Novizenmeister der Wiener Kirchenprovinz trafen sich

H. Manfred Krautsieder, P. Tarcisius Sztubitz, H. Tassilo Lorenz, P. Daniel Sihorsch, P. Bernhard Prem, P. Alois Köberl und P. Josef Haspel (v.l.) trafen sich im Stift Klosterneuburg zum Austausch. (c) Stift Klosterneuburg/Christina Hiptmayr
Teilnehmer des Treffens waren H. Tassilo Lorenz aus dem Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg, P. Tarcisius Sztubitz aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz, P. Josef Haspel aus dem Benediktinerkloster St. Josef in Maria Roggendorf, P. Bernhard Prem vom Zisterzienserstift Zwettl, der Augustiner-Chorherr Manfred Krautsieder aus dem Stift St. Florian, P. Daniel Sihorsch aus dem Benediktinerstift Kremsmünster sowie P. Alois Köberl aus dem Benediktinerstift Melk.
Aktuelle Situation und Herausforderungen
Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten des Juniorates begann der gemeinsame Tag mit der Sext in der Stiftskirche und dem anschließenden Mittagessen im Refektorium. Nach einer Vorstellungsrunde hielten H. Tassilo und P. Tarcisius einleitende Referate, die Grundlage für den weiteren Austausch bildeten. Im Mittelpunkt der beiden Arbeitseinheiten im Kapitelsaal standen die aktuelle Situation des klösterlichen Nachwuchses sowie die damit verbundenen Herausforderungen in den einzelnen Gemeinschaften.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Berufungspastoral. Dabei stellte P. Daniel aus dem Stift Kremsmünster das Projekt „Treffpunkt Benedikt“ vor und berichtete über aktuelle Erfahrungen und Initiativen in der Begleitung junger Menschen auf ihrem geistlichen Weg.
Vernetzung und Erfahrungsaustausch
Das Treffen diente der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch der Novizenmeister. Die Teilnehmer betonten die Bedeutung solcher Begegnungen für die gemeinsame Reflexion über die Zukunft des Ordenslebens und die Förderung geistlicher Berufungen. Künftig soll das Treffen jährlich stattfinden. Nächster Gastgeber wird das Stift Melk sein.
Quelle: Stift Klosterneuburg