Das Stift Vorau und die Diözese Graz-Seckau trauern um Prälat Rupert Kroisleitner. Der emeritierte Propst des Stiftes Vorau, Prälat und Konsistorialrat der Diözese starb am 3. Juli 2026 nach der Feier anlässlich seiner Priesterweihe vor exakt 60 Jahren.
Ab sofort lenkt P. Elias Hieronymus Füllenbach aus Düsseldorf die Geschicke der Dominikanerprovinz des Hl. Albert in Deutschland und Österreich. Der 49-Jährige wurde im Wiener Dominikanerkonvent S. Maria Rotunda bei einer Wahlversammlung am 3. Juli 2026 zum neuen Provinzial gewählt. Er folgt damit P. Peter Kreutzwald nach, der dieses Amt im Frühjahr 2026 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig niedergelegt hatte.
Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck bekamen Anfang Juli 2026 Besuch von zehn Schüler:innen des zehnten Jahrgangs der Schule St. Lorenz in Korneewka (Nordkasachstan). Der Besuch resultiert aus einer langen Tradition: Seit der Gründung der Schule 1996 engagieren sich die Franziskanerinnen an der Bildungseinrichtung. Die Verbindung ist bis heute lebendig.
H. Ewald Nathanael Donhoffer war Orchesterdirigent, reiste von einer Vorstellung zur nächsten und bewahrte eine unterschriebene Kirchenaustrittserklärung in seinem Schreibtisch auf. In der aktuellen Folge von „Orden on air“ erzählt der Prämonstratenser-Chorherr, der sich selbst lieber als fr. Ewald bezeichnet, von seinem Weg ins Stift Schlägl und von seinen Aufgaben als Stiftskapellmeister sowie als Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz.
Der Abt des Stiftes Kremsmünster, Bernhard Eckerstorfer, hat sich erschüttert über die am 1. Juli 2026 vollzogenen Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. geäußert und vor einer Verharmlosung des Geschehenen gewarnt. In einem Videostatement auf Instagram, aufgenommen im Regen vor dem Salzburger Dom kurz nach der von Papst Leo XIV. untersagten Weihe im Schweizer Ort Econe, sagte er „der Himmel weint“. Auch er selbst sei traurig über die sehr ernst zu nehmende Entwicklung.
Wenn die Temperaturen steigen, werden Österreichs Kirchen zu gefragten Konzertorten: Von Juni bis Ende September laden Dom-, Pfarr- und Stiftskirchen zu Dutzenden Orgelkonzerten. Internationale Spitzenorganisten treffen dabei auf heimische Nachwuchstalente und bringen historische Instrumente von Weltrang zum Klingen – von der Brucknerorgel im Stift St. Florian bis zur Riesenorgel des Wiener Stephansdoms.
Der Souveräne Malteser-Ritter-Orden hat im Zuge der diesjährigen Feierlichkeiten rund um das Patrozinium seines Schutzpatrons, des hl. Johannes des Täufers, am 20. Juni 2026 28 neue Mitglieder aufgenommen. Rahmen dafür war ein Gottesdienst im Stift Heiligenkreuz mit 620 Gästen aus dem In- und Ausland, dem Erzabt em. Korbinian Birnbacher vorstand.
Der Jesuit P. Bernhard Bürgler hat am 1. Juli 2026 seine neue Aufgabe in der Generalleitung des Jesuitenordens in Rom angetreten. Der 66-jährige Osttiroler ist nun Generalsberater des Generaloberen P. Arturo Sosa sowie Regionalassistent für Zentral- und Osteuropa. Er folgt in beiden Funktionen auf den polnischen Jesuiten P. Tomasz Kot.
Der als rappender Mönch bekannte Franziskaner Manuel Sandesh hat sich in einem neuen Genre erprobt. Nach Rap-Songs und spirituellen Liedern hat der quirlige Ordensmann nun die Tanznummer „Jesus Zumba“ mit afrikanischen Rhythmen veröffentlicht, die auch mit einer Dance-Challenge verbunden ist.