Abtprimas Jeremias Schröder blickt optimistisch in die Zukunft des Klosterlebens.
30. April 2026

Abtprimas Jeremias Schröder: Zukunft der Klöster hängt von Gemeinschaft ab

Jeremias Schröder, seit September 2024 als Abtprimas an der Spitze der Benediktiner, sieht die Zukunft des Klosterlebens optimistisch. Derzeit gebe es sowohl sterbende als auch neu aufblühende Klöster, sagte er in einem am 30. April 2026 veröffentlichten Interview mit Kathpress in Rom. Entscheidend für das Überleben sei die Qualität des Gemeinschaftslebens. Dies gelte sowohl für die streng abgeschlossenen als auch für die nach außen aktiven Klöster.

Bei der Auftaktveranstaltung der „Klosterneuburger Diskurse“ (v.l.): H. Nicolaus Buhlmann, Werner Brix, Manuela Mayer und H. Elias Carr.
30. April 2026

„Klosterneuburger Diskurse“: Sind alle Menschen gleich geboren?

Mit den „Klosterneuburger Diskursen“ hat das Stift Klosterneuburg eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die Menschen zusammenbringen und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven fördern möchte. Anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung stehen die Diskurse 2026 im Zeichen einer grundlegenden Frage: Ist die Würde des Menschen wirklich unantastbar? – Expertinnen und Experten aus Theologie, Geschichte und Gesellschaft beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven; von Politik und Religion bis zu Bildung und Kultur.

Bei der Ostertagung 2026 befasste sich die Salzburger Äbtekonferenz mit der Zukunft klösterlichen Lebens.
30. April 2026

Salzburger Äbtekonferenz beriet über Zukunft von Klöstern

Die Salzburger Äbtekonferenz hat sich bei ihrer Ostertagung 2026 mit der Zukunft klösterlichen Lebens befasst. Die Zusammenkunft der Äbte und Prioren der Benediktinerklöster aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fand kürzlich im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie klösterliche Gemeinschaften unter heutigen gesellschaftlichen Bedingungen gestaltet werden können.

Der Franziskaner P. Johannes Schneider sprach in einem Vortrag ber die persönliche Gottessuche des heiligen Franziskus von Assisi.
29. April 2026

Franziskaner: Gott suchen heißt Christus nachfolgen

Der Franziskaner P. Johannes Schneider sprach am 28. April 2026 im Rahmen der Vortragsreihe „Theologie im Zeichen der Zeit. 800 Jahre Franz von Assisi“ der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg im Franziskanerkloster Salzburg über die persönliche Gottessuche des heiligen Franziskus von Assisi. Der Franziskaner und Theologe zeichnete anhand biografischer Stationen und zentraler Gebete nach, wie sich aus existenziellen Erfahrungen die franziskanische Spiritualität entwickelt hat.

Sr. Christine Rod und Wolfgang Bruckner
29. April 2026

Auf der Suche nach spiritueller Nahrung

Spiritualität ist nicht so leicht in Worte zu fassen. In der aktuellen Episode von „Orden on air“ sprechen Sr. Christine Rod und Wolfgang Bruckner über christliche Spiritualität, was ihren Glauben nährt, warum Gemeinschaft wichtig ist und Christ-sein heute eine Entscheidung braucht. Sr. Christine Rod leitet den zweijährigen Spiritualitätslehrgang „glauben und leben – Spuren und Wurzeln des Christlichen“, Wolfgang Bruckner ist aktuell Teilnehmer des Lehrgangs. Im Podcast sprechen sie über ihre Beweggründe – warum sie den Lehrgang konzipierten bzw. daran teilnehmen, was sie als spirituell Suchende antreibt und warum viele Menschen heute spirituell ausgehungert sind.

Sr. Rita Höllwerth, Sr. Maria Gabriela Unterluggauer, Sr. Franziska König, Sr. Anne Buchholz und Sr. Karolina Schweihofer beteiligten sich am 25. und 26. April 2026 an Aktionen der Religions for Future-Bewegung in Salzburg.
28. April 2026

Religions for Future setzte Aktionen in Salzburg

Am 25. April 2026 machte die Salzburger Religions for Future-Bewegung gemeinsam mit Fridays, Grandparents und Scientists for Future mit einer gemeinsamen Aktion am Alten Markt in der Salzburger Altstadt auf eine wirksamere Klimapolitik aufmerksam. Beteiligt waren auch Sr. Rita Höllwerth, Sr. Maria Gabriela Unterluggauer und Sr. Franziska König von den Halleiner Franziskanerinnen sowie die Missionarinnen Christi Sr. Karolina Schweihofer und Sr. Anne Buchholz.

Kultusministerin Claudia Bauer lud Vertreter:innen der Kirchen und Religionsgemeinschaften zum Osterempfang im Bundeskanzleramt. Auch ÖOK-Generalsekretärin Sr. Christine Rod war dabei.
28. April 2026

Ministerin Bauer lud Kirchen und Religionsgemeinschaften zu Osterempfang

Kultusministerin Claudia Bauer lud Vertreter:innen der Kirchen und Religionsgemeinschaften am 27. April 2026 zum Osterempfang im Bundeskanzleramt. Unter den Vertreter:innen der katholischen Kirche war auch die Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Christine Rod. Bauer zeigte sich beim Empfang überzeugt, dass Österreich die Kirchen und Religionsgemeinschaften mehr denn je als „Brückenbauer, Vorbilder und Stimmen der Versöhnung und der Hoffnung“ braucht.