Osterbotschaft 2026: Das Leben ist stärker als der Tod

„Das Leben ist stärker als der Tod“, betonen die ÖOK-Vorsitzenden Sr. Franziska Madl und Propst Anton Höslinger in ihrer Osterbotschaft. (c) ÖOK/rm
In der Osternacht wird in diesem Jahr aus dem Matthäusevangelium gelesen. Dort heißt es: „Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ Die Bibel berichte uns, dass wir zu Ostern feiern, „dass wir uns zwar des Todes, des Leids, des Unheils in der Welt bewusst sind, dass wir aber das Leben feiern – das Leben, das stärker ist als der Tod“, sagt Propst Anton Höslinger.
Wichtigste Botschaft für die Welt
Was zu Beginn als das „dumme Geschwätz“ der Frauen abgetan worden sei, habe sich in den Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus als die wichtigste Botschaft für diese Welt herausgestellt. Besonders heute, angesichts der Kriege, Konflikte, sozialen Ungerechtigkeiten und wirtschaftlichen Probleme sei die Botschaft laut Sr. Franziska Madl wichtig.
In der Osterbotschaft berichten die beiden ÖOK-Vorsitzenden auch von zwei Reisen. Sr. Franziska Madl war auf einer Begegnungsreise im Heiligen Land: „Es ging weniger darum, die heiligen Stätten aufzusuchen und vielmehr darum, mit Menschen in Begegnung zu kommen, die in dieser krisengeschüttelten Region und in dieser Situation versuchen, sich aus ihrem Glauben heraus, aus diesem Glauben an die Kraft der Auferstehung, für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.“
Propst Anton Höslinger besuchte seine Mitbrüder, die in Pfarren auf Long Island (USA) arbeiten. Die Gesellschaft dort trage zwar viele Spannungen in sich, der Zweite Vorsitzende der ÖOK betont aber die Vielfalt der dortigen Gemeinden: „Sie zeigen im kirchlichen Leben eine Lebendigkeit und so auch in ihrem kirchlichen Tun, in ihrem Gottesdienst feiern, dass das Leben stärker ist als Unheil und Tod.“
Orden als Zeug:innen des Glaubens an die Auferstehung
Ordensgemeinschaften seien seit Jahrhunderten Zeuginnen und Zeugen des Glaubens an die Auferstehung, betont Sr. Franziska Madl: „Deshalb möchten wir die Gelegenheit nutzen, auch zu Ostern Danke zu sagen, euch allen für den täglich immer wieder neuen Versuch, den Glauben an die Auferstehung zu leben und sich genau deshalb einzusetzen für Gerechtigkeit und Frieden.“
Die Osterbotschaft 2026 wurde im Sommerrefektorium der Salvatorianer aufgenommen.