Stift Altenburg startete in die neue Saison

Das Stift Altenburg öffnete am 1. Mai 2026 wieder seine Türen für Besucher:innen. (c) ÖOK/ml
Im Fokus sollen 2026 „entschleunigende“ Angebote stehen: von Fastenwochen, Meditation und klösterlichen Auszeiten mit Yoga und Waldbaden bis hin zu „atmosphärischen Nachtführungen“ und exklusiven Spezialrundgängen. Ein weiterer Schwerpunkt der Saison liegt auf der Ausstellung der Kunstsammlungen des Stifts.
Mit dem Angebot soll das Kloster „als Ort des Innehaltens“ neu erfahrbar gemacht werden und allen Menschen unabhängig von religiöser Zugehörigkeit offenstehen, betonte der neue Administrator des Stifts, P. Albert Groiß. Sowohl architektonisch als auch geschichtlich und kulturell sei das Angebot für Individualgäste, Gruppen und unterschiedliche Altersgruppen ansprechend.
Verbindung von zwei Epochen
So biete das seit 1144 von Benediktinermönchen bewohnte Stift eine „architektonische Zeitreise“. Es zähle zu den wenigen Klosteranlagen, in denen in der Epoche des Barocks ein prachtvoller Neubau direkt über dem mittelalterlichen Bestand errichtet wurde und verbinde damit zwei Epochen miteinander. Ein Highlight im heurigen Jahr ist etwa die Spezialführung „Das Kloster bei Nacht“. Das Kloster wird dabei wie zu Zeiten der Mönche des Mittelalters mit Laternen erkundet. Die Spezialführung „Mythen und verborgene Orte im Stift Altenburg“ soll die Geschichte, Legenden und wenig bekannte Räume des Klosters zeigen.
„Mit der Stiftsbibliothek, der grotesken Krypta, den herrlichen Fresken von Paul Troger sowie den Gärten und dem Stiftswald eröffnet sich eine Vielfalt an Eindrücken, die Geschichte, Kunst und Natur miteinander verbindet“, sagte P. Albert Groiß über das abwechslungsreiche Angebot, das von Tagesausflügen über mehrtägige Aufenthalte reicht. Das Stift stellt zudem seine Kunstschätze aus: Die Sammlungen Arnold und Sainitzer werden im Jahresverlauf regelmäßig im Rahmen von Kuratorenführungen zugänglich gemacht.
Quelle: kathpress