12. Mai 2026

Novizenmeister der Wiener Kirchenprovinz trafen sich

Erstmals seit vielen Jahren kamen die Novizenmeister der „alten“ Orden der Wiener Kirchenprovinz – also der Augustiner-Chorherren, Benediktiner und Zisterzienser – am 7. Mai 2026 wieder zu einem gegenseitigen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt der Begegnung, die im Stift Klosterneuburg stattfand, standen Fragen des klösterlichen Nachwuchses, der Berufungspastoral und ganz allgemein aktuelle Herausforderungen des Ordenslebens.

H. Manfred Krautsieder, P. Tarcisius Sztubitz, H. Tassilo Lorenz, P. Daniel Sihorsch, P. Bernhard Prem, P. Alois Köberl und P. Josef Haspel (v.l.) trafen sich im Stift Klosterneuburg zum Austausch.

H. Manfred Krautsieder, P. Tarcisius Sztubitz, H. Tassilo Lorenz, P. Daniel Sihorsch, P. Bernhard Prem, P. Alois Köberl und P. Josef Haspel (v.l.) trafen sich im Stift Klosterneuburg zum Austausch. (c) Stift Klosterneuburg/Christina Hiptmayr
 

Teilnehmer des Treffens waren H. Tassilo Lorenz aus dem Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg, P. Tarcisius Sztubitz aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz, P. Josef Haspel aus dem Benediktinerkloster St. Josef in Maria Roggendorf, P. Bernhard Prem vom Zisterzienserstift Zwettl, der Augustiner-Chorherr Manfred Krautsieder aus dem Stift St. Florian, P. Daniel Sihorsch aus dem Benediktinerstift Kremsmünster sowie P. Alois Köberl aus dem Benediktinerstift Melk.

 

Aktuelle Situation und Herausforderungen

Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten des Juniorates begann der gemeinsame Tag mit der Sext in der Stiftskirche und dem anschließenden Mittagessen im Refektorium. Nach einer Vorstellungsrunde hielten H. Tassilo und P. Tarcisius einleitende Referate, die Grundlage für den weiteren Austausch bildeten. Im Mittelpunkt der beiden Arbeitseinheiten im Kapitelsaal standen die aktuelle Situation des klösterlichen Nachwuchses sowie die damit verbundenen Herausforderungen in den einzelnen Gemeinschaften.

 

Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Berufungspastoral. Dabei stellte P. Daniel aus dem Stift Kremsmünster das Projekt „Treffpunkt Benedikt“ vor und berichtete über aktuelle Erfahrungen und Initiativen in der Begleitung junger Menschen auf ihrem geistlichen Weg.

 

Vernetzung und Erfahrungsaustausch

Das Treffen diente der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch der Novizenmeister. Die Teilnehmer betonten die Bedeutung solcher Begegnungen für die gemeinsame Reflexion über die Zukunft des Ordenslebens und die Förderung geistlicher Berufungen. Künftig soll das Treffen jährlich stattfinden. Nächster Gastgeber wird das Stift Melk sein.

 

Quelle: Stift Klosterneuburg