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Br. Hans Leidenmühler und Michaela E. Lugmaier

„Da ist ein Dritter am Werk.“

Wo findet man ein offenes Ohr, wenn kleine oder große Sorgen drücken und guter Rat gefragt ist? In der neuen Folge des Podcasts Orden on air waren wir in der Wiener „Gesprächsinsel“ zu Gast und haben dort mit Br. Hans Leidenmühler, Oblate des hl. Franz von Sales, und Michaela E. Lugmaier über das Konzept der „offenen Klostertür“ gesprochen. In den 17 Jahren ihres Bestehens gab es fast 80.000 Gespräche und Kontakte in der Gesprächsinsel.

 

 

Download Foto von Br. Hans Leidenmühler und Michaela E. Lugmaier © ÖOK/ml

Ein Ort des Zuhörens mitten in der Stadt

Mitten im urbanen Trubel Wiens befindet sich im Schottenstift auf der Freyung ein besonderer Raum: die Gesprächsinsel. Die Einrichtung der Österreichischen Ordenskonferenz, in der Hans Leidenmühler und Michaela E. Lugmaier arbeiten, versteht sich als niederschwellige Anlaufstelle für Menschen, die ein persönliches Gespräch suchen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder religiöser Bindung. Kostenlos, anonym und ohne Vorbedingungen bietet sie einen geschützten Rahmen für all jene, die Orientierung, Entlastung oder einfach ein offenes Ohr brauchen.

 

Br. Hans Leidenmühler im Gespräch

Br. Hans Leidenmühler im Gesprächseinsatz: In vielen Fällen geht es um Konflikte, Trennungen oder familiäre Belastungen, aber auch um Einsamkeit und das Fehlen sozialer Kontakte. © ÖOK/emw Fotodownload

 

Die moderne Klosterpforte

Die Gesprächsinsel knüpft an eine lange klösterliche Tradition an und kann als zeitgemäße Form der Klosterpforte verstanden werden. Während früher Pförtnerinnen und Pförtner erste Ansprechpartner waren, übernimmt sie heute diese Funktion in moderner Weise. Sie ist eine erste Tür, durch die Menschen mit ihren Sorgen treten können – sei es mit konkreten Problemen, seelischer Not oder diffusen Fragen, für die es noch keine klaren Worte gibt. Im Zentrum steht das persönliche Vier-Augen-Gespräch. Um zu verdeutlichen, wie wichtig es für Hilfesuchende ist, jemandem in Präsenz gegenüberzusitzen, verweist Michaela E. Lugmaier auf das Englische: „To be present und to be a present sind fast deckungsgleiche Begriffe!“

 

Wer kommt – und warum

Thematisch zeigt sich ein breites Spektrum. Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten kommen mit Anliegen rund um Beziehungen, Familie, Partnerschaft und Freundschaften. „Häufig geht es um Konflikte, Trennungen oder familiäre Belastungen, aber auch um Einsamkeit und das Fehlen sozialer Kontakte“, weiß Hans Leidenmühler. Diese Entwicklung spiegelt gesellschaftliche Trends wider, in denen Vereinsamung und soziale Isolation immer präsenter werden. Besonders jüngere Menschen berichten von Schwierigkeiten, trotz digitaler Vernetzung tragfähige Beziehungen aufzubauen. Die Gesprächsinsel wird hier oft zum ersten Ort, an dem Einsamkeit ausgesprochen werden kann.

 

Erzbischof Josef Grünwidl (li.) zu Besuch in der Gesprächsinsel

Erzbischof Josef Grünwidl (li.) besuchte die Gesprächsinsel im Sommer 2025. Hier im Bild mit den hauptamtlichen Mitarbeiter:innen der Gesprächsinsel: Michaela E. Lugmaier, Verena Osanna und Br. Hans Leidenmühler. © ÖOK/emw  Fotodownload

 

Zunehmend suchen auch Angehörige von kranken oder pflegebedürftigen Menschen das Gespräch. Der Umgang mit Demenz, Pflegebelastungen oder der schleichende Verlust eines vertrauten Menschen stellt viele vor emotionale Herausforderungen. Die Gesprächsinsel bietet Raum, diese Gefühle auszusprechen, Entlastung zu erfahren und neue Perspektiven zu entwickeln – oft schon allein durch das Gehörtwerden.

