Zum Weltflüchtlingstag besuchen wir die „ungewöhnlichste WG in Wien“: Seit vier Jahren leben Maksym und Elena Netrylov mit ihren drei Töchtern und den Großeltern gemeinsam mit den Franziskanerinnen der Schmerzhaften Mutter in Wien-Simmering. Was nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 als vorübergehende Unterkunft gedacht war, wurde zu einem gemeinsamen Alltag – mit vielen Überraschungen auf beiden Seiten. In der aktuellen Podcast-Folge „Orden on Air“ berichten wir, wie aus einer spontanen Hilfsaktion eine Familie geworden ist.
Im Jubiläumsjahr „25 Jahre MuseumsQuartier Wien“ reist ein rosafarbiges Enzi – das ikonische Möbel des MuseumsQuartier Wien – durch Österreich und besucht ausgewählte Kultur- und Tourismusdestinationen. Nach Stationen im MuseumsQuartier Wien, dem Möbelmuseum Wien, Schloss Schönbrunn und der Heidi Horten Collection macht das Enzi noch bis 19. Juni Halt im Stift Klosterneuburg. Von dort geht es direkt weiter zum Stift Melk.
Als eine Legitimierung der Abschottungspolitik Europas und „Ausdruck der klassistischen und rassistischen Mobilitätsordnung“ hat der Steyler Missionar Emanuel Huemer die jüngste Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) bewertet. Der Ordensmann, der sich unter anderem bei der Initiative „SOS Balkanroute“ engagiert, kritisierte die seit 12. Juni 2026 geltenden neuen EU-Asylregeln besonders wegen der vermehrten Rechtsunsicherheit.
Die Salvatorianerinnen feiern 2026 das 100-jährige Bestehen ihrer Österreich-Provinz. Höhepunkt des Festreigens war am 13. Juni 2026 ein Jubiläumsfest unter dem Motto „Aus dem Leben – für das Leben; Spuren des Prophetischen – heute“ im Kloster Wien-Hacking. Dabei gab es neben einem Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre vor allem auch Einblicke in Brennpunkte salvatorianischen Wirkens in Österreich heute. Den Festvortrag hielt die Innsbrucker Theologin Michaela Quast-Neulinger, die über Spuren des Prophetischen in der Gegenwart bzw. die Relevanz der Orden für die Gesellschaft sprach.
Am vergangenen Wochenende ging der Lehrgang „glauben und leben – Spuren und Wurzeln des Christlichen“ der Österreichischen Ordenskonferenz zu Ende. Zwei Jahre lang setzten sich 18 Teilnehmer:innen mit den Grundlagen christlichen Glaubens auseinander und fanden Raum für spirituelle Praxis, Austausch und persönliche Reflexion.
Die 400-jährige Geschichte von Barnabiten und Salvatorianern in Wien stand im Mittelpunkt des Symposions „Geteiltes Erbe“, das am 13. Juni 2026 im Salvatorianerkloster St. Michael in Wien stattfand. Eine Führung durch die historischen Gebäude, die Präsentation eines neuen Buches sowie wissenschaftliche Vorträge beleuchteten die gemeinsame Geschichte und das geistliche Erbe beider Ordensgemeinschaften.
Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Wiener Dominikanerkirche hat der Wiener Dominikanerkonvent am 14. Juni 2026 den spirituellen Höhepunkt seines 800-Jahr-Jubiläums begangen. Kardinal Christoph Schönborn, Alterzbischof von Wien und selbst Dominikaner, stand dem Festgottesdienst in der barocken Basilika in der Postgasse vor.
Der Wiener Minoritenkonvent hat am 13. Juni 2026 anlässlich des Jubiläumsjahres zum 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi erstmals einen Antoniusmarsch veranstaltet. Rund 200 Gläubige nahmen an der feierlichen Prozession quer durch die Wiener Innenstadt teil.
Am 12. Juli 2026 feiert Br. David Steindl-Rast, der seit 2010 im Europakloster Gut Aich lebt, seinen 100. Geburtstag. Am 12. Juni wurde daher die Ausstellung DAVID100 im Mozarthaus St. Gilgen feierlich eröffnet. Sie würdigt das Leben und Wirken des Benediktiners und Friedensbotschafters.