Am 4. Mai 2026 hat das Konventkapitel des Augustiner-Chorherrenstiftes Reichersberg Propst Markus Grasl als Leiter des Stiftes bestätigt und ihn auf Lebenszeit bestellt. Die geheime Wahl fand unter dem Vorsitz des Generalabtes der Kongregation der Österreichischen Augustiner-Chorherren, Propst Eduard Fischnaller, statt.
Der Monat Mai läutet den Saisonbeginn im Stift Altenburg ein: Seit 1. Mai und noch bis 26. Oktober 2026 öffnet das Benediktinerstift im Waldviertel wieder seine Tore für Besucher:innen. Heuer will sich das Kloster als ein „Ort der Achtsamkeit“ und zugleich als „lebendiges Kloster“ präsentieren und dabei jahrhundertealte Spiritualität mit zeitgemäßen Formaten verbinden, heißt es in der Ankündigung des Ordens.
In der Wiener Klosterkirche der Barmherzigen Brüder wurden am 1. Mai 2026 im Rahmen eines Festgottesdienstes zwei besondere Jubiläen gefeiert. Frater Edmund Scherer aus dem Wiener Konvent und Frater Christoph Meißner aus dem Regensburger Konvent feierten ihr 60-jähriges Professjubiläum.
Jeremias Schröder, seit September 2024 als Abtprimas an der Spitze der Benediktiner, sieht die Zukunft des Klosterlebens optimistisch. Derzeit gebe es sowohl sterbende als auch neu aufblühende Klöster, sagte er in einem am 30. April 2026 veröffentlichten Interview mit Kathpress in Rom. Entscheidend für das Überleben sei die Qualität des Gemeinschaftslebens. Dies gelte sowohl für die streng abgeschlossenen als auch für die nach außen aktiven Klöster.
Mit den „Klosterneuburger Diskursen“ hat das Stift Klosterneuburg eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die Menschen zusammenbringen und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven fördern möchte. Anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung stehen die Diskurse 2026 im Zeichen einer grundlegenden Frage: Ist die Würde des Menschen wirklich unantastbar? – Expertinnen und Experten aus Theologie, Geschichte und Gesellschaft beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven; von Politik und Religion bis zu Bildung und Kultur.
Die Salzburger Äbtekonferenz hat sich bei ihrer Ostertagung 2026 mit der Zukunft klösterlichen Lebens befasst. Die Zusammenkunft der Äbte und Prioren der Benediktinerklöster aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fand kürzlich im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie klösterliche Gemeinschaften unter heutigen gesellschaftlichen Bedingungen gestaltet werden können.
Am 29. April 2026 fand in Graz die Wahl des Leitungsteams der Ordenskonferenz der Diözese Graz-Seckau statt. Erster Vorsitzender ist Propst Bernhard Mayrhofer, zur Zweiten Vorsitzenden wurde Sr. Katharina Laner gewählt.
Der Franziskaner P. Johannes Schneider sprach am 28. April 2026 im Rahmen der Vortragsreihe „Theologie im Zeichen der Zeit. 800 Jahre Franz von Assisi“ der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg im Franziskanerkloster Salzburg über die persönliche Gottessuche des heiligen Franziskus von Assisi. Der Franziskaner und Theologe zeichnete anhand biografischer Stationen und zentraler Gebete nach, wie sich aus existenziellen Erfahrungen die franziskanische Spiritualität entwickelt hat.
Spiritualität ist nicht so leicht in Worte zu fassen. In der aktuellen Episode von „Orden on air“ sprechen Sr. Christine Rod und Wolfgang Bruckner über christliche Spiritualität, was ihren Glauben nährt, warum Gemeinschaft wichtig ist und Christ-sein heute eine Entscheidung braucht. Sr. Christine Rod leitet den zweijährigen Spiritualitätslehrgang „glauben und leben – Spuren und Wurzeln des Christlichen“, Wolfgang Bruckner ist aktuell Teilnehmer des Lehrgangs. Im Podcast sprechen sie über ihre Beweggründe – warum sie den Lehrgang konzipierten bzw. daran teilnehmen, was sie als spirituell Suchende antreibt und warum viele Menschen heute spirituell ausgehungert sind.