Die Apostolische Visitation im Stift Heiligenkreuz ist abgeschlossen. Das gab die Zisterzienserabtei am 8. April 2026 bekannt. Eine entsprechende Mitteilung aus dem vatikanischen Dikasterium der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens, das die Visitation im Juni 2025 angeordnet hatte, wurde der Klostergemeinschaft im Rahmen eines Konventkapitels durch den Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation, Abt Pius Maurer, zur Kenntnis gebracht. Dabei wurden laut Stift vom Dikasterium auch mehrere „Vorschläge für die positive Weiterentwicklung der Gemeinschaft“ gemacht.
Papst Leo XIV. hat in vielem wieder mehr Ruhe in die Kirche hineingebracht. Das betonte der Klosterneuburger Propst Anton Höslinger im Interview mit der Tageszeitung „Kurier“ (Karfreitag) und sagte: „Papst Franziskus hat es gut verstanden, Bilder zu vermitteln, auch im positiven Sinne zu provozieren.“ Das dürfte aber nicht die Art des jetzigen Papstes sein. Er versuche vielmehr, „in einer sehr ausgleichenden Art und Weise das große Schiff der Kirche nach vorne zu steuern“.
Auch im Jahr 2026 wird wieder der Benedictus-Preis für Theologie vergeben. Das Benediktinerstift Lambach und die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg möchten damit die wissenschaftlichen Leistungen von Studierenden und Schüler:innen honorieren. Einsendeschluss ist am 15. Mai 2026.
So wichtig und richtig für Christen der Glaube an die Auferstehung ist, für die Jünger Jesu war sie vor allem eine göttliche Bestätigung für das Wirken und die Botschaft Christi. Darauf hat der bekannte Benediktiner Br. David Steindl-Rast (99), der im Europakloster Gut Aich lebt, im Interview mit der aktuellen Tiroler Kirchenzeitung hingewiesen.
Die Erzdiözese Wien hat erste Schritte zum Seligsprechungsverfahren für den Salvatorianer Pater Titus Helde in die Wege geleitet. Der Ordensmann wurde am 22. April 1945 in Mistelbach ermordet, als er sich schützend vor eine Gruppe Frauen stellte, um sie vor Gewalt zu bewahren. Bereits kurz nach seinem Tod wurde der Salvatorianer als Märtyrer verehrt.
„Das Leben ist stärker als der Tod. Es gibt keine bessere Botschaft als diese“, betont die Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz (ÖOK), Sr. Franziska Madl, in der Osterbotschaft 2026. Gemeinsam mit dem Zweiten Vorsitzenden der ÖOK, Propst Anton Höslinger, weist Sr. Franziska Madl in einer Videobotschaft darauf hin, dass der Glauben daran in einer Welt voller Krisen, Probleme und Krieg nicht selbstverständlich sei. „Deshalb ist es gut, uns jedes Jahr neu daran zu erinnern“, sagt sie.
Rund um das kommende Osterfest eröffnen sich wieder zahlreiche Gelegenheiten, die „Welt der Orden“ medial zu entdecken. Mit spannenden Dokumentationen, inspirierenden Glaubensimpulsen und persönlichen Interviews zeigen Österreichs Ordensgemeinschaften ein eindrucksvolles und sympathisches Gesicht.
Der Generalminister der Franziskaner, Massimo Fusarelli ofm, ruft die gesamte franziskanische Familie dazu auf, den Karfreitag 2026 (3. April) als gemeinsamen Tag des Gebets, des Fastens und der Buße für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit zu begehen. In seinem Schreiben vom 30. März betont er besonders die Verbundenheit mit Jerusalem, dem Heiligen Land und dem gesamten Nahen Osten.
Die Benediktiner im Stift Admont hatten am 21. März 2026 allen Grund zur Freude: Frater Markus Kraemer legte in einem feierlichen Gottesdienst seine Ewige Profess ab und band sich damit für immer an die Gemeinschaft in Admont.