Das Kapuzinerkloster Dornbirn geht am 31. Oktober 2025 mit der offiziellen Übergabe in den Besitz der Stadt über. Ziel laut Stadt ist es – wie die „Vorarlberger Nachrichten“ (VN, Ausgabe 28. Oktober) berichten – das historische Ensemble zu sichern, seinen Charakter zu bewahren und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die bisherigen Nutzer, Franziskaner aus der Provinz Posen in Polen, sollen aber vor Ort bleiben.
Der Podcast „Lebenswerk“ der Ordensspitäler Österreichs widmet sich diesmal der Krankenhausseelsorge. Rund 230 Seelsorger:innen, davon die Hälfte ehrenamtlich, sind in den Ordensspitälern tätig. Im Gespräch mit Sr. Margareta Sausag, Leiterin der Krankenhausseelsorge am Klinikum Wels-Grieskirchen, wird deutlich, wie wichtig Begleitung in schwierigen Zeiten ist. Zudem stellt die Folge das Projekt „Leere Wiege“ am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried vor – eine Initiative, die Eltern nach dem Verlust ihres Kindes einfühlsam begleitet.
In zahlreichen Pfarren und kirchlichen Einrichtungen in ganz Österreich findet am 31. Oktober 2025 wieder die „Nacht der 1.000 Lichter“ als Einstimmung auf Allerheiligen statt. Mit dabei sind auch wieder einige Stifte, Klöster und von Ordensgemeinschaften betreute Pfarren.
Nach der Aufhebung des Stifts Engelszell übernimmt die Diözese Linz wie geplant Stiftsgebäude, Kirche und die dazugehörigen landwirtschaftlichen Bereiche von den Trappisten. Die entsprechenden Übergabeverträge wurden am 28. Oktober 2025 im Linzer Priesterseminar unterzeichnet. Engelszell werde als „Ort der gelebten Caritas und pastorales Zentrum“ erhalten bleiben, sagte Diözesanbischof Manfred Scheuer im Anschluss vor Medienvertreter:innen.
Mit einem feierlichen Festakt im Stift Melk beging die Österreichische Benediktinerkongregation am Montag, 27. Oktober 2025, ihr 400-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt der Feier stand die Festrede von Bundeskanzler a.D. Wolfgang Schüssel, der die Bedeutung der Klöster für Europa und die Zukunft des Glaubens hervorhob. Christoph Brandhuber, Leiter des Salzburger Universitätsarchivs, gab einen historischen Einblick in die bewegte Geschichte der Gründung der Österreichischen Benediktinerkongregation.
Die Kapuziner der deutschen Provinz mit Klöstern in Deutschland, im Westen Österreichs, den Niederlanden und Belgien gehen neue Wege in der Ausbildung ihres Ordensnachwuchses. Ab September 2026 plant die Vier-Länder-Provinz, zu der auch die Delegation Tirol mit den Klöstern in Innsbruck, Feldkirch, Salzburg und Irdning gehört, im irischen Rochestown bei Cork ein internationales Noviziat in englischer Sprache aufzubauen.
Trauer braucht Raum – besonders in der Zeit um Allerheiligen und Allerseelen, wenn die Erinnerung an Verstorbene und der Abschied von geliebten Menschen im Mittelpunkt stehen. Aus diesem Grund bietet die Gesprächsinsel in der Romanischen Kapelle auf der Freyung in der Wiener Innenstadt einen Ort des Innehaltens, Erinnerns und Trostes.
Beim zwölften Durchgang der Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ packten wieder Tausende Jugendliche in ganz Österreich an, um sich für andere einzusetzen – darunter auch bei Ordensgemeinschaften.
Der österreichische Jesuit P. Bernhard Bürgler SJ ist am 15. Oktober 2025 vom Generaloberen des weltweiten Jesuitenordens, P. General Arturo Sosa SJ, zum designierten Generalsberater und Regionalassistent für Zentral- und Osteuropa ernannt worden. Der frühere Provinzial der damals neu begründeten Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten tritt sein neues Amt in Rom am 1. Juli 2026 an und wird Nachfolger von P. Tomasz Kot SJ aus Polen.