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29. April 2026

Franziskaner: Gott suchen heißt Christus nachfolgen

Der Franziskaner P. Johannes Schneider sprach am 28. April 2026 im Rahmen der Vortragsreihe „Theologie im Zeichen der Zeit. 800 Jahre Franz von Assisi“ der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg im Franziskanerkloster Salzburg über die persönliche Gottessuche des heiligen Franziskus von Assisi. Der Franziskaner und Theologe zeichnete anhand biografischer Stationen und zentraler Gebete nach, wie sich aus existenziellen Erfahrungen die franziskanische Spiritualität entwickelt hat.

Der Franziskaner P. Johannes Schneider sprach in einem Vortrag ber die persönliche Gottessuche des heiligen Franziskus von Assisi.

Der Franziskaner P. Johannes Schneider sprach in einem Vortrag über die persönliche Gottessuche des heiligen Franziskus von Assisi. (c) Erzdiözese Salzburg (eds)/Hiva Naghshi

 

Ausgangspunkt des Vortrags war ein Psalmvers, den Franziskus so sehr verinnerlichte, dass er ihn in sein Offizium vom Leiden des Herrn aufnahm: „Die Armen sollen es sehen und sich freuen: Sucht Gott und eure Seele wird leben.“ (Ps 69). „Für Franziskus ist die Suche nach Gott untrennbar mit der Suche nach dem Leben selbst verbunden“, erklärte P. Johannes Schneider. Obwohl Franziskus in früher Jugend vermutlich wenig Interesse an den Psalmen gehabt habe, seien sie ihm in dunklen Stunden seines Lebens zur geistlichen Stütze geworden.

 

Der Zusammenhang Armut und Gottessuche

Zentral sei für Franziskus der Zusammenhang von Armut und Gottsuche. Armut verstehe er als geistlichen Weg in der Nachfolge Christi. „Der Herr hat sich trotz all seinem Reichtums in dieser Welt selbst arm gemacht“, erläuterte der Franziskaner die dahinterstehende Theologie. Die Armut Christi bedeute vor allem die Annahme der menschlichen Natur in ihrer Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit. Christus nachzufolgen heiße daher, nicht einem abgehobenen Ideal zu folgen, sondern den realen, leibhaftigen Weg Christi zu gehen – in Armut, Keuschheit und Demut.

 

Die Einladung zur Nachfolge richte sich an den ganzen Menschen. Franziskus rufe dazu auf, die eigene menschliche Existenz anzunehmen und „den Leib auf sich zu nehmen“ – ein Gedanke, der im Weihnachtspsalm des Offiziums in den Aufruf mündet, das heilige Kreuz Christi zu tragen. „Der Mensch darf sich seiner Armut freuen, weil es die von Christus angenommene Armut ist“, erklärte P. Johannes Schneider.

 

Auch dunkle Phasen

Er schilderte auch die dunklen Phasen im Leben des heiligen Franziskus. Nach Kriegsteilnahme in früher Jugend, einjähriger Gefangenschaft und schwerer Erkrankung sei Franziskus innerlich zerbrochen gewesen. Trotz seines von Zeitgenossen beschriebenen fröhlichen Wesens habe er eine tiefe innere Leere erfahren. „An nichts konnte er sich freuen – diese Erfahrung lässt sich heute wohl als schwere Depression beschreiben“, vermutete der Vortragende.

 

Aus dieser „Finsternis des Herzens“ heraus entstand eines der zentralen Gebete des Franziskus: „Höchster, glorreicher Gott, erleuchte die Finsternis meines Herzens und schenke mir rechten Glauben, sichere Hoffnung und vollkommene Liebe.“ Franziskus bitte darin um einen geradlinigen, unmittelbaren Glauben sowie um „Empfinden und Erkennen“ – um eine Gotteserkenntnis, die zuerst wahrgenommen und erfahren wird, bevor sie begriffen wird.

 

Wendepunkt: Gebet in San Damiano

Dieses Gebet vor dem Kreuz in der Kirche San Damiano habe einen Wendepunkt für Franziskus markiert. Dort habe er seine erste innere Erfahrung der Gegenwart Christi gemacht. „Franziskus fühlte Christus wahrhaft in seiner Seele gegenwärtig“, berichteten die Weggefährten von Franziskus, sagte der Franziskaner. Diese Erfahrung habe ihn zunächst mit großer Freude, dann aber auch mit tiefem innerem Schmerz erfüllt.

 

In seinem Testament blickt Franziskus auf diesen Moment zurück und bekennt: „Der Herr gab mir in den Kirchen solchen Glauben.“ Daraus erwuchs für ihn ein schlichter, direkter Glaube und das Bewusstsein der Universalität der Kirche – ausgehend von einer kleinen, vom Verfall bedrohten Kirche hin zur weltweiten Gemeinschaft der Glaubenden.

 

Zusammenfassend betonte P. Johannes Schneider: „Für Franziskus bedeutet Gott suchen Christus nachfolgen.“ Maßstab allen geistlichen Lebens sei, was der Mensch vor Gott ist: „Was der Mensch vor Gott ist, das ist er – und nicht mehr.“ Wer Gott im Herzen tragen wolle, sei eingeladen, sich selbst so anzunehmen, wie Gott ihn geschaffen habe. Darin liege eine bleibende geistliche Herausforderung – damals wie heute.

 

Die Vortragsreihe „800 Jahre Franz von Assisi“

Anlässlich des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi widmet ihm die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Franziskanerkloster, unterstützt von Pro Oriente Salzburg, eine internationale Vortragsreihe im Sommersemester.

 

Das Franziskusjahr 2026 ist eigentlich der Abschluss und Höhepunkt eines mehrjährigen Gedenkens an den heiligen Franz von Assisi. Seit vier Jahren feiern die Gläubigen in Teiljubiläen mit der franziskanischen Familie zunächst die Weihnachtsfeier und Krippe zu Greccio sowie die Bestätigung der Regel des heiligen Franziskus (1223), danach das Geschenk der Stigmata (1224) und die Niederschrift des Sonnengesangs (1225) sowie heuer den 800. Todestag oder „Transitus“ von Franz von Assisi (3. Oktober 1226).

 

Quelle: Erzdiözese Salzburg

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Weiterlesen:

Website der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg

Website des Salzburger Franziskanerklosters

Website der Franziskaner in Österreich und Südtirol

Franziskaner (Ordens-Wiki)

Erzbischof Franz Lackner betont Einfluss franziskanischer Spiritualität (14. April 2026)

Startschuss für Vortragsreihe zu Franz von Assisi mit P. Thomas Hrastnik (10. März 2026)

 

[teresa bruckner]


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