Von 26. August bis 1. September 2025 durfte ich zusammen mit Pro Oriente Salzburg und der Initiative Christlicher Orient (ICO) und unter der sachkundigen Begleitung von Prof. Aho Shemunkasho, Bischofsvikar Slawomir Dadas und Georg Pulling eine Solidaritätsreise in den Tur Abdin, jener türkisch-syrischen Grenzregion unternehmen, die die letzten Jahrzehnte nur bedingt zugänglich war. Hier leben die letzten Familien, die noch Aramäisch – die Sprache Jesu! – sprechen.
Das niederösterreichische Benediktinerstift Göttweig lud am vergangenen Donnerstag zum Sommerfest in den Marillen- und Kräutergarten des Stifts ein, um über die laufenden wirtschaftlichen Aktivitäten und Pläne für die kommenden Jahre zu informieren. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Schule folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.
Die Missionarinnen der Nächstenliebe, besser bekannt als „Mutter-Teresa-Schwestern“, begingen Anfang September das 40-Jahr-Jubiläum ihrer Präsenz in Wien. Seit 1985 wirkt die Gemeinschaft an sozialen Brennpunkten der Stadt, davon seit 35 Jahren am Mariahilfer Gürtel in Wien-Fünfhaus. Am Freitag, dem 5. September, dem Gedenktag der hl. Teresa von Kalkutta, feierten sie aus diesem Anlass einen Festgottesdienst im Wiener Stephansdom, der vom emeritierten St. Pöltner Bischof Klaus Küng zelebriert wurde.
Unter dem Motto „Gemeinsame Verantwortung für die Schöpfung“ stand am Freitag, 5. September 2025, nachmittags in der Wiener Jesuitenkirche der diesjährige Gottesdienst zur Schöpfungszeit des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), der gemeinsam mit den Umweltbeauftragten der Katholischen und Evangelischen Kirche Österreichs sowie Vertreterinnen und Vertretern der „Religions for Future“ stattfand.
Dass die Digitalisierung enormes Potenzial zur Entlastung des österreichischen Gesundheitswesens bietet, unterstrichen Peter Bohynik, Leiter der ARGE Ordensspitäler, und Dietbert Timmerer, Geschäftsführer des Klinikums Wels-Grieskirchen und der Kreuzschwestern Europa Mitte GmbH, im Gespräch mit Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung, Verfassung, öffentlichen Dienst, Koordinierung und Kampf gegen Antisemitismus. Digitale Lösungen tragen in den Ordensspitälern dazu bei, den Alltag von Patientinnen und Patienten sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wesentlich zu erleichtern.
Am Samstag, den 6. September 2025, feierten die Franziskanerinnen von Vöcklabruck ein „Jahrtausendfest“: Neben zwei Ordensfrauen, die die ersten zeitlichen Gelübde ablegten, standen vor allem 17 Franziskanerinnen mit insgesamt 1.000 Jahren Ordenszugehörigkeit im Mittelpunkt. In seiner Festpredigt dankte der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer den Franziskanerinnen, dass sie „Freundinnen des Lebens“ seien – sowohl in Kindergärten und Schulen als auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern.
Anlässlich der Heiligsprechung von Carlo Acutis hat der Franziskanerpater Sandesh Manuel einen neuen Song mit dem Titel „Carlo Acutis, Pray for Us“ veröffentlicht. Das vor kurzem bei einem internationalen Treffen katholischer Influencer in Rom vorgestellte Lied greift die Liebe von Carlo Acutis zur Eucharistie auf, die er als „Autobahn in den Himmel“ bezeichnete, und ist speziell als Inspiration für die „Generation Z“ gedacht.
Kurienkardinal Michael Czerny SJ weihte am Samstag, 6. September 2025, vier Männer zu Priestern: Gerald Baumgartner, Manfred Grimm und Daniel Weber von den Jesuiten sowie Philip Maria-Joseph, ein Servitenmönch aus Südindien.
Die jüngste Reise einer Delegation der „Initiative Christlicher Orient“ (ICO) und der Salzburger Sektion der Stiftung „Pro Oriente“ in den Tur Abdin im Südosten der Türkei hat einerseits den großen spirituellen Reichtum der Syrisch-orthodoxen Kirche deutlich gemacht, zum anderen auch gezeigt, wie notwendig verstärkte ökumenische und solidarische Beziehungen zwischen den Kirchen sind. Dieses Resümee haben der Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz Erzabt em. Korbinian Birnbacher, der Linzer Bischofsvikar und ICO-Obmann Slawomir Dadas und der stellvertretende Obmann von „Pro Oriente“-Salzburg, Robert Luckmann, gezogen, die die Delegation leiteten.