Bei der Langen Nacht der Kirchen öffnen auch heuer wieder zahlreiche Klöster, Stifte und Ordensgemeinschaften ihre Türen. Sie alle laden ein zum Besuchen, Staunen, Entdecken – und zum Schmökern im vielfältigen Programm.
Von 18. bis 20. Mai kamen Expertinnen und Experten aus zahlreichen europäischen Ländern in Wien zur 4. Konferenz der Europäischen Kirchenarchivare zusammen, die unter dem Thema „Kirchenarchive in einer sich wandelnden Welt – Herausforderungen und Chancen“ stand. In Round Tables setzten sich unter anderem auch Vortragende aus den Ordensgemeinschaften mit den aktuellen Entwicklungen und ihren Auswirkungen für kirchliche Archive auseinander.
Am 21. Mai ruft die UNESCO alljährlich den Welttag für kulturelle Vielfalt, Dialog und Entwicklung aus. Für den Verein für Franziskanische Bildung (VfFB) bot der Tag 2026 eine Gelegenheit, sichtbar zu machen, wie Dialog auf Augenhöhe in seinen Bildungseinrichtungen in der Praxis funktioniert.
Drei Jahre vor seinem 900-Jahr-Jubiläum will sich das steirische Zisterzienserstift Rein personell und organisatorisch neu aufstellen. Eine ordensinterne Visitation durch den Generalabt der Zisterzienser, Mauro-Giuseppe Lepori, soll dabei helfen, Lösungen für die wachsenden Herausforderungen des ältesten durchgehend bestehenden Zisterzienserklosters der Welt zu finden.
Die Österreichische Ordenskonferenz hat die SUMMA 2025 veröffentlicht. Unter dem Leitthema „Unterwegs“ dokumentiert der Jahresbericht das lebendige und vielfältige Wirken von Ordensgemeinschaften in ganz Österreich.
„Bei all den Debatten über Strukturreformen und Organisation bemerke ich in Sachen Spiritualität oft eine gewisse Sprachlosigkeit“, sagte Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, im Interview in der aktuellen Ausgabe der „Furche“. Spiritualität boome zwar gegenwärtig in der Gesellschaft, christliche Spiritualität spiele dabei aber nur selten eine Rolle, „und das ist schade“, meinte sie.
Von 18. bis 20. Mai 2026 trafen sich 40 Leitungsverantwortliche der Arbeitsgemeinschaft kirchlicher Museen und Schatzkammern des deutschsprachigen Raumes in Stift Heiligenkreuz. Im Mittelpunkt der jährlichen Tagung stand das Thema „Notfallplanung“, das angesichts wachsender Herausforderungen für den Schutz kirchlichen Kulturgutes zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Am 3. Oktober 2026 jährt sich der Todestag des heiligen Franz von Assisi zum 800. Mal. Aus diesem Anlass widmet das DomQuartier Salzburg dem Wirken des Heiligen und der franziskanischen Gemeinschaften eine große Sonderausstellung. Unter dem Titel „LebensKunst“ wird von 24. Mai bis 2. November 2026 die Geschichte und Gegenwart franziskanischen Lebens in den Blick genommen.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg eröffnet einen Hospiz-Standort im Stadtteil Riedenburg. Seit 2014 führt das einzige allgemein öffentliche Ordensspital der Stadt auch das einzige stationäre Hospiz im Bundesland – das Raphael Hospiz Salzburg. Mit dem neuen, ab 2028 geplanten Standort im Hospiz- und Palliativkompetenzzentrum am ehemaligen Herz-Jesu-Heim werden zusätzlich 16 stationäre Betten für unheilbar erkrankte und sterbende Menschen zur Verfügung stehen.