Wie kann Gemeinschaft in einer neu gegründeten Provinz wachsen? Welche Herausforderungen und Hoffnungen prägen das Leben der einzelnen Kommunitäten? Und welche geistlichen Grundlagen tragen die gemeinsame Verantwortung für die Zukunft? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Leiterinnen der Gemeinschaften der Steyler Missionsschwestern bei der ersten gemeinsamen Tagung der Europäischen Provinz vom 4. bis 7. Juni im Mutterhaus in Steyl.
Genau vor 100 Jahren, am 22. Juni 1926, wurde die Ökumene-Pionierin Oberin Christine Gleixner (1926-2015) geboren. Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes im Wiener Stephansdom gedachten Vertreterinnen und Vertreter der 18 im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zusammengeschlossenen Kirchen der Ordensfrau der Frauen von Bethanien, die für ihr Lebenswerk auch als „Mutter der Ökumene“ bezeichnet wird.
Mit Leidenschaft, Freude und Mut machten sich 13 Franziskanerinnen und mehrere Mitarbeitende auf, um mit einem eigenen Team am „Gesunde Gemeinde Charity-Lauf“ in Vöcklabruck teilzunehmen. „Sich für Menschen einzusetzen, dafür sind wir immer und jederzeit bereit. Dieser Lauf machte uns viel Freude, und noch mehr freuen wir uns für die Frauen, die dadurch im Quartier 16 unterstützt werden können“, blickt Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer voller Dankbarkeit und Zufriedenheit auf die sportliche Herausforderung zurück.
Die Kongregation „Servi Jesu et Mariae“ hat mit P. Markus Christoph einen neuen Generaloberen. Er wurde vom Generalkapitel, das von 8. bis 18. Juni 2026 zusammengetreten war, zum Nachfolger von P. Paul Schindele gewählt. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.
Für eine grundlegende Neuausrichtung kirchlicher Präsenz hin zu „Orten der Begegnung“ hat sich der neue Generaldirektor der Legionäre Christi, Pater Carlos Alberto Gutiérrez López, ausgesprochen. Dies sei gerade in Europa ein Gebot der Stunde, da die Kirche zunehmend ihre Rolle als selbstverständlicher Bezugspunkt gesellschaftlichen Lebens verliere und der Glaube immer weniger weitergegeben werde. Das sagte der 51-jährige Mexikaner, der seit Februar 2026 die weltweit tätige Ordensgemeinschaft leitet, im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress am 20. Juni 2026. In den Tagen davor hatte er erstmals Österreich besucht.
Der Herzogenburger Propst Petrus Stockinger hat in seiner Kolumne in den „Niederösterreichischen Nachrichten“ (NÖN, Woche 25/2026) ein Politikverständnis eingemahnt, das sich durch Kompromissbereitschaft und Realitätssinn auszeichnet. Ein solches sei für ihn auf der Bühne der Weltpolitik leider alles andere als selbstverständlich.
Der neue Melker Benediktinerabt Ludwig Wenzl sieht seine Leitungsaufgabe vor allem als Dienst an der Gemeinschaft, weniger als Führungsamt, denn als Dienst an Gemeinschaft und Kirche. Im Interview mit katholisch.de gibt er einen Einblick in sein Führungsverständnis.
Am 12. Juni öffneten die Jesuiten in Wien wieder ihren Arkadenhof für das traditionelle Sommerfest von ausserordentlich und den Internationalen Freiwilligeneinsätze (IFE). Rund 60 Gäste kamen zusammen, um sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das oft unsichtbar bleibt, aber das Leben vieler Menschen prägt: soziale Ungleichheit.
Propst Anton Höslinger vom Stift Klosterneuburg wurde am 18. Juni 2026 zum neuen Vorsitzenden der Niederösterreichischen Äbtekonferenz gewählt. Er folgt in dieser Funktion Georg Wilfinger, dem emeritierten Abt des Stiftes Melk, der das Amt 18 Jahre lang innehatte. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Propst Petrus Stockinger vom Stift Herzogenburg.