Generalsekretärin Sr. Christine Rod und Geschäftsführer Peter Bohynik haben sich wieder auf die Reise begeben. Die diesjährige Klösterreise führte uns in die Diözese St. Pölten, zu den Klöstern und Stiften in Zwettl, Maria Taferl, Blindenmarkt, Sonntagberg, Seitenstetten, Melk, Göttweig, Herzogenburg und Lilienfeld. Auch ein Austausch mit dem jeweiligen Bischof, in diesem Fall Bischof Alois Schwarz, gehört zur alljährlichen Klösterreise.
Der Generalobere des Redemptoristenordens (Kongregation vom Heiligsten Erlöser), P. Rogério Gomes, hat in einer offiziellen Erklärung festgehalten, dass der Orden in keiner Verbindung zur Gemeinschaft der sogenannten „Transalpinen Redemptoristen“ steht. Im Zusammenhang mit der schismatischen Piusbruderschaft war zuletzt auch diese Gruppierung immer wieder in der Öffentlichkeit aufgetaucht, Verwechslungen aufgrund des Namens waren die Folge.
Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Schulen der Amstettner Franziskanerinnen feierten 650 Schülerinnen und Schüler am 2. Juli einen Freiluftgottesdienst, der vom St. Pöltener Diözesanbischof Alois Schwarz zelebriert wurde. Er wünschte den Ordensfrauen, dass von ihren Schulen auch in Zukunft eine „Welle des Guten“ ausgehe. Beim anschließenden Festakt nahm Generaloberin Sr. Franziska Bruckner die versammelte Festgemeinde mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen 150 Jahre.
Seit 1. Juli 2026 befindet sich die Lazaristenkirche im 7. Wiener Bezirk in der Kaiserstraße im Eigentum der Koptisch-orthodoxen Kirche. Die Kirche gehörte dem Lazaristenorden, die bisher vor Ort tätigen Patres übersiedeln nach Graz. Der Orden behält aber Räumlichkeiten in der Kaiserstraße, in denen auch künftig der Sitz des Provinzialats sein wird.
Viele der österreichischen Pilgerwege führen zu Ordensgemeinschaften oder folgen den Lebensspuren großer Heiliger. Das neue Portal „pilgern.at“ macht diese geistlichen Wege erstmals auf einer gemeinsamen Plattform sichtbar und lädt dazu ein, Österreich als Land der Orden und des Pilgerns neu zu entdecken.
Ein positives Resümee hat das Team der Festivalseelsorge beim Donauinselfest gezogen. Wie die Erzdiözese Wien mitteilte, hatten 35 Seelsorger:innen aus der katholischen und evangelischen Kirche, darunter auch Ordensleute und Mitarbeiter:innen der Gesprächsinsel, auf Europas größtem kostenfreien Open-Air-Festival ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen der Besucherinnen und Besucher.
Beim Patrozinium Mariä Heimsuchung haben Diözesanbischof Hermann Glettler und Abt Leopold Baumberger in der Kirche Mariä Heimsuchung in Judenstein eine neue Informationstafel zum „Anderl von Rinn" vorgestellt – ein weiterer Schritt in der historischen und theologischen Aufarbeitung der Ritualmordlegende.
Mit einem abwechslungsreichen Festwochenende rückten das Stift Zwettl und die Stadtgemeinde Zwettl am 27. und 28. Juni 2026 die Zwettler Klosterlandschaft und das europäische Kulturerbeprojekt „Cisterscapes“ in den Mittelpunkt. Wanderungen, Ausstellungen, Garten- und Hof-Eröffnungen sowie die Feier zum 70. Geburtstag von Abt Johannes Maria Szypulski verbanden Geschichte, Natur Spiritualität und Gemeinschaft.
Mit einem feierlichen Gedenkgottesdienst haben die Franziskanerinnen der christlichen Liebe (Hartmannschwestern) und das St. Klemens-Hofbauer-Komitee am 1. Juli im Wiener Hartmannspital des 100. Todestages des Redemptoristen P. Wilhelm Janauschek gedacht. Der Ordensmann, der am 30. Juni 1926 nach langer Krebserkrankung im damaligen Hartmannspital verstorben war, zählt zu den prägenden Priestergestalten der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Wien.