Benediktinerinnen der Anbetung: Sr. Bernadette Banakiewicz neue Priorin

Die Benediktinerinnen der Anbetung haben am 22. September 2026 unter dem Vorsitz von ischofsvikar P. Erich Bernhard Sr. Bernadette Banakiewicz zur neuen Priorin gewählt. (c) Benediktinerinnen der Anbetung
Unter dem Vorsitz von Bischofsvikar P. Erich Bernhard COp versammelten sich die Benediktinerinnen nach der Heiligen Messe zum Heiligen Geist zur Wahl. Auch die Generalpriorin der Benediktinerinnen der Anbetung, Sr. Helene Binder, begleitete die Gemeinschaft an diesem Tag.
Langjährige Erfahrung in der Leitung
Sr. Bernadette Banakiewicz, Jahrgang 1976, übernimmt als Priorin nun Verantwortung für die Gemeinschaft und Schwestern der österreichischen Provinz. Sie bringt langjährige Erfahrung aus der pädagogischen Arbeit und der Leitung der Gemeinschaft mit. Als Prokuristin übernahm sie Verantwortung für die Einrichtungen der Kongregation. Auch auf Ebene der Provinz war sie bereits in verschiedenen Aufgaben und Gremien engagiert. So war sie sowohl als Delegierte zum Generalkapitel als auch als Provinzrätin tätig. Darüber hinaus wirkte sie bereits als Subpriorin und als Novizenmeisterin und konnte dabei Erfahrungen in der Begleitung von Schwestern und in der Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens sammeln.

Freuten sich mit Sr. Bernadette Banakiewicz (3.v.l.): die scheidende Priorin Sr. Magdalena Niescioruk, Generalpriorin Sr. Helene Binder und Bischofsvikar P. Erich Bernhard (v.l.). (c) Benediktinerinnen der Anbetung
Der scheidenden Priorin Sr. Magdalena Niescioruk dankten die Schwestern für ihren Einsatz und die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens in den vergangenen Jahren.
Die Benediktinerinnen der Anbetung
Gegründet wurden die Benediktinerinnen der Anbetung 1851 im elsässischen Bellemagny durch den Priester Joseph Alois Faller. Er wollte benediktinisches Leben mit eucharistischer Anbetung und dem Dienst an den Menschen verbinden. Dieser Dreiklang prägt die Gemeinschaft bis heute: Gebet, Gemeinschaft und konkrete Zuwendung zu den Menschen. Die Schwestern leben nach der Regel des heiligen Benedikt. Zum Alltag gehören das gemeinsame Chorgebet, die Eucharistie und die stille Anbetung.

Nach der Annahme der Wahl legte Sr. Bernadette Banakiewicz das Glaubensbekenntnis ab. (c) Benediktinerinnen der Anbetung
Im Jahr 1903 kamen die Benediktinerinnen nach Wien, wo ihnen die Pflege und Betreuung von Kindern anvertraut wurde. Heute sind die Wirkungsfelder in verschiedenen sozialen Tätigkeiten, in der Beratung und Begleitung von Menschen ebenso wie im künstlerischen-pastoralen Bereich (Ikonenwerkstatt). 1923 wurde die Wiener Niederlassung zur Provinz erhoben und im Jahr 1956 der benediktinischen Konföderation angeschlossen. Das Zentrum der Schwestern in Wien ist heute das Kloster in Liebhartstal.
Quelle: Benediktinerinnen der Anbetung