Franziskaner-Provinzial P. Fritz Wenigwieser blickt optimistisch in die Zukunft: „Es wird gewaltige Veränderungen geben. Aber ich glaube, wir werden weiterhin gebraucht werden.“ Er sprach mit den „Salzburger Nachrichten“ (Ausgabe vom 1. August 2026) über seine Vision von den Klöstern der Zukunft.
Die aus Österreich stammende Ordensfrau und Theologin Sr. Martha Zechmeister ist mit dem „Theologischen Preis“ der Salzburger Hochschulwochen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Preis am 5. August 2026 in Salzburg.
Eine Messweintankstelle, ein Engel-Photopoint oder Liebesschlösser für Verliebte: Mit „kreativer Seelsorge“ und „spirituellen Experimenten“ will der Franziskanerpater Thomas Lackner das Wallfahrten in der Basilika Frauenkirchen zum Erlebnis werden lassen. Die barocke Wallfahrtskirche Mariä Geburt, die jährlich 100.000 Besucherinnen und Besucher zählt, sei „ein lebendiger Glaubensort und kein Museum“, sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress.
Der kanadische Bassbariton Philippe Sly griff in der Vorbereitung auf die Titelrolle in Olivier Messiaens Oper Saint François d'Assise im Rahmen der Salzburger Festspiele auf ungewöhnliche Methoden zurück: Er zog für zweieinhalb Monate ins Salzburger Kapuzinerkloster. Ihre Premiere feierte die Neuinszenierung am 4. August 2026.
Mittelalterliche Handschriften sind weit mehr als Träger alter Texte. Farbenprächtige Initialen, feine Federzeichnungen und kunstvolle Ornamente geben Aufschluss darüber, wo ein Buch entstanden ist. Das Forschungsprojekt PeuAFleu im Stift Klosterneuburg nützt künstliche Intelligenz, um diese Spuren zu entschlüsseln – und eröffnet damit neue Möglichkeiten, schwer erkennbare Verbindungen zwischen Büchern, Künstlern, Werkstätten und historischen Institutionen sichtbar zu machen.
Was bedeutet es heute, Ritter zu sein – ohne Rüstung, ohne Schwert, aber mit einem klaren Auftrag zur Nächstenliebe? In der neuen Folge des Podcasts „Orden on air“ spricht Fra’ Gottfried Kühnelt-Leddihn, Großprior des Souveränen Malteser Ritter-Ordens in Österreich, über die fast 1.000-jährige Geschichte seines Ordens, über humanitäre Diplomatie und darüber, warum es auch im 21. Jahrhundert Ritter braucht.
Etwas von der „LebensKunst“ des Heiligen Franz von Assisi täte auch der heutigen Gesellschaft gut. Das hat Reinhard Gratz, Kurator der Ausstellung „LebensKunst. 800 Jahre Franz von Assisi“, die aktuell im Dommuseum Salzburg zu sehen ist, im Interview mit dem „Sonntagsblatt für Steiermark“ erklärt.
Sechs Jahre nach der verheerenden Hafenexplosion von Beirut erinnert die österreichische Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt an die weiterhin dramatische Situation im Libanon. Im Zuge der Katastrophe am 4. August 2020 wurden große Teile der Hauptstadt zerstört, hunderte Menschen haben ihr Leben verloren. Aktuell stehe die Bevölkerung erneut vor einer humanitären Krise, erklärte Jugend-Eine-Welt-Geschäftsführer Reinhard Heiserer.
40 Grad und tropische Nächte: Die Hitzewelle hatte ganz Österreich fest im Griff, und die nächste kommt bestimmt. Doch wie gefährlich sind hohe Temperaturen wirklich? In der aktuellen Folge von „Lebenswerk“, dem Podcast der Ordensspitäler Österreichs, erklärt Prim. Dr. Hans Peter Gröchenig, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan, wie der Körper auf Hitze reagiert, warum bestimmte Medikamente bei extremen Temperaturen überprüft werden müssen und weshalb jetzt jede und jeder Einzelne gefordert ist, auf die Mitmenschen zu schauen.