Am 19. Jänner 2026 beginnt in Wien das erste Kapitel der neuen Provinz „Europa Mitte“ der Barmherzigen Brüder. Die Delegierten wählen dabei den neuen Provinzial, seine engsten Mitarbeiter und setzen inhaltliche Weichenstellungen für die kommenden Jahre. 2025 begannen die Österreichische und Bayrische Ordensprovinz einen Vereinigungsprozess, der nun mit dem mehrtägigen Kapitel abgeschlossen wird. Der Sitz des Provinzialrates der künftigen Provinz wird in Wien sein. Zur Österreichischen Provinz gehörten schon bisher auch Tschechien, die Slowakei und Ungarn.
Wie interreligiöses Zusammenleben an katholischen Privatschulen in einer zunehmend pluralen Gesellschaft gelingen kann, stand im Fokus einer gesamtösterreichischen Fachtagung, die von 12. bis 14. Jänner 2026 im Bildunghaus St. Virgil in Salzburg stattgefunden hat. Rund 90 Schulleiter:innen katholischer AHS und BMHS sowie Schulträgervertreter:innen aus ganz Österreich diskutierten unter dem Titel „Pluralität gestalten – Interreligiöses Zusammenleben an katholischen Privatschulen“ pädagogische, gesellschaftliche und religionsbezogene Herausforderungen.
Der Abt des Stifts Göttweig, Patrick Schöder, ist am 14. Jänner 2026 mit der „Johannes Messner Medaille“ geehrt worden. Er erhielt die Medaille zusammen mit Bischof Klaus Küng und dem Gewerkschafter Norbert Schnedl im Rahmen eines Festaktes in den Räumen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in Wien. Mit der Medaille werden in unregelmäßiger Folge Persönlichkeiten geehrt, die sich um Weiterentwicklung, Forschung und Verwirklichung der Naturrechtslehre von Johannes Messner verdient gemacht oder sich in diesem Sinn für christlichsoziale Anliegen in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft engagiert haben.
In der Salvatorianer-Pfarre St. Michael in der Wiener Innenstadt war in der Advent- und Weihnachtszeit erstmals testweise ein digitales Spendenterminal im Einsatz. Die erste Bilanz zeigt nun: Die Bereitschaft zu bargeldlosem Spenden ist hoch und ist auch im kirchlichen Umfeld angekommen. Das Spendenterminal bleibt daher nun dauerhaft in der Michaelerkirche.
H. Roman Foissner, Augustiner Chorherr des Stiftes Reichersberg, langjähriger Rentmeister und Regenschori des Stiftes, ist am 12. Jänner 2026 im 102. Lebensjahr und im 75. Jahr seines Priestertums verstorben. Er war der derzeit älteste Chorherr Österreichs und der älteste Priester in der Diözese Linz.
Auch im Jahr 2026 werden in vielen Ordensgemeinschaften wieder besondere Jubiläen und Gedenktage gefeiert. Wir haben sie gesichtet und aufgelistet. Hier eine Übersicht der wichtigsten Ordensjubiläen des heurigen Jahres.
Die Steyler Missionsschwestern schließen ihre bisherigen Provinzen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie die Regionen Spanien/Portugal und England/Irland zu einer neuen Europäischen Provinz zusammen. Der Zusammenschluss tritt am 15. Jänner 2026 in Kraft und umfasst künftig auch die Länder Schweiz, Italien/Südtirol und Rumänien. Sitz des neuen Provinzialats ist das Kloster St. Koloman im niederösterreichischen Stockerau.
Im 104. Lebensjahr ist am 30. Dezember 2025 die Kreuzschwester Sr. Johanna Brandstätter in Bangalore (Indien) verstorben. Sie war 74 Jahre lang Kreuzschwester, 70 davon lebte sie in Indien und gilt als Pionierin der Ordensgemeinschaft für ganz Indien.
Die Salesianer Don Boscos hatten am 10. Jänner 2026 allen Grund zur Freude: Peter Jirak legte in der Hauskapelle des Salesianums in Wien seine Erste Profess ab und bestätigte mit seinem Versprechen den Eintritt in den Orden als Bruder.