Die Übertragung von Verantwortlichkeiten bei seinen Sozialprojekten auf jüngere Kräfte, basierend auf der Überzeugung, dass „etwas Unmögliches“ bei demjenigen möglich ist, der Gott vertraut, hat Jesuitenpater Georg Sporschill im neuen Jahresbericht des Romahilfe-Vereins „Elijah“ betont.
Der mittelalterlichen Schreibstube im Stift Göttweig und den hier entstandenen Büchern ist die heurige Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“ im Benediktinerstift gewidmet. Zur Eröffnungsfeier am 21. März 2026, die gleichzeitig den Start in die neue Tourismussaison einläutete, konnte Abt Patrick Schöder mehr als 100 Festgäste begrüßen.
Mit der Initiative „Mein Herzensprojekt“ wollen die Franziskanerinnen von Vöcklabruck besonderes Engagement der Mitarbeitenden in den Betrieben und Einrichtungen der Ordensgemeinschaft sichtbar machen und würdigen. Insgesamt zwölf Projekte aus den Bildungseinrichtungen und Betrieben der Franziskanerinnen wurden eingereicht und von einer Jury bewertet. Drei Auszeichnungen wurden nun vergeben, wie der Orden am 23. März 2026 mitteilte.
Im Rahmen einer Reise ins Heilige Land wenige Tage vor Ausbruch des Iran-Kriegs übergab Priorin Sr. Franziska Madl OP einen symbolischen Scheck über 22.000 Euro an Dietrich Bäumer, den Leiter der Jerusalemer Schmidt-Schule, in der über 500 christliche und muslimische Mädchen unterrichtet werden. Mit dem bei einem Adventmarkt gesammelten Geld wird der Schulbesuch für bedürftige Schülerinnen gesichert.
Der aus Österreich stammende Amazonas-Bischof Erwin Kräutler hat am 22. März 2026 in der Luzerner Lukaskirche den Herbert-Haag-Preis 2026 erhalten. Außerdem wurde die ungarische Theologin Rita Perintfalvi ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit jeweils 10.000 Schweizer Franken dotiert. Für beide Preisträger gab es minutenlange Standing Ovations.
Mehr als 40 kirchliche Organisationen haben sich zur „Platform for Divestment in Mining“ (dt. „Plattform für den Ausstieg aus dem zerstörerischen Bergbau“) zusammengeschlossen. Vorgestellt wurde die Plattform am 20. März 2026 bei einer Pressekonferenz in der vatikanischen Pressestelle. Aus Österreich nahm Sr. Anneliese Herzig, Bereichsleiterin für Mission und Soziales der Österreichischen Ordenskonferenz, im Auftrag der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar am Treffen teil.
Die HAK Lambach war am 18. März 2026 einer der österreichweiten Tourstopps der Ö3‑Community‑Show „Frag das ganze Land“. Hitradio Ö3 verwandelte das Sommerrefektorium des Stifts Lambach in eine lebendige Dialogbühne für junge Menschen.
Ein neu gegründetes Netzwerk will Frauen in kirchlichen Führungspositionen in Österreich sichtbar machen, vernetzen und stärken. „Frauen.Führen.Kirche“ fördert Austausch, Mentoring und gegenseitige Unterstützung und versteht sich als Beitrag zu mehr Gleichberechtigung und Teilhabe von Frauen in der Kirche. Bei einem Pressegespräch am 20. März 2026 in Wien gaben drei der Initiatorinnen Einblicke in die Ziele und Hintergründe des Netzwerks, ihre persönliche Motivation sowie in aktuelle Entwicklungen rund um Frauen in kirchlichen Leitungsfunktionen.
Wenn Sr. Mary Naigaga in Wien den Wasserhahn aufdreht, ist das für sie bis heute nicht selbstverständlich: Wasser, das man trinken kann. Ohne Feuer. Ohne Warten. Ohne Angst, davon krank zu werden. Seit sechs Jahren lebt sie hier in Wien und frisches Wasser zu haben ist für sie bis heute ein Grund zum Staunen.