Wenn am kommenden Wochenende hunderttausende Menschen am Donauinselfest feiern, ist auch die Festivalseelsorge mit einem großen Team vor Ort. Verstärkung erhält sie dabei von zwei Ordensleuten und einigen Mitarbeiter:innen der Gesprächsinsel, einer Einrichtung der Österreichischen Ordenskonferenz. Gemeinsam schenken sie Besucherinnen und Besuchern Zeit, Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr – für Sorgen ebenso wie für schöne Momente.
Mit Ende August 2026 verlassen die Kalasantiner die Dom- und Stadtpfarre zum Hl. Martin in Eisenstadt, deren Seelsorge sie in den vergangenen zwölf Jahren verantworteten. Die Niederlassung der Ordensgemeinschaft wird aufgrund eines Beschlusses des Generalkapitels aufgelöst. Die derzeit in der Dompfarre tätigen Seelsorger kehren an andere Niederlassungen zurück. Der Fokus der Kalasantiner richtet sich nun auf ihre bereits seit längerer Zeit bestehenden Einsatzgebiete.
Die Don Bosco Schwester und Ökonomin Alessandra Smerilli (51) wird Chefin der vatikanischen Entwicklungsbehörde. Die Ernennung durch Papst Leo XIV. teilte der Vatikan am 30. Juni 2026 mit. Ab dem 1. September 2026 ist die Italienerin damit die dritte Frau an der Spitze eines der insgesamt 16 Dikasterien der Kurie, die mit Ministerien vergleichbar sind.
Der deutsche Pallottinerpater Norbert Possmann übernimmt mit 1. Juli 2026 die Leitung der Pallottiner-Gemeinschaft im Johannes-Schlössl auf dem Salzburger Mönchsberg. Der 69-Jährige folgt auf P. Sascha Heinze, der das Amt drei Jahre lang innehatte. Das berichteten die „Salzburger Nachrichten“ (29. Juni 2026).
„Sankt Peter Salzburg – Vom Ursprung ins Heute“ lautet der Titel eines neuen Buches, das der frühere Erzabt von St. Peter, Korbinian Birnbacher, in diesen Tagen veröffentlicht. Er setzt sich darin mit einer der bedeutendsten Aufgaben seiner Amtszeit auseinander – der Renovierung und Sanierung der berühmten Stiftskirche.
Mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche von Saalfelden und einem feierlichen Empfang am Rathausplatz hat die Erzdiözese Salzburg am 28. Juni 2026, dem „Erentrudissonntag“, ihre Landespatronin, die heilige Erentrudis, gefeiert. Die erste Äbtissin des Salzburger Benediktinerinnenklosters Nonnberg wird seit 2024 – gemeinsam mit dem heiligen Rupert – als Landespatronin Salzburgs verehrt.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan feierte am 26. Juni 2026 sein 150-jähriges Jubiläum. Bei einem Festgottesdienst im Patientengarten sprach der Kärntner Bischof Josef Marketz von einem Ort, an dem fachliche Kompetenz und gelebte Menschlichkeit untrennbar miteinander verbunden seien.
Die Benediktiner haben die Vorbereitungen auf das 1.500-Jahr-Jubiläum der Gründung der Abtei Montecassino begonnen. Das vom heiligen Benedikt von Nursia im Jahr 529 gegründete Kloster gilt als Ursprung des Benediktinerordens und als Wiege des abendländischen Mönchtums. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum 2029 stehen unter dem Motto „Orte der Hoffnung seit 529“ und werden von einem mehrjährigen Vorbereitungsprogramm begleitet.
Am 17. Juni 2026 ging der Lehrgang „Verantwortung in religiösen Gemeinschaften“ im Wiener Kardinal König Haus unter anderem mit der Zertifikatsverleihung zu Ende. Der Lehrgang für Ordensleute mit Leitungsverantwortung wurde bereits zum 18. Mal durchgeführt.