ÖOK-Vorsitzende: Tragen gemeinsam mit Diözesen Verantwortung in der Kirche

Die beiden Vorsitzenden der Österreichischen Ordenskonferenz, Sr. Franziska Madl und Propst Anton Höslinger, sprachen nach dem Austausch mit der Bischofskonferenz von einem wertschätzenden Dialog auf Augenhöhe. (c) Walter Hanzmann
In die gleiche Kerbe schlug auch der Zweite Vorsitzende Propst Anton Höslinger: „Viele zentrale Themen wurden angerissen. Die Aufgaben vor allem in der Seelsorge decken sich oft und betreffen Diözesen wie auch die Orden. Wir stehen vor gemeinsamen Herausforderungen.“ Die Orden in Österreich seien ein entscheidender Faktor im kirchlichen Leben. Das werde etwa in der Seelsorge oder auch in den Ordensschulen und Ordensspitälern deutlich.
„Demokratie in unserer DNA“
Die beiden ÖOK-Vorsitzenden wiesen auch darauf hin, dass das in der katholischen Kirche gleichsam vor einigen Jahren auf Initiative von Papst Franziskus wiederentdeckte Prinzip der Synodalität in den Orden von Beginn an gelebt wurde und wird. Propst Anton Höslinger: „Die Orden sind seit mehr als 1.000 Jahren demokratisch verfasst. Wir haben Demokratie in unserer DNA.“ Wenn Ordensleute Verantwortung in Diözesen übernehmen und diesen gemeinschaftlichen Geist in die Weltkirche einbringen, sei das nur zu begrüßen.
Das Gespräch mit den Bischöfen habe jedenfalls gezeigt, wie wichtig die Kommunikation untereinander sei, um anstehende Herausforderungen besser lösen zu können, sagten Sr. Franziska Madl und Propst Anton Höslinger abschließend. Nachsatz: Noch gebe es freilich Luft nach oben. Die Gespräche müssten weitergehen.
Umfangreicher Austausch
Seitens der Ordensgemeinschaften nahmen neben Generalpriorin Franziska Madl und Propst Anton Höslinger auch die Generalsekretärin der Ordenskonferenz, Sr. Christine Rod, und der Geschäftsführer Peter Bohynik an dem Gespräch teil. Die Konferenz der Säkularinstitute Österreichs war durch ihre Vorsitzende Maria Lukas vertreten.
Quelle: kathpress