Die neu erschienene SUMMA 2024 der Österreichischen Ordenskonferenz zeigt eindrucksvoll, wie Ordensleute in Österreich auf vielfältige Weise wirksam sind. Ob in Schulen, Spitälern, im Kulturbetrieb, mit sozialem Engagement oder im Beten – Ordensfrauen und Ordensmänner setzen tagtäglich Initiativen, die für Menschen einen Unterschied machen.