26 junge Menschen vom Treffpunkt Benedikt, einer lebendigen Jugendgruppe aus dem Benediktinerstift Kremsmünster, kehrten am 22. Februar tief beeindruckt von einer Pilgerreise ins Heilige Land zurück. Begleitet von Abt Bernhard Eckerstorfer, erlebten sie eine unvergessliche Woche der Begegnung, des Gebets und der inneren Einkehr – dort, wo das Evangelium seinen Ursprung hat.
Einmal im Jahr treffen sich im Februar alle Vertreter:innen, Pfarrgemeinderät:innen und Vermögensverwaltungsrät:innen der Pfarren des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg zum gegenseitigen Austausch mit anschließender Messe in der Stiftsbasilika. Am 21. Februar 2026 stand dieses Treffen unter einem besonderen Vorzeichen, da der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl daran teilnahm.
Heute, am 24. Februar 2026, jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine zum vierten Mal. Sr. Alfonsa Karapata hat einen Brief verfasst, in dem sie über den Krieg schreibt. Sie ist Provinzoberin der Missionsschwestern vom heiligsten Erlöser in der Ukraine und absolviert derzeit den Lehrgang „Verantwortung in religiösen Gemeinschaften“ im Kardinal König Haus.
Bei einem Empfang im Vatikan am vergangenen Samstag appellierte Papst Leo XIV. an alle Ordensleute, sich den Ärmsten zuzuwenden und ihre Gemeinschaften zu „Spiegeln der Liebe Gottes in der Welt“ zu machen. Anlass für die Audienz waren runde Jubiläen der „Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria“ (200. Jahrestag der Genehmigung ihrer Ordensregeln und Konstitutionen) sowie der „Schwestern Unserer Lieben Frau von den Aposteln“ (Gründung vor 150 Jahren).
Der Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hat im Zeichen der europaweiten Verbundenheit mit der Ukraine und dem Heiligen Land zu Gottesdiensten für einen „unbewaffneten und entwaffnenden“ Frieden in der Ukraine, im Heiligen Land und in der ganzen Welt aufgerufen. Bis Ostern wird jeden Tag in einem anderen Land zumindest ein Gottesdienst für den Frieden gefeiert, am 20. Februar 2026 war Österreich an der Reihe. Auch das Stift Klosterneuburg beteiligte sich an der Initiative.
Vom 14. bis 21. Februar 2026 hielt sich eine Delegation der Österreichischen Ordenskonferenz und der Initiative Christlicher Orient (ICO) im Heiligen Land auf. Ziel waren Begegnungen mit Christinnen und Christen, Ordensleuten sowie mit Persönlichkeiten und Initiativen, die sich für Versöhnung und Gerechtigkeit einsetzen. Der Delegation gehörten unter anderem die Vorsitzende der Ordenskonferenz, Generalpriorin Sr. Franziska Madl, Generalsekretärin Sr. Christine Rod, Abt Reinhold Dessl (Stift Wilhering), Salesianer-Provinzial P. Siegfried Kettner sowie Prior P. Laurentius Resch (Stift Seitenstetten) an.
Vertreter:innen der Österreichischen Ordenskonferenz haben dieser Tage den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, zu einem ausführlichen Gespräch getroffen. Die Ordensvertreter:innen befanden sich vergangene Woche gemeinsam mit einer Gruppe von Pilger:innen auf einer Solidaritäts- und Begegnungsreise im Heiligen Land.
„Sagt den Menschen, sie sind willkommen. Es ist möglich, ins Heilige Land zu reisen“, ermutigte Kardinal Pizzaballa. Zugleich appellierte er eindringlich: „Wir brauchen mehr Empathie und weniger Urteile.“
Wenn in Nowa Uschyzja die Sirene ertönt, wissen die Menschen, was sie bedeutet. Seit vier Jahren gehört das durchdringende Heulen zum Alltag in der ganzen Ukraine. Meist kündigt es Raketen- oder Drohnenangriffe an oder das Ende eines Luftalarms. Die Menschen haben gelernt, die Signale zu unterscheiden. Doch wenn der langsame, langgezogene Ton einer Fahrzeugsirene durch die Straßen hallt, ist klar: Ein gefallener Soldat kehrt heim.
Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine rufen die beiden Hilfsorganisationen, die sich insbesondere der Unterstützung der Hilfsprojekte der Salesianer Don Boscos verschrieben haben, zu anhaltender Solidarität mit der notleidenden Bevölkerung auf. Sowohl das Hilfswerk der Ordensgemeinschaft – die Don Bosco Mission Austria – als auch die Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt verweisen auf unverändert dramatische Lebensbedingungen im Land und ersuchen um Spenden.