Erzdiözese Salzburg feierte Landespatronin Erentrudis

Die Erzdiözese Salzburg hat am 28. Juni 2026, dem „Erentrudissonntag“, ihre Landespatronin, die heilige Erentrudis, gefeiert. Auf dem Foto (v.l.): Josef Schöchl (Landesveterinärdirektor a.D.), LAbg. Katrin Brugger (Tiroler Landtag), Weihbischof Hansjörg Hofer, Äbtissin Veronika Kronlachner, Sr. Miriam Eisl, LPT Brigitta Pallauf, Bürgermeister Erich Rohrmoser und Pfarrer Alois Moser. (c) Land Salzburg/Neumayr
Dem Gottesdienst zu Ehren der Landespatronin stand Weihbischof Hansjörg Hofer vor. Unter den Ehrengästen war außerdem Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. Die Feier in Saalfelden bildete den Auftakt zu weiteren Feiern im ganzen Land Salzburg.
„Als Menschen, aber auch als Christinnen und Christen brauchen und suchen wir Vorbilder nicht nur im Sport und in der Musik, sondern genauso im Glauben, in der Nächstenliebe und im konkreten Zusammenleben“, sagte Weihbischof Hofer bei dem Gottesdienst. Vorbild könne hier die Landesmutter und Diözesanpatronin Erentrudis sein.
Prägende Gestalt Salzburgs
Die heilige Erentrudis prägt Salzburg seit seinen Anfängen. Als erste Äbtissin des Salzburger Benediktinerinnenklosters Nonnberg war sie eine starke Frau des Glaubens, eine Wegbegleiterin für Menschen in Not und ein Vorbild gelebter Nächstenliebe. Ihr Fest lädt dazu ein, die spirituellen Wurzeln des Landes neu zu entdecken: Zusammenhalt, Vertrauen und ein offenes Herz füreinander.
Die Diözesan-, Stadt- und Landespatronin von Salzburg wurde um 663 im heutigen Rheinland-Pfalz geboren und starb 718 in Salzburg. Gemeinsam mit ihrem Onkel, dem heiligen Rupert, kam Erentrudis nach Salzburg. Abtbischof Rupert gründete das Stift Nonnberg – das heute älteste durchgehend bestehende Frauenkloster im deutschen Sprachraum – und setzte Erentrudis als erste Äbtissin ein. Die Gebeine der heiligen Erentrudis finden sich heute im Klausurbereich des Klosters.
Quellen: Erzdiözese Salzburg, kathpress