Propst Anton Höslinger ist neuer Vorsitzender der NÖ Äbtekonferenz

Propst Anton Höslinger (Mitte) ist neuer Vorsitzender der Niederösterreichischen Äbtekonferenz. Er folgt in dieser Funktion dem emeritierten Abt Georg Wilfinger (re.). Propst Petrus Stockinger (li.) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. © Stift Klosterneuburg
Im Rahmen ihrer turnusmäßigen Sitzung im Stift Melk wählten die Mitglieder der Niederösterreichischen Äbtekonferenz ihre neue Leitung für die kommenden drei Jahre. Die zwölf Pröpste, Äbte und Oberen bestimmten Anton Höslinger, Propst des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg und zweiter Vorsitzender der Österreichischen Ordenskonferenz, zum Vorsitzenden. Als sein Stellvertreter wurde Petrus Stockinger, Propst des Stiftes Herzogenburg, gewählt. Höslinger übernimmt die Aufgabe von Georg Wilfinger, emeritierter Abt des Benediktinerstiftes Melk, der die Äbtekonferenz seit 2008 geleitet hatte.
Die Niederösterreichische Äbtekonferenz ist ein Zusammenschluss der Pröpste, Äbte und Oberen der niederösterreichischen und Wiener Klöster. Ihr gehören die Stifte Klosterneuburg und Herzogenburg (Augustiner-Chorherren), Geras (Prämonstratenser), Altenburg, Göttweig, Melk, Seitenstetten, das Schottenstift in Wien und das Kloster Maria Roggendorf (Benediktiner) sowie Heiligenkreuz, Lilienfeld und Zwettl (Zisterzienser) an. Sie vertritt die gemeinsamen Anliegen und Interessen der Klöster in Niederösterreich und Wien und fördert den Austausch und die Zusammenarbeit untereinander.
„Die Klöster in Niederösterreich und Wien nehmen nicht nur einen entscheidenden Platz in der Geschichte unseres Landes ein, sondern sind weithin sichtbare Zentren des Glaubens, der Seelsorge, der Kultur, des sozialen Wirkens und der Wirtschaft und erweisen sich ganz nach dem Motto der Österreichischen Ordenskonferenz ‚präsent. relevant. wirksam‘ in ihren jeweiligen Regionen und weit darüber hinaus. Daher sind der Austausch und die Zusammenarbeit unter ihnen für die Menschen in unserem Land von großer Bedeutung“, betont Propst Anton Höslinger in einer ersten Reaktion.
Quelle: Stift Klosterneuburg