Minoriten luden zum ersten Antoniusmarsch durch Wien
Zahlreiche Teilnehmer:innen begaben sich mit den Wiener Minoriten auf den ersten Antoniusmarsch. (c) Minoriten
Den Auftakt zur Wallfahrt zu Ehren des heiligen Antonius von Padua bildete eine kurze Andacht in der Antonskirche im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Der erste Halt der Prozession war die Pfarrkirche St. Johann Evangelist am Keplerplatz. Dort wurde gemeinsam gebetet, bevor die Pilger:innen ihren Weg zur Elisabethkirche im vierten Bezirk fortsetzten. Die heilige Elisabeth von Thüringen gilt als Patronin des Dritten Franziskanischen Ordens (OFS) und nimmt daher in der franziskanischen Tradition einen besonderen Platz ein.

Vorangetragen wurden bei der Prozession eine Statue des heiligen Antonius von Padua und eine Reliquie des Heiligen. (c) Minoriten
Weiter ging es zur Karlskirche, deren Patron, der heilige Karl Borromäus, einer der Kardinalprotektoren des Franziskanerordens war. Seinen feierlichen Höhepunkt fand der Antoniusmarsch in der Pfarre Alservorstadt im achten Bezirk, der Pfarre der Wiener Minoriten. Kustos P. Bernhard Lang stand dort der Festmesse vor, an die sich eine Antoniusandacht anschloss. Den Abschluss bildete schließlich der Einzelsegen mit der Antoniusreliquie.

Im Anschluss an den Antoniusmarsch stand P. Bernhard Lang (vorne, Mitte) der Festmesse in der Pfarre Alservorstadt vor. (c) Minoriten
Prozession soll jährlich stattfinden
Künftig wollen die Wiener Minoriten den Antoniusmarsch jährlich durchführen. Damit soll nicht nur die Verehrung des heiligen Antonius gefördert werden, sondern auch die Vorbereitung auf ein nächstes bedeutendes Jubiläum: Im Jahr 2031 jährt sich der Tod des heiligen Antonius von Padua zum 800. Mal.
Quelle: Minoriten