 

Mehr als Gespräche: Räume für Begegnung

Neben Einzelgesprächen will das Team der Gesprächsinsel mit ergänzenden Formaten Begegnungen ermöglichen. Dazu zählen etwa Erzählcafés, Schreib- oder Sprachwerkstätten sowie offene Treffpunkte, bei denen Menschen unverbindlich miteinander in Kontakt kommen können. „Diese Angebote richten sich auch an Personen, die nicht unbedingt ein Beratungsgespräch suchen, aber soziale oder spirituelle Anknüpfungspunkte brauchen“, unterstreicht Hans Leidenmühler.

 

Glaube als Angebot, nicht als Voraussetzung

Obwohl die Gesprächsinsel kirchlich getragen ist, steht der Glaube nicht im Vordergrund. Religiöse oder spirituelle Themen werden nur dann aufgegriffen, wenn sie für die jeweilige Person relevant sind. Entscheidend ist, dass jedes Thema Platz haben darf. Die Mitarbeitenden verstehen ihre Aufgabe nicht missionarisch, sondern als seelsorglichen Dienst: präsent sein, zuhören und einen offenen Raum ermöglichen. Dieser Raum kann Momente ermöglichen, die in die Tiefe gehen und bleibende Erinnerungen hervorrufen. So hat Michaela E. Lugmaier die Erfahrung gemacht, dass „gerade in der Stille Gott sich dieses Einfallstor nimmt“. Auch Bruder Hans hat solche Momente erlebt und erinnert sich speziell an eine Gesprächssituation, „in der ich deutlich gespürt habe: Da ist ein Dritter am Werk.“

 

Abgrenzung zur Psychotherapie

„Die Gesprächsinsel stellt keine Diagnosen und bietet keine therapeutischen Prozesse an“, macht Michaela E. Lugmaier deutlich. Sie versteht sich als Ort der Orientierung und der ersten Hilfe. Wenn notwendig, wird offen angesprochen, dass weiterführende professionelle Unterstützung sinnvoll ist, und es werden entsprechende Kontakte vermittelt.

 

Getragen wird die Gesprächsinsel von einem kleinen, dreiköpfigen hauptamtlichen Team unter der Leitung von Verena Osanna sowie rund 40 ehrenamtlich Mitarbeitenden mit fachlicher Qualifikation. Der Dienst erfolgt stets zu zweit, was sowohl Sicherheit als auch kollegiale Unterstützung gewährleistet. Verschwiegenheit, regelmäßige Supervision und Selbstfürsorge seien zentrale Bestandteile der Unternehmenskultur, betont Hans Leidenmühler.

 

Die hauptamtlich Mitarbeitenden der Gesprächsinsel

Moderne Klosterpforte: Mitten im urbanen Trubel Wiens befindet sich im Schottenstift auf der Freyung ein besonderer Raum: die Gesprächsinsel, eine Einrichtung der Österreichischen Ordenskonferenz. © ÖOK/emw  Fotodownload

 

„Orden on air“ – der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich

Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich hat im März 2022 den Podcast Orden on air ins Leben gerufen. Der Titel ist Programm: Ordensfrauen und -männer kommen vor den Vorhang – und vor das Mikrofon. Ziel ist es, Persönlichkeiten vorzustellen, Einblicke in das Leben von Ordensgemeinschaften zu geben und das Engagement von Ordensleuten in vielfältigen Bereichen sichtbar zu machen. Der Podcast ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

 


 

Weiterlesen: 

Website der Gesprächsinsel

Gesprächsinsel feierte ihr 15+2-jähriges Bestehen

Josef Grünwidl besuchte die Gesprächsinsel

Gesprächsinsel: 20 Prozent mehr Gespräche 2024

 

[markus lahner]

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