Es sind bereits seine dritten Olympischen Spiele, bei denen er als Seelsorger das österreichische Olympia-Team begleitet. "Olympiakaplan" Pater Johannes Paul Chavanne vom Stift Heiligenkreuz hofft im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele vom 9. bis 25. Februar 2018 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang, dass „das Zusammentreffen von Menschen aus unterschiedlichen Ländern unterschiedlicher politischer Ausrichtung bei hoffentlich fairen Wettkämpfen friedensstiftend und völkerverbindend wirkt“. Chavanne äußerte sich in einem "Kathpress"-Interview nach der offiziellen Verabschiedung der Sportler des österreichischen Olympia-Teams am 24. Jänner 2018 in der Wiener Hofburg.
Beim Ordenstag 2015 hat der Benediktiner P. Martin Werlen, früherer Abt des Schweizer Klosters Einsiedeln, einen provokanten Blick auf das Ordensleben geworfen – und den 500 Ordensleuten hoffnungsvolle Impulse gegeben. Provokant und hoffnungsvoll ist auch sein neues Buch „Zu spät. Eine Provokation für die Kirche. Hoffnung für alle.“ Am 15. Februar 2018 stellt er es im Gespräch mit Oliver Tanzer (Furche) im Kardinal König Haus vor. Zwei wichtige Neuerscheinungen stammen ebenfalls von Ordensleuten: der Salvatorianerin Melanie Wolfers („Religion als Sprengstoff?“) und Anneliese Herzig, Missionsschwestern vom Göttlichen Erlöser („Eucharistische Anbetung“).
Die SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH in Heidelberg (D) hat in der Studie „Sharing the Vision“ an neun „Jesuitenschulen“ in Deutschland und Österreich die Zufriedenheit, den Schulalltag und die Wertevermittlung untersucht. Das Kollegium Kalksburg in Wien und das Aloisianum in Linz waren die österreichischen Schulen. Direktorin Irene Pichler von Kalksburg zur Studie: „Die Auswertung hat uns gezeigt, dass das Gesamtpaket der Schule eine hohe Zustimmung erfährt.“
Die neue österreichische Bundesregierung will der in Südtirol lebenden Bevölkerung die doppelte Staatsbürgerschaft anbieten. So steht es im Regierungsprogramm. Das sei ein Wunsch aller in Südtirol vertretenen Parteien, heißt es. Seither wird über dieses Vorhaben heftig diskutiert. In einem Gastkommentar für die Tiroler Tageszeitung vom 24. Jänner 2018 meldet sich der Ordensmann P. Martin Lintner zu Wort. Der gebürtige Südtiroler ist Mitglied des Servitenordens, lebt seit vielen Jahren in Wien und Innsbruck und lehrt Moraltheologie an der Philosophisch Theologischen Hochschule Brixen. Wir bringen seinen Gastkommentar im Wortlaut:
Künftig sollen auch Männer und Verheiratete der Gemeinschaft des Säkularinstituts „Die Frohbotinnen von Batschuns“ beitreten können. Bisher nahm die 1947 gegründete Gemeinschaft nur ledige Frauen auf. „Wichtig ist unsere Botschaft. Wir müssen sie nicht nur als zölibatär lebende Frauen weitergeben“, sagte „Frohbotinnen“-Leiterin Brigitte Knünz im Gespräch mit der Salzburger Kooperationsredaktion der Kirchenzeitungen. Eine erste Veranstaltung für Interessenten findet am Ostermontag, 2. April 2018, statt.
Am 31. Jänner 2018 lädt das Canisiuswerk zu einem „Tag der offenen Tür“ in die Räumlichkeiten am Wiener Stephansplatz (Stephansplatz 6, 1010 Wien). Anlass ist das 100-jährige Bestehen des Canisiuswerks - Zentrum für geistliche Berufe und Nationales Zentrum für Berufungspastoral. Der „Tag der offenen Tür“ist der Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten. Am 31. Jänner um 18 Uhr feiert der zuständige Referatsbischof Wilhelm Krautwaschl einen Festgottesdienst im Wiener Stephansdom.
Am 18. Jänner 2018 wurde der Fastenkalender 2018 der Steyler Missionare im Gymnasium St. Ursula in Wien präsentiert. Gespannt verfolgten die BesucherInnen Pater Pilzs‘ und Ruth Steiners‘ Berichten zur Entstehung des Fastenkalenders. Mit den Spenden wird das Projekt in Muvalia in Indien unterstützt.
Teresa Hieslmayr arbeitet mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Was sie antreibt, warum zu Narzissmus neigende Idealisten oft keinen langen Atem haben und warum sie „Gutmenschen“-Polemik dennoch für einen „Frevel“ hält. Doris Helmberger porträtiert die Ordensfrau in Die Furche.
In ihrer Ausgabe vom 21. Jänner 2018 porträtierte „Der Sonntag“, die Zeitung der Erzdiözese Wien, Daniela Köder, Leiterin des Quo Vadis, des Begegnungszentrums der Ordensgemeinschaften Österreich. Sie erzählt darin, warum sie ursprünglich Schiffskapitänin werden wollte und dann doch Beruf und Berufung am Stephansplatz 6 fand